Der "Nationale Widerstand"

Der Nationale Widerstand

Die Phrase von der "Bündelung der Kräfte zur Rettung der Nation" geistert schon seit Jahrzehnten immer wieder durch die "nationalen Kreise" – und da diese "nationale Geschlossenheit" nie verwirklicht worden ist, konnte vermutlich auch die Nation nie gerettet werden.

Im Vorfeld des 1. Mai beginnt nun erneut die Diskussion, krampfhaft einen "Nationalen Widerstand" als einheitliche Bewegung herbeireden zu wollen, den es so jedoch seit 1945 nicht gibt. Denn alle Aufrufe, politischen Vorbehalte und Weltanschauungsdifferenzen zurückzustellen, sich zusammenzuschließen und jetzt gemeinsam durch Masse Stärke zu zeigen, tragen bereits den Keim des sicheren Verderbens in sich.

Eine wirkliche Einheit entsteht nicht am grünen Tisch, ist als solche wertlos und muss auch fruchtlos bleiben, wenn sie sich allein auf die Zahl, den Namen und eine Zeit bezieht. Und sie ist umso wertloser, wenn über jeden noch so berechtigten Einwand nicht einmal mehr nachgedacht wird, sondern dieser praktischerweise als "Egoismus" beurteilt und daher abgelehnt werden kann.

Denn zu dieser "Einheit" gehört es vor allem, jede auch noch so politisch naive Entscheidung, jede noch so entartete Entgleisung zum Wohle einer zuletzt völlig inkonsequenten und unehrlichen "Geschlossenheit" zu dulden und sich am Ende in jeder Frage mit einem "Kompromiss" zu begnügen. So aber, das ist gewiss, "regieren" schon seit Jahrzehnten die Demokraten - mit all den Folgen, die wir doch zu bekämpfen suchen.

Der Glaube an das Heil einer solchen "Einheit" ist im Grunde außerordentlich blauäugig und stellt die äußerliche Form über den Gehalt. Eine solche Attrappe mag wohl in der Lage sein, einer reinen Protesthaltung bei einer Demonstration Ausdruck zu geben, ist aber zu einer echten Neugestaltung der Zukunft völlig unfähig.

Denn die heutigen politischen Kämpfe sind weltanschauliche Kämpfe. Wer glaubt, diese für eine "Einheit" zurückstellen zu können oder sie ganz und gar für unwichtig hält, muss zwangsläufig scheitern. Eine Einigkeit kann nur im gemeinsamen Denken und im gemeinsamen Kampf für die gleichen unumstößlichen Ziele bestehen und kann nur von Menschen getragen werden, die sich das Recht erworben haben, gehört zu werden - davon ist der "Nationale Widerstand" jedoch 65 Jahre entfernt.

Die Aufgaben des Lebens gehen niemals so glatt auf, wie die besten Wünsche es ausdrücken. Das darf aber nicht hindern, zumindest bestimmte Grundsätze innerlich anzuerkennen und zur Richtschnur des Lebens zu erheben. Und erst, wenn das getan wird, ist die Voraussetzung für eine größtmögliche Erfüllung dieser Wünsche und Gedanken gegeben.

Zugleich ist damit auch jenes innere Verflochtensein anerkannt und ausgesprochen, das zwischen echter Persönlichkeit und einem organischen Gemeinschaftswillen bestehen soll – nicht aber in einer mehr als zweifelhaften Diskussion zu einem herbeigeredeten "Nationalen Widerstand".

Wer nun meint, diesen Thesen überzeugend widersprechen zu können, dem sei der Hinweis erteilt auf Gegebenheiten in den 20er und frühen 30er Jahren des letzten Jahrhunderts: Kompromissbasierte nationale Einheitsbestrebungen wurden stets getragen einerseits von Kreisen, die sich sodann zu Anführern aller im nationalen Sammelbecken Angekommenen aufschwingen wollten; andererseits von Kreisen, die selbst unfähig waren, politische Ideen und Konzepte hervorzubringen und deshalb dankbar für jeden größeren Rahmen waren, dem sie sich einzupassen versuchen konnten.

