HDJ verboten - Schäuble setzt Zeichen für demokratische Werte

HDJ verboten - Schäuble setzt Zeichen für demokratische Werte

Einst lebte Phillip mit seinen Eltern in einem Randbezirk Berlins, doch seit sein Vater die Familie nach Arbeitslosigkeit, Frustration und vielen Streitereien mit Phillips Mutter verließ, konnte diese sich dort die Miete allein nicht mehr leisten. Phillips Vater arbeitet inzwischen in der Schweiz auf Großbaustellen, Phillip wohnt mit seiner Mutter in Berlin-Neukölln - einem so genannter "Problembezirk", von denen es viele in bundesdeutschen Städten gibt. Phillip ist 10 Jahre alt. In seiner Schulklasse ist er einer von zwei Deutschen. Auf dem Pausenhof ist er der Außenseiter. Da seine Mutter bis zum späten Abend in einem Supermarkt arbeitet, verbringt Phillip den Nachmittag in Jugendclubs des Bezirks, wo er mit Kindern in seinem Alter zusammentrifft, deren Sprache er aber nicht versteht und die ihm nicht erst einmal gezeigt haben, dass er nach ihren Regeln zu spielen hat. Phillip hat sich daran gewöhnt, täglich sein Essensgeld spätestens beim Betreten des Schulhofs abgeben zu müssen.

"Mit dem heutigen Verbot setzen wir den widerlichen Umtrieben der HDJ ein Ende. Wir werden alles tun, um unsere Kinder und Jugendlichen […] zu schützen. […] In unserer offenen Gesellschaft geht der Kampf gegen Rechtsextremismus uns alle an. […] Wir brauchen verantwortungsbewusste Eltern, sensibilisierte Lehrerinnen und Lehrer und andere engagierte Vorbilder, die unseren Kindern und Jugendlichen Werte vermitteln, auf denen unsere freiheitliche Gesellschaft aufbaut. […] Das heutige Verbot steht für diese Entschlossenheit."

Mit diesen Worten begründete Innenminister für Staatssicherheit Wolfgang Schäuble das heutige Verbot der Heimattreuen Deutschen Jugend (HDJ) - das Verbot einer Jugendorganisation, die sich selbst als "aktive, volks- und heimattreue Jugendbewegung für alle deutschen Mädel und Jungen im Alter von 7 bis 29 Jahren" beschreibt und deren Aufgabe es laut Satzung ist, "die Jugend zu dem Nächsten hilfreichen, der Heimat und dem Vaterland treuen und dem Gedanken der Völkerverständigung aufgeschlossenen Staatsbürgern" heranzuziehen. In den Medien ist sogleich die Rede von braunen Rattenfängern, vom Missbrauch der Jugendarbeit, von Rechtsextremisten. Schlagworte, die auf eingebrannte Assoziationen setzen: Rechtsextremisten sind die Bösen, denen es Widerstand zu leisten gilt - wie es sich für gute Demokraten gehört. Und schließlich sind wir doch gute Demokraten, oder?

Ein Leben lang geprägt von diesem Denkmuster hat trotz der grundgesetzlich verbrieften Freiheit, sich seine Meinung frei aus allen allgemein zugänglichen Quellen bilden zu dürfen, fast jeder Deutsche längst verlernt, was es heißt, sich eine eigene Meinung zu bilden. Dabei kann es so einfach sein: Das Internet bietet (noch) eine nahezu grenzenlose Auswahl allgemein zugänglicher Quellen, derer man sich bedienen kann. Und nicht einmal ein "Klick" auf eine "verbotene Seite" ist nötig: So kann man der offiziellen Seite des Berlin-Neuköllner Jugendamtes schon anhand der Fotos entnehmen, was Demokraten unter "richtiger" Jugendarbeit verstehen: Fast kein einziges Kind deutscher Abstammung ist darauf zu sehen. Und so wundert auch die Aussage nicht, was die Aufgabe des Jugendamtes sei (wohlgemerkt die Aufgabe eines Amtes, das vom Staat - also von Steuergeldern - finanziert wird): Es gehe darum, die Entfaltung "außerhalb der Familie" zu fördern. Meint man damit die ohnehin stattfindende Entfaltung junger Menschen neben einer Entfaltung innerhalb der Familie, oder will man an die Stelle der Familie "eigenständige Zusammenschlüsse junger Menschen - gleich welcher Herkunft" setzen? Die Fotos des Neuköllner Jugendamtes lassen kaum Raum für Spekulationen. Ist diese Entwurzelung, diese Gleichmacherei das, was Schäuble meint, wenn es doch gelte, "Kindern und Jugendlichen Werte [zu] vermitteln, auf denen unsere freiheitliche Gesellschaft aufbaut"?

