
Es nähert sich der 1. Mai, und wie in jedem Jahr ist klar für Dich - demonstrieren? Du liest im Netz und in einschlägigen Druckwerken von anberaumten Demonstrationsorten und entscheidest Dich dann für die Veranstaltung, die in Deiner Nähe stattfindet? Du fährst mit Freunden zur ausgewählten Demo, reihst Dich ein in den Zug "Gleichgesinnter", rufst Parolen und fährst wieder nach Hause, um tags darauf erneut dem Alltag zu verfallen, der rein gar nichts mit Widerstand, nichts mit den gerufenen Parolen zu tun hat, bis abermals ein traditioneller Termin im Kalender des "Aktivisten" ansteht?
Dann bleib zu Hause am 1. Mai!
Du spürst an jedem Tag die Wut über die Taten selbsternannter Heilsbringer für ein Volk, das unaufhaltsam seinem Ende entgegengeht? Du erkennst in all den Debatten, all den Versprechen und all den Gesetzen bestenfalls den halbherzigen Aufschub des Volkstodes, nicht aber das ernsthafte Bemühen, ihn abzuwenden? Du erfährst täglich angewidert von neuen Verfehlungen der Herrschenden, weißt, dass ihre Korruption, ihr Egoismus, ihre Kurzsichtigkeit und ihre dennoch scheinbar nie vergehende Macht längst gravierende Einflüsse auf die Moral- und Wertvorstellungen eines Großteils Deines Volkes hat? Du hasst die Arroganz und Ignoranz, mit der sie Deine Argumente zu entkräften versuchen - ihre Unfähigkeit, den Unterschied zu erkennen zwischen einem über Jahrtausende gewachsenem Volke und einer über materielle Interessen zu gewünschten Standorten gelotsten Bevölkerung?
Dann komm am 1. Mai 2010 nach Hoyerswerda!
Eine Stadt, die sinnbildhaft für das Versagen der Demokraten steht: Die einst geburtenreichste Kommune der DDR halbierte in den Jahren demokratischer Herrschaft ihre Einwohnerzahl und hob dabei ihren Altersdurchschnitt auf 49 Jahre!
Wo sich im 12. und 13. Jahrhundert Herrscher einen Namen machten, die Wälder rodeten, um Lebensraum für ein expandierendes Kulturvolk zu schaffen, lobpreisen sich heute Demokraten für den hundertfachen Abriss von Wohnhäusern und die Aufforstung der einstiegen Siedlungsgebiete. Es rüstet sich die Infrastruktur mit Apotheken und Wohnheimen als künftiges Rentnerparadies - und danach? Eine jahrhundertealte Stadt wird zu Wald, ein jahrtausendealtes Volk zu einem Eintrag im Geschichtslexikon, abgelöst durch die Menschheit, die es gekonnt auf internationale Produktions- und Konsumstandorte zu verteilen gilt.
Du hast erkannt, dass nur Handeln eine Wende herbeiführen kann. Unverständlich erscheint Dir die Haltung all jener, die in der DDR gegen Unfreiheit aufbegehrten und heute die hoch gelobte individuelle Freiheit mit der Freiheit des ganzen Volkes bezahlen - denn wo kein Leben mehr ist, ist auch keine Selbstbestimmung, ist auch keine Freiheit! Wie oft hast Du die Bilder aus der Zeit vor dem Mauerfall gesehen, wie oft den Drang nach Veränderung und den Willen zur Selbstbestimmung herbeigesehnt, von dem einst Massen Deines Volkes beseelt waren? "Im Westen" angekommen sind sie - doch wo ist die Veränderung zum Guten, wo die Selbstbestimmung? Selbstbestimmung ist schließlich mehr, als bestimmen zu können, in der Heimat im Plattenbau bei Arbeitslosengeld II zu versauern, oder sein Glück in der Fremde suchen zu müssen.
Frustration und Resignation derer, die nach einer "Wende" verlangten, sie aber nicht wie erträumt erreichen konnten, sind nicht die Endstation! Sie sind eine Etappe, auf welcher die Überzeugung gedeiht, dass der Anschluss der DDR an die Bundesrepublik vielleicht ein Zwischenschritt, niemals aber das Ziel aller Freiheitsbestrebungen sein konnte. Noch verharren die Massen von einst auf dieser Etappe, teils betäubt vom Wohlstand, größtenteils jedoch verunsichert und desillusioniert vom Ergebnis einstiger Rebellion, welche letztlich nur noch schlimmere Zustände herbeiführte.