Das Ergebnis war die "Einheit aller nationalen Kräfte", die - weltanschaulich bzw. ideologisch völlig uneinheitlich - lediglich boykottiert wurde von jener nationalen Bewegung, die ein paar Jahre später zur mächtigsten politischen Kraft Deutschlands und zum Ursprung der geistigen Erneuerung zahlreicher nationaler Bewegungen weltweit wurde.

Heute stehen wir erneut Zuständen gegenüber, die an das erinnern, was es in besagten Tagen zu überwinden galt. Heute kennen wir die Perspektivlosigkeit einer "Konsensualbewegung" und wissen, dass nur Konsequenz, weltanschauliche Geschlossenheit im Ganzen und weltanschauliche Integrität des Einzelnen einst zur geistigen Erneuerung unseres Volkes führen können, welche es heute dringender zu erstreiten gilt denn je.

Heute haben wir das Beispiel vor Augen, welches die Vorkämpfer der Bewegung uns gaben. Und doch gibt es Personen, die sich "unseren" Kreisen zugehörig fühlen, die sich als Nationalsozialisten bezeichnen, die sich gar in der Tradition der Vorkämpfer verstehen, die aber genau das verlangen und umzusetzen versuchen, was schon damals überwunden werden musste, um machtpolitisch erfolgreich sein zu können.

Diesen Bestrebungen muss mit aller Kraft entgegengetreten werden, wenn es noch Hoffnung für unser Volk geben soll. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Befürworter der "Konsensualbewegung" aus persönlicher Machtsucht, volksfeindlichen Interessen oder aus bloßer Naivität oder defizitär im Begriffsverständnis einer weltanschaulichen Bewegung handeln.

07.04.10

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Kommentare

Jemand
07.04.10 um 18:46
antworten

Kommentar 1

Es gibt aber keinerlei Weltanschauliche Unterschiede mit Berlin und trotzdem agiert ihr so. Egal wie es versucht wird zu erläutern, es ist ein Fußtritt in Richtung der geleisteten Arbeit, welche durchaus gezielt und Sinnvoll ist.



Enno
07.04.10 um 19:00
antworten

Kommentar 2

Wenn es Hoffnung für unser Volk geben soll dann müssen alle Nationlalisten zusammen halten und arbeiten,auch wenn man nicht immer einer Meinung ist!



Martin
07.04.10 um 19:19
antworten

Kommentar 3

@Enno(2): Jetzt mal im Ernst. Hast Du den Artikel geistig erfassen können? Wie kommt man denn auf so eine Phrase nachdem? Also wirklich. Vielleicht solltest Du wo anders lesen. Das hier scheint ja nichts für Dich zu sein.

@Jemand(1): Auch Du gehst am Kern der Sache vorbei. Es geht da doch gar nicht um die Demo in Berlin, sondern die damit eingebrachte Forderung eines „Nationalen Widerstand“, der nichts mit der Wirklichkeit zu tun hat und darum, dass diese herbeigeredete Einheit ohne Wirkung bleiben muss.



Jemand
07.04.10 um 19:29
antworten

Kommentar 4

@Martin(3):

Ich erfasse eure These. Doch ist es kontraproduktiv, wenn Menschen einer Weltanschauung, parallel aneinander vorbei arbeiten satt ihre Kräfte zu bündeln und koordiniert zu agieren. Das anliegen "Volkstod" hat durchaus seine Berechtigung, doch hättet ihr sicherlich auch einen Weg gefunden diese Demonstration mit anderen Termin stattfinden zu lassen und somit auch anderen Gruppen die Gelegenheit gegeben sich mit einbringen zu können.



Peter
07.04.10 um 20:05
antworten

Kommentar 5

Ich schließe mich da Jemand an, ich denke auch ein anderer Termin wäre produktiver gewesen, da dann auch für euch mehr Leute, die den Kern der Aussage verstehen und auch so denken und handeln, auf die Straße gegangen wären.

Jetzt sind auch Teile eurer Unterstützer im Bundesgebiet verstreut.