Phillips Mutter ahnt, was in der Schule und in den Jugendeinrichtungen passiert. Schon lange fürchtet sie die Zeit, wenn Phillip älter ist und damit auch die Konflikte größer werden. In der U-Bahn liest sie vom Verbot einer "rechtsextremistischen Jugendorganisation". "Ja, diese Neonazis… schlimm…" denkt sie noch, während sie gegen 21.30 Uhr nach Hause kommt und schon im Treppenhaus genervt den beißenden Geruch aus den Nachbarwohnungen wahrnimmt. Ja, vieles in ihrem Leben innerhalb dieses Staates stört sie gewaltig, aber dass es eine Alternative zum System der Demokraten geben könnte - niemals würde sie auf diesen Gedanken kommen. Als sie endlich erschöpft die 2-Raum-Wohnung im fünften Stock betritt, erschrickt sie: Phillip ist heute nicht nach Hause gekommen.

Werte wie Familie, Treue zur Heimat und Solidarität mit dem eigenen Volke sind Gift für die Pläne der Demokraten, das deutsche Volk geistig und biologisch zu zerstören. Daher ist das Vorgehen gegen Organisationen, die ebendiese Werte verkörpern und fördern, selbstverständlich. Doch so selbstverständlich das Handeln der Demokraten auch sein mag, so unverständlich und geradezu aberwitzig ist die Haltung jener Deutschen, die sich voll stolzem Selbstverständnis als "Demokraten" bezeichnen und für die Werte ihrer Feinde, für die Pläne zu ihrer eigenen Vernichtung eintreten. Ist es denn wirklich "unsere freiheitliche Gesellschaft", der wir verpflichtet sind, oder meinen sie eher "ihre eigene freiheitliche Gesellschaft", die das Gegenstück dazu bildet, was unser ist, nämlich das Gegenstück zu "unserem freien Volk"? Ein Gegenstück, das kein Nebeneinander, sondern nur ein "entweder - oder" kennt? Wem dient dann dieser Staat mit all seinen Einrichtungen? Dem Staatsvolk oder der "freiheitlichen Gesellschaft" jener Machtclique, deren Köpfe und Namen man zwar demokratisch wählen kann, deren Konzepte und Pläne aber stets identisch bleiben?

Zur Heranziehung einer deutschen Jugend, die "zu dem Nächsten hilfreich, der Heimat und dem Vaterland treu und dem Gedanken der Völkerverständigung aufgeschlossen" ist, einer deutschen Jugend, die ihren Nächsten in ihresgleichen erkennt, aber nicht im Mitglied einer "freiheitlichen Gesellschaft", deren Teil niemand sein will, der ihren Nutzen einmal durchschaut hat, bedarf es keiner Vereine - es bedarf freier Worte, gesprochen in der Familie, im Sportverein, in Schulen, an Universitäten, in Betrieben!