Es ist an der Zeit, die Etappe zu verlassen, die die Massen lähmt und unser Volk tötet! Weder die Sehnsucht nach einst so verhassten Zuständen in der DDR, noch die Versuche, den Volkstod so zu verwalten, dass er für die letzten Deutschen möglichst erträglich wird, werden dem großen Ziel gerecht, für das 1989 Deutsche zu Tausenden auf die Straßen gingen!
Komm am 1. Mai 2010 nach Hoyerswerda und rufe es den Menschen in den Straßen und an den Fenstern zu: Generationen der Feigheit müssen vergehen! Der Weg von damals ist nicht zu Ende gegangen, sondern erstarrte im tiefsten Tal, was alle Bestrebungen vergeblich zu machen droht, wenn nicht ein letztes Aufbäumen den Weg in eine freie und selbstbestimmte Zukunft ebnet! Wir haben es in der Hand: Es ist unsere Heimat, unser Volk und unsere Entscheidung, den Volkstod im Sinne der Demokraten zu gestalten, oder ihn aufzuhalten!
Los geht‘s um 14 Uhr am Bahnhof-Neustadt in Hoyerswerda. Weitere Informationen und Material zum Bewerben der Demonstration findet Ihr auf der Mobilisierungsseite unter www.demo-lausitz.info.
05.04.10

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SFB INFOS
05.04.10 um 21:27
antworten
Wir sind dabei ...
nicht wichtig
05.04.10 um 22:13
antworten
Kämpfen wir für eine bessere Zukunft unseres Volkes.
WIR WOLLEN LEBEN ! ! !
Emil
05.04.10 um 22:32
antworten
ich auch!
Eddy
05.04.10 um 23:21
antworten
Ich komm auch zu eurer Demo! Ich hab keinen Bock mehr auf die Parteidemos.
NS-Jetzt!
06.04.10 um 10:45
antworten
Was soll das denn jetzt???
Der Nationale Widerstand versucht wohl aus "traditionellen" Großdemonstrationen auf, eher unbedetsame, 200 Mann Aufmärsche zusetzen?
Wenigstens müssen wir am 1. Mai eine EINHEIT sein!
Denn: Berlin, Erfurt, Rostock, Schweinfurt, Zwickau nun ihr noch dazu!
SCHWACHSINN - SPALTER!
nörgler
06.04.10 um 11:03
antworten
Schade das jeder seine eigene Demo macht, statt sich auf einer zu versammeln.
Kevin
06.04.10 um 19:00
antworten
Das Thema "Großdemo" hatten wir an dieser Stelle bereits - Hinweis auf den Verlauf der bundesweit mobilisierten Veranstaltungen in Leipzig, Dortmund, Hannover...
Aber ist es denn tatsächlich sinnvoll, die Bewegung an diesem Tag in viele kleine Demos zu splitten? Ich las hier vom kreativen Aktivismus direkt im Wohnort bzw. in der unmittelbaren Umgebung. Ist nicht das die Zukunft?
Martin
06.04.10 um 19:07
antworten
@NS-Jetzt!(5): "Gib Dir nicht meinen Namen..." *sing*
Karl
06.04.10 um 20:27
antworten
@NS-Jetzt!(5): Müssen wir eine EINHEIT sein? WIR? Wenn WIR gar keinen Unterschied erkennen zwischen einer NPD-Demo, Demos in Städten mit stellenweise 100% Ausländeranteil und Demos in Regionen, die das ganze Jahr über kontinuierlich durch politische Aktionen auf eine solche Demo "eingestimmt" wurden? Ich denke nicht.
Wenn DU eine Einheit willst, dann überprüfe die politische Arbeit bei Dir vor Ort, und wenn sie Dir ineffektiv erscheint, schau über den Tellerrand! Wenn Du dann ein paar Jahre das durchgezogen hast, was in der Großregion um Hoyerswerda passiert, und wenn sich dafür Mitstreiter finden, die erkennen, das Taten einzig etwas zu ändern vermögen, nicht aber floskelhafte Forderungen nach "dem" nationalen Widerstand, den es als einheitliche Bewegung nach 1945 nie gegeben hat, dann wirst Du bald auch regional begrenzte Demos befürworten, die Aktivisten aus der Region und damit Menschen anziehen, die sich dem Demomotto verbunden fühlen. "Masse statt Klasse" wurde so lange propagiert und umgesetzt, jeder noch so ungeeignete Mensch auf Veranstaltungen gelockt, nur, um hohe Teilnehmerzahlen zu erreichen und davon auf ach so viele "Aktivisten" zu schließen. Und das Ergebnis? Doch eher mager... Warum also weiter die Ideen befolgen, die falsch gewesen zu sein scheinen?