AN-AB/MIL
07.04.10 um 21:07
antworten

Kommentar 6

Ein wirklich hervorragender Artikel, der hier von euch verfasst wurde. Ich, selbst früherer Anhänger der "Konsensualbewegung" Theorie in Bezug auf den gesamten sogenannten "Nationalen Widerstand", bin ähnlicher Meinung. Allerdings wäre ich bereit, einem Zweckbündnis oder einer Übereinkunft mit allen vorrangig revolutionären, nationalen Kräften, egal wessen Ursprungs sie sind, zu zustimmen. Diese Kräfte wären aus meiner Sicht sogenannte national-revolutionäre und einfache nationale Sozialisten. Mehr nicht.

Bei mir wurde daher, aus eurer Sicht, der Wecker kurz vorm Aufwachen deaktiviert. ;)

Grüße
AN-Aschaffenburg/Miltenberg
http://an-aschaffenburg.nw.am

PS: Wir haben uns erlaubt den Artikel zu übernehmen. Bei Widerspruch einfach Bescheid geben.



Nada
07.04.10 um 22:03
antworten

Kommentar 7

Ein anderer Termin? Es ist doch so, das viele Aktivisten aus der Region nicht nach Berlin zur Demonstration fahren, weil sie deren politischen Nutzen infrage stellen. (Karl hat in den Kommentaren zum Aufruf schon einige Punkte dazu sehr treffend geschrieben.) Das hat doch gar nichts mit den Berlinern zu tun. Auch ist diese Haltung einigen Entscheidungsträgern in Berlin bekannt, und zwar schon seit Monaten. Sollen diese nun am 1. Mai zuhause sitzen und nichts machen, weil in Berlin eine Demonstration ist? Der Sinn ergibt sich mir nicht. Da entsteht doch gar kein Verlust, von einigen Unentschlossenen abgesehen, die aber – wie im Aufruf zu Hoyerswerda im ersten Absatz schon zu lesen ist – gar nicht angesprochen werden. Im Gegenteil ist die Demonstration in Hoyerswerda doch gerade deswegen am 1. Mai angemeldet worden. Ich verstehe die Diskussion gar nicht. Das wirkt mir wie das Gelaber der Demokraten, die sind auch unfähig Zahl und Wert zu unterscheiden.



Lotte
08.04.10 um 05:49
antworten

Kommentar 8

Diese stetig wiederkehrende Diskussion wirkt langsam lächerlich. Der Standpunkt der Südbrandenburger wurde nun mehrmals geschildert und steht fest - da bedarf es keinem ständigen Ermahnen und Hinweisen bezüglich Berlin oder eines geschlossenen nationalen Widerstandes. Wer an seinen Prinzipien festhält, wird momentan keinen Konsens finden - Ausweichtermin hin oder her, ich wäre für meinen Teil auch so nicht nach Berlin gefahren. Treffender als durch die Aussage "Qualität statt Quantität" kann man es kaum ausdrücken.



Amadon
11.04.10 um 11:04
antworten

Kommentar 9

Als die NPD bei euch Unterstützungsunterschriften im Sommer 09 sammelte, damit sie zur Landtagswahl antreten kann, habt ihr nicht unterschrieben. In Anbetracht der Notsituation, in der sich DEUTSCHLAND befindet solltet ihr erst mal auf eure spezifische Weltanschaung, euer potenzloses Gelaber, eure Haarspaltereien verzichten und bei der nationalen Kraft, die am ehesten eine Chance hat, durch Taten glänzen. In eurer ideologischen Verbortheit merkt ihr euren Verrat schon gar nicht mehr. Gestern haben wir in Schwedt 7 Stunden Flugblätterverteilt und ihr?



Karl
11.04.10 um 14:23
antworten

Kommentar 10

@Amadon(9): Gerade weil "die Bewegung" in Gänze auf eine spezifische Weltanschauung verzichtet (so, wie du es von uns forderst), hat sie keine Chance, eine geistige Erneuerung in unserem Volk einzuleiten. Das hat mit Haarspalterei nichts zu tun, sondern mit konsequenter Betrachtung und Schlussfolgerung, mit wem eine fruchtbare politische Zusammenarbeit möglich ist und mit wem nicht.