Die freiheitliche Gesellschaft der Demokraten ist freiheitlich - nicht frei, sondern "freiheitlich" - weil dort jene Freiheit herrscht, die die Herrschenden in Sondergesetzen definiert haben. Wir nationale Sozialisten setzen dieser missratenen Freiheit ein freies Volk entgegen, das selbst die Wahl hat, was es heißen soll, frei zu sein. Kein Deutscher darf sich selbst stolz und ehrlich als "Demokrat" bezeichnen können, ohne dass er zukünftig missliebige Blicke und Kopfschütteln seiner Volksgenossen dafür erntet! So setzen wir den widerlichen Umtrieben der Demokraten ein Ende!

31.03.09

Kommentare

Freiheit
31.03.09 um 22:00
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Kommentar 1

Das Bild ist genial! :)



Martin
31.03.09 um 22:46
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Kommentar 2

Das liegt am Fotomodell! ;)



Christopher
01.04.09 um 00:24
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Kommentar 3

Das Bild ist einfach passend, es zeigt in deutlicher Weise die Widerlichkeit und den Zynismus dieses verottetem Systems...



Freiheit
01.04.09 um 07:54
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Kommentar 4

Ich denke eher an der Position in der er zu sitzen gezwungen ist.



Karl
01.04.09 um 10:58
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Kommentar 5

Das Bild ist vor allem so treffend: Er soll für Freiheit aufstehen - aber das KANN er nicht (nicht nur, weil er im Rollstuhl sitzt - das wird auch sein Nachfolger beweisen, wie es all seine Vorgänger bewiesen haben).



MrOrange
01.04.09 um 11:56
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Kommentar 6

Bild und Text - alles gut durchdacht!



Enno
01.04.09 um 21:14
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Kommentar 7

Durch so ein Verbot wird mein Hass auf das System nur noch stärker, auf mich kann dieses Verbrechersystem nicht zählen.



Meinhardt
02.04.09 um 15:45
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Kommentar 8

Klasse Bild und Text! Jedes Verbot soll uns als Ehre gelten, denn diese Verbote zeichnen dieses volks- und familienfeindliche System nur noch mehr aus.

Sein Untergang naht!



Stefan
03.04.09 um 21:03
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Kommentar 9

Sein nachdenklicher Blick wift aber auch viele Fragen auf.
Worüber er wohl nachdenkt? "Was verbiete ich als nächstes?", "Wie verklicker ich den Leuten was die FreiheitlichDemokratischeGrundOrdnung überhaupt ist?" und "Bin ich tatsächlich so pervers wie es die Leute an den Telefonen immer sagen?" Wer weiss das schon? :-)



Dieter
04.04.09 um 11:37
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Kommentar 10

Zwei Polizisten auf Streife am Holocaustmahnmal in Berlin: "Was denkst denn du gerade ?"
"Das Gleiche wie du!"
"Dann muss ich dich leider festnehmen."



machMUT
05.04.09 um 18:21
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Kommentar 11

TOP leute einfach nur TOP !!!!



Leni
06.04.09 um 20:50
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Kommentar 12

Ihr habt euch zu einer der besten nationalen Seiten im Netz entwickelt.
Wenn es viele wie Euch gäbe, wäre mir nicht mehr bange, um die Zunkunft unserer Kinder.

Hochachtung!



:)
08.04.09 um 14:32
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Kommentar 13

Extrem gutes Bild



frankfurter
19.04.09 um 14:11
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Kommentar 14

SUPER Weltnetzseite!
SUPER Arbeit die ihr leistet!
Mehr von eurem Schlag und das Auferstehen naht!

bild und text sind auch super.

weiter so!



Exmatrikulator
25.04.09 um 00:37
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Kommentar 15

Selbst im Rollstuhl kann man anscheinend noch Menschenrechte mit Füße treten.

Klarer Text und schickes Bild !



Manne
29.05.09 um 21:36
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Kommentar 16

http://snipurl.com/j1fjv [www_bilder-hochladen_net]



KonradZ
29.05.09 um 22:41
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Kommentar 17

Hier einmal eine Meinung zum BRD System

http://www.youtube.com/watch?v=mtWT5_ALCU0



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