Lieber regional erfolgreiche Spalter als regionale wie überregionale Versager, die zufrieden sind, wenn eine Demo am Ende 3000 Teilnehmer aber Null Resonanz hatte.
Und was die befürchteten "50-Mann-Demos" nach all der "Spalterei" betrifft: Es soll mal eine Partei gegeben haben, deren Sturmabteilung auch mit 10, 20 oder 30 Personen marschierte, aber nicht einmal im Jahr, sondern jede Woche, und das zeitgleich in so ziemlich allen Städten... ob das vielleicht auch heute mehr Aussicht auf Erfolg hätte? In diesem Kapitel darf man ruhig aus der Geschichte lernen.
NS-Jetzt!
06.04.10 um 21:54
antworten
@Karl(9): Genau am 1.Mai, oder wenigstens am 1.Mai MÜSSEN wir eine Einheit bilden. Es ist UNSER nationaler, deutscher Arbeiterkampftag. Wir sind EIN Volk und dürfen uns nicht durch Fremdeinflüsse spalten lassen. Und wieso bitte schön soll man nicht in die Städte fahren wo der Ausländeranteil höher ist als woanders? Die Kameraden kämpfen dort und haben es sichtlich schwerer als z.B. in einer Sächsischen Provinz... Wir müssen unsere Aktivisten genau in SOLCHEN Städten unterstützen, denn eben dort ist der Kontrast vorhanden. Die Menschen erleben in Städten wo sie Links und Rechts von Ausländern umgeben sind, Tag für Tag die Parasitenhafte Entwicklung UNSERES Landes. Wir dürfen nicht Problemen aus dem Weg gehen, sondern müssen genau dort ankommen wo die Widersprüche am meisten Sichtbar werden.
Auf deine sonstige Argumentation zum Thema "Einheit": Du hast selbst es erfasst, das wir zur Zeit bzw. nach 1945 keine Nationale Einheit mehr haben bzw. nicht mehr bilden KÖNNEN. Eben das ist der Punkt, wir BRAUCHEN ein STARKES und EINHEITLICHES Auftreten. Wir können keine National-Sozialistische Perspektive bieten, wenn wir SOGAR innerhalb unserer Bewegung verstritten wie die Hunde sind. Ob es im Fall vom 1.Mai mehr Schein als Sein ist, sollte eine andere Diskussion sein. Zur Politischen Arbeit gehört eben gezielte Taktik und Strategie.
Man darf einen wichtigen Punkt nicht vergessen: Wir sind Nationale Sozialisten und kämpfen für UNSERE Revolutionäre Idee. Wir SIND eine EINHEIT und fordern den Nationalen Sozialismus als Lösung zur Aufrechterhaltung UNSERES Landes. Wir unterscheiden uns Tatsächtlich nur in unserem expliziten politischem Handeln. Die einen sind in der Partei und kämpfen um die Parlamente und die anderen gehen lieber auf die Straße und sprühren Parolen. Aus meiner Sicht ergänzt es sich alles. Denn wir wollen alle nur "das Gleiche".
Ich persönlich, werde am 1.Mai BEWUSST zu einer nationalen "Großveranstaltung" fahren.
---Gruß
eutin
07.04.10 um 01:14
antworten
@Karl
volle Zustimmung, mehr kann ich hier gar nicht sagen... ôÓ
Finde, ihr seid so die einzigen die hier in der BRD irgendwas auf die Reihe bekommen und das in einer Landwirtschaftlichen Region, wir kennen das bei uns hier selber, wir wissen wie schwierig es ist irgendwas aufzubauen in einer Klein(klein)stadt, wo Jeder, Jeden kennt, wo man sich erstmal einen Namen machen muss.
Und ehrlich gesagt, uns hier vor Ort unterstellt man auch soviel, und viele nennen uns Spalter, aber sollen sie, dann sollen diese Rufmäuler erstmal das schaffen was wir hier geschafft haben, mit all der Arbeit und dem Terror von den scheiß Bullen!