"Potenzloses Gelaber" habe ich auf diesen Netzseiten noch nicht gefunden, dafür im Überfluss auf den Seiten der NPD, wenn Redebeiträge oder Anträge (sofern es überhaupt welche zu vermelden gibt) veröffentlicht werden, die aus der Position desjenigen erklingen, der meckern und fordern kann, weil er weiß, niemals selbst politische Verantwortung tragen zu müssen und dabei darauf bedacht ist, sich selbst als den "echten" Demokraten, die anderen als die "falschen" darzustellen - um den Deutschen die trügerische Ansicht zu vermitteln, die Demokratie sei, würde man sie "anders machen", ein makelloses, heiliges System.

Die Verweigerung von Unterstützer-Unterschriften lag neben weltanschaulichen Unvereinbarkeiten auch vielfach im völlig politikunfähigen Personal begründet, das die NPD in Brandenburg aufzubieten wagte. Wegen Gewaltdelikten vorbestrafte Alkoholiker werden die Notsituation, in der sich DEUTSCHLAND (?) befindet, wohl kaum überwinden.

"Ideologien" lehne ich grundsätzlich ab, denn starrer Dogmatismus ist der Feind jeder lebendigen Weltanschauung. Da du aber die Zusammenarbeit auf Kosten des Inhalts zum unumstößlichen Dogma erklärst, das potenzlose Gelaber von der NPD als "stärkster nationaler Kraft" (macht man das an Mitgliederzahlen fest?) glaubst und wohl auch weiterhin nicht von deinem Kurs abzubringen sein wirst, stundenlang Flugblätter zu verteilen ("Hauptsache, ich habe igendetwas gemacht"), solltest du vielleicht mal überdenken, WER hier verbohrt ist.



Ambivalenz
11.04.10 um 22:54
antworten

Kommentar 11

@Karl(10):
"die aus der Position desjenigen erklingen, der meckern und fordern kann, weil er weiß, niemals selbst politische Verantwortung tragen zu müssen"

Und wer trägt die politische Verantwortung, sollte "euer Plan" aufgehen und einen Umbruch in Deutschland herbeiführen?
Ihr selbst? Oder sollen sich dann neue Führer herauskristallisieren? Wer garantiert, dass diejenigen, welche dann die neuen Staatsführenden werden, auch die selbe Weltanschauung mit euch teilen?
In der jetzigen Situation kann man leider eben nur "meckern" und "fordern", denn wir sitzen nicht am Hebel um hier irgendetwas grundlegend verändern zu können.



Karl
12.04.10 um 07:54
antworten

Kommentar 12

@Ambivalenz(11): Hättest Du den ganzen Satz zitiert, wäre dir vielleicht aufgefallen, dass ich einen Unterschied machte zwischen dem Anprangern von Mißständen (und der stets damit Verknüpften Demaskierung des Systems der Demokraten) und dem "Meckern", welches die Wurzel des Übels - das System - unangetastet lässt, ja sogar beinhaltet, das System der Feinde selbst ganz anders (besser) gestalten, aber eben beibehalten zu wollen.

Machtpolitische Verantwortung trägt der, der sie sich durch seine Taten verdient hat und bereit ist, auch noch bei persönlichem Scheitern die volle Verantwortung zu tragen, nötigenfalls mit seinem Leben für das einzustehen, was er bekannt hat. So jedenfalls haben sich bis zur Herausbildung eines Erbadels stets die Führer eines Volkes herauskristallisiert mit der Folge, dass es die Nachkommenschaft dieser Völker bis heute gibt.

Die Demokraten, die sich nach jeder Wahl gegenseitig auf alte oder neue Posten und Pöstchen zitieren, werden kein solches Erbe hinterlassen, ebensowenig geben sie ihrem Volk ein Beispiel, dass einzig Wahrhaftigkeit, Mut, Treue und Beharrlichkeit belohnt, Bestechlichkeit, Egoismus und Kurzsichtigkeit aber geächtet werden.

