Auskünfte und Einzelheiten zur Veranstaltung erfahrt Ihr bei der "Initiative gegen das Vergessen" unter www.gedenkmarsch.de und dem Veranstalter unter www.jlosachsen.de.
Das Video steht unter der CC-BY-SA und findet sich zum Einbinden in Eure Blogs bei Vimeo und Youtube. Außerdem gibt es noch eine M4V, eine Handy und eine iPhone Version.
Vor 65 Jahren, am 13. und 14. Februar 1945, ist der größte Luftangriff der alliierten Bomberkommandos im Zweiten Weltkrieg auf die Stadt Dresden geflogen worden. Drei Mal innerhalb von 14 Stunden wurde die Stadt bombardiert. Als die Bomber abflogen, hinterließen sie ein Flammenmeer, dass über 80 Kilometer weit den Himmel glühend machte.
Über 250.000 Menschen sind in den Flammen von Dresden umgekommen. Als es zerstört wurde, hielten sich 1,2 Millionen Menschen in der Stadt auf. Flüchtlinge aus Schlesien, Pommern, Ostpreuße, Kindertransporte, Kriegsgefangene und Fremdarbeiter. Dresden war eine Sammelstelle, in der Zehntausende verwundeter Frontsoldaten in den Lazaretten untergebracht waren und Tausende Rote Kreuze auf weißen Laken zum Himmel ragten.
Dresden hatte keine Rüstungsindustrie. Dresden war eine unverteidigte Stadt, ohne Flak und ohne Luftabwehr. Niemand hatte geglaubt, dass eine Stadt, die täglich neue Krankenhäuser und Lazarette errichtete, in der täglich Hunderttausende Flüchtlinge, hauptsächlich Frauen und Kinder, vor der Roten Armee Schutz suchten, bombardiert werden würde.
Die Angriffe wurden zeitlich so aufeinander abgestimmt, dass bei der zweiten Angriffswelle viele Feuerwehrleute, Polizisten, freiwillige Helfer und zum Hilfsdienst herangezogene Kriegsgefangene den Tod fanden. Bei der dritten Angriffswelle machten die Flieger mit Bordgeschützen Jagd auf die Fliehenden und Schutzsuchenden und töteten Hunderte alleine an den Elbwiesen. Nie zuvor in der Geschichte wurden Menschen so sinnlos dem Kriegszweck geopfert und ermordet. Dresden brannte sieben Tage und acht Nächte.
Der große schlesische Dichter Gerhard Hauptmann, der diese furchtbare Katastrophe überlebte, schrieb im Februar 1945: "Wer das Weinen verlernt hat, der lernt es wieder beim Untergang Dresdens."

Seit dem Jahr 1999 führt die "Initiative gegen das Vergessen" in Magdeburg Gedenkveranstaltungen durch, um an die zahlreichen Opfer durch die Bombardierung der Stadt zu erinnern. In den frühen Abendstunden des 16. Januar 1945 flogen angloamerikanische Bomberverbände den schwersten Luftangriff gegen die Elbestadt, bei dem 16000 Menschen den Tod fanden. Das Video zeigt Aufnahmen vom Gedenkmarsch am 16. Januar 2010.

Wir werden unsere Gefallenen so in Erinnerung behalten, wie sie waren und nicht wie es uns die Demokraten diktieren wollen. Und wenn sie längst unter den Trümmern ihrer eigenen Ordnung begraben liegen und aus dem Gedächtnis des Volkes verblasst sind, werden noch immer Tausende im ganzen Land derer gedenken, die ihr Leben gaben, damit unser Volk niemals stirbt.

Wer sich schon immer gefragt hat was die Jungs und Mädchen aus dem Widerstand Abends am Wochenende so machen, hier ein kleiner Einblick:

Während der Wahlkampfveranstaltung der umbenannten SED in Cottbus kam es zu Protesten von ca. 60 Aktivisten, die durch Pfeifen, "Stasi raus!" Sprechchöre und Plakatschilder auf die Vergangenheit der Diktaturpartei aufmerksam machten.
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