Soviel dazu :)
willi
07.04.10 um 09:25
antworten
@NS-Jetzt!(10): Du hast in deinem wichtigen Punkt Recht: Wir sind Nationale Sozialisten, die anderen Nationale Demokraten. Das ist der entscheidende Unterschied!
Karl
07.04.10 um 09:28
antworten
@NS-Jetzt!(10): Es ist eben nicht so, wie Du es darstellst. "Wir" sind keine Bewegung, die für den NS kämpft, sondern ein Sammelbecken geworden für alles, was sich irgendwie "pro-deutsch" versteht, mit derart verwinkelten Strömungen, wie es sie nichtmal bei den (sich als Individualisten verstehenden) Linken gibt. Es muss also zunächst mal festgehalten werden, dass es keine einheitliche Bewegung gibt, die an irgendeinem Tag symbolisch ihre Einheit bekunden müsste. Auch in den 20ern und 30ern gab es etliche nationale Bestrebungen, gab es "Großveranstaltungen zum Zeichen der nationalen Einheit" - und diese wurden von Hitler und seinen Anhängern nach ein paar erfolglosen Versuchen der Zusammenarbeit einfach ignoriert. Geschadet hat es der machtpolitischen Entwicklung des NS offenbar nicht, nur sind durch diese konsequente Haltung all die verqueren Strömungen des "nationalen Lagers" nach 1933 in der Bedeutungslosigkeit versunken. Dies wäre auch heute wünschenswert.
Was die Unterschiede zwischen den Demo-Orten angeht: Es ist nichts falsch daran, in einer Stadt mit hohem Ausländeranteil zu demonstrieren. Aber die Sensibilisierung der Deutschen in Regionen, die nur rund um symbolische Demotermine von der Existenz nationalistischen Widerstands überhaupt etwas mitbekommen, ist unvergleichbar mit jener in Regionen, die über das ganze Jahr regelrecht mit Propaganda zugeschüttet werden. Hinzu kommt, dass Großstadtmenschen tendenziell an die Anonymität und die Nichtexistenz der Volksgemeinschaft gewöhnt sind (ganz anders in ländlichen Regionen) und mit Demonstrationen jeder Art übersättigt sind - wenn man durch Berlin fährt, kann man täglich an irgendeiner Demo vorbeikommen. Nur weil uns ein Demomotto interessiert, muss man nicht glauben, das ginge automatisch allen so. Der Aufwand für eine Demo in diesem Gebiet ist deshalb gemessen am Erfolg irrwitzig überdimensioniert. In ländlichen Regionen sieht das ganz anders aus, da ist es eine Attraktion, als "Krönung" der ganzjährigen Propaganda. Gegen die derzeitigen Aktionsformen in Großstädten gibt es noch etliche Argumente, die ich hier nicht ausführen, sondern nur stichpunktartig nenen will - Bandenmentalität gegenüber Linken oder Ausländern, inkonsequente Haltung bzgl. der Gebiete jenseits der Grenzen des eigenen Kiezes, Unmöglichkeit der flächendeckenden Propaganda mit Flugblättern oder gar "Infotischen", Ignoranz bzgl. der Parolen oder Plakate dank völlig zugekleisterter Wände mit allen erdenklichen Häßlichkeiten, Pendlerverkehr, Touristen etc., die anderes im Kopf haben als die "Zukunft ihres Volkes", wenn sie an der Demo vorbeikommen (oder wegen ihr im Stau stehen)...
Zuletzt noch - Du schreibst: "Die Kameraden kämpfen dort und haben es sichtlich schwerer als z.B. in einer Sächsischen Provinz... Wir müssen unsere Aktivisten genau in SOLCHEN Städten unterstützen, denn eben dort ist der Kontrast vorhanden." - Das ist nun völlig lächerlich, denn es klingt genauso wie der Vorschlag, eine verschimmelte Wand immer wieder zu streichen, statt sie einzureißen und lieber die Wand gegen Schimmelbefall zu schützen, die noch gesund ist...
frosch
07.04.10 um 10:50
antworten
Auf nach Hoyerswerda!
SFB INFOS
07.04.10 um 11:14
antworten
@NS-Jetzt!(5): Spalter? Nationaler Widerstand? Einheitliches Auftreten?
Sicherlich sind wir keine Spalter, sondern haben lediglich