Wenn du denkst, nichts grundlegend verändern zu können - was suchst du dann im Widerstand? Warum diskutierst du überhaupt mit Menschen, die täglich auf der Suche nach "dem Hebel" sind, um grundlegende Veränderungen herbeiführen zu können, wenn du selbst die Machtlosigkeit und die Rolle der ewigen Opposition in deinem Bild vom "Widerstand" längst akzeptiert hast? Wie willst du denn andere davon überzeugen, dass ein ganzheitlicher, weltanschaulicher Kampf sinnlos ist, und man stattdessen lieber auf inhaltsleeren oder wahlkampforientierten Aktionismus zurückgreifen sollte, der zwar nichts grundlegend ändert, aber "meckert" und "fordert", in der Hoffnung, dass es irgendjemand liest oder hört? Das grenzt ja schon an Wehrkraftzersetzung...



Lotte
14.04.10 um 02:25
antworten

Kommentar 13

"Die Gebundenheit der Ansichten, durch Gewöhnung zum Instinkt geworden, führt zu dem, was man Charakterstärke nennt."
Friedrich Nietzsche



Ich
02.05.10 um 01:01
antworten

Kommentar 14

Es ist immer wieder verblüffend, mit welchen ewig wiederkehrenden "Argumenten" der NPD hier vorgeworfen wird, sie sei eine Systempartei. Natürlich spielt sie oberflächlich nach den Regeln, die in diesem System gelten. Das macht Ihr doch auch, oder zahlt Ihr keine Steuern und fristet nicht ein berufliches Sinnlos-Dasein?

Aber dennoch hat die NPD dieses System nicht verinnerlicht, ist also keine systemimmanente Kraft, wie Ihr das nennt. Sie analysiert die Fehler des Systems, deckt sie auf und mahnt konkrete Veränderungen an. Damit erreicht man Schritt für Schritt Menschen.

Mit Euren Aktionen(Sensenmann und immer dasselbe ausgelutschte Gelaber), schwülstig-historisierenden Artikeln seid Ihr definitiv keinen Schritt weiter gekommen als ein x-beliebiger NPD-Kreisverband. Da habe ich bei der NPD, auch wenn sie - unbestritten - immer noch große Fehler aufweist, mehr Qualität und Ideen gesehen. Übrigens: viele NPD-Funktionäre wissen um die Fehler ihrer eigenen Organisation, versuchen diese aber sukzessive zu beheben.

Seid Ihr auch selbstkritisch genug, einzusehen, daß Ihr auf einem noch dünneren und vor allem brüchigeren Holzweg seid?

Grüße



.Herbert
04.05.10 um 15:39
antworten

Kommentar 15

"(...) den es so jedoch seit 1945 nicht gibt"

Kleine Ergänzung hierzu:
den zitierten "einheitlichen nationalen Widerstand" gab es auch vor 1945 definitiv nicht.
Selbst die stärkste nationalistische Bewegung dieser Zeit, die Partei, war ein polykratisches Konglomerat und keine Einheit.
Strukturell-organisatorische Kompetenzüberschneidungen zwischen verschiedensten Ämtern und Einheiten, die spätestens der Krieg offenbart hat, sowie die weltanschaulichen Differenzen von nationalen Sozialisten bishin zu esoterischen Sektierern aus dem Himmler-Umfeld: Das alles wurde nur durch die Machtfülle einer gewissen Person zusammen gehalten. Ihr glaubt doch nicht ernsthaft, daß diese "Einheit", die faktisch keine war, nach dessen Ableben weiter existiert hätte?
Daher halte ich eine Aussage wie o.g. für falsch und irreführend; da beschönigend.



Martin
09.05.10 um 20:14
antworten

Kommentar 16

@Ich(14): "Sie analysiert die Fehler des Systems, deckt sie auf und mahnt konkrete Veränderungen an."

Genau das ist des doch, was u.a. kritisiert wird: Das System hat keine Fehler, es ist der Fehler. Es ist nicht zum besseren reformierbar. Ich hoffe Du warst jetzt nicht schon der Beste aus deinem Kreisverband.



Ich
11.05.10 um 00:45
antworten

Kommentar 17

@Martin(16):

"Das System hat keine Fehler, es ist der Fehler."

War klar, daß dieser oberflächliche Allgemeinplatz jetzt von einem von Euch kommt. Bin nicht mal Mitglied der NPD, daher kann ich mir ein relativ objektives Bild machen.



mr23
30.05.10 um 18:58
antworten

Kommentar 18

Hallo,
Die NPD kann man am besten mit einem Überdruckventil in einer hydraulischen Anlage vergleichen. Dieses schützen das System vor einem unzulässigen Druckanstieg, der zu einer Schädigung des angeschlossenen Druckgerätes führen kann. Sicherheitsventile (Überdruckventil) leiten bei Überschreiten des Ansprechdruckes Gase, Dämpfe oder Flüssigkeiten in die Atmosphäre ab, und lassen den Druck dadurch "sanft" entgleiten, so dass das System nicht beschädigt wird. Ist halt Physik, also Naturgesetz!
Genau so verhält es sich mit der NPD und dem demokratischen System. Wird der Volkszorn zu groß, brauchen die dummen Schlafschafe etwas um ihren Ärger Luft zu machen. Also wählt man eine "rechte" Partei, und Sie denken es den "da oben" jetzt aber gezeigt zu haben. Diese Aufgabe ist der NPD vom System zugedacht. Könnte Sie wirklich etwas verändern, hätte man Sie schon lange verboten. Egal ob Sie nun Spitzel in höchster Führungsebene haben oder nicht. Man sollte doch nicht im Ernst annehmen, dass die Demokraten den gleichen Fehler nochmal machen. Das oberste Ziel einer Demokratie ist immer die Demokratei zu schützen.



Ich
10.06.10 um 10:32
antworten

Kommentar 19

@mr23(18):

Glaubt Ihr das, was Ihr hier so zum Besten gebt, eigentlich selber? Oder müsst Ihr diesen verschwörungstheoretischen Unsinn von Euch geben, weil Ihr geistig zu einer differenzierteren Analyse nicht in der Lage seid? Man liest hier in den Kommentarspalten immer dasselbe, nur das davor andere Namen stehen(wahrscheinlich handelt es sich immer um dieselbe Person).

Natürlich ist es möglich, Parteien als Überdruckventile zu installieren, aber würde man dann eine Partei nehmen, die mit ihren programmatischen Zielen und Forderungen bis in die Tiefen der Fehler dieses Systems vordringt. Zum Beispiel die Zins-Problematik. Würde man sich dann seitens des Systems nicht lieber einer Partei bedienen, die wie die Reps auf stumpfe Emotionen und ausländerfeindliche Ressentiments zurückgreift?

Was Dein Verbotsargument betrifft: noch ist die NPD viel zu klein, damit diese Probe wirken könnte. Aber ich denke, daß wenn sie groß genug ist, sowohl personell als auch strukturell, sie verboten werden wird.

Gegen alle ernstzunehmenden politischen Kräfte wird dann mit roher Gewalt agiert werden.



Alexander
30.12.10 um 17:58
antworten

Kommentar 20

@Ich(19): Ich muss es gleich vorweg sagen, da ich aus Schweden schreibe, sind mir die Gegebenheiten in Brandenburg nicht geläufig. Aber Lotte oben mit dem Nietzsche Zitat muss ich zustimmen. Alle nationalen Kräfte müssen zusammenhalten. Persönliches muss dem Ganzen weichen.
War am Salemmarsch südlich von Stockholm am 11. Dezember mit Fackel beteiligt. Dort sind Frank Rennicke und Udo Pastörs aufgetreten. Kamarard Partörs hat die Rede auf englisch gehalten und die hat uns allen zutiefst imponiert. Ein festen Händedruck der Beiden hat die Veranstaltung besiegelt. Sie wird mir ewig in Erinnerung bleiben.

Durch Alpen-Donau.info unsere Kamaraden aus der Ostmark, bin ich an Spreelicht gekommen - das freut mich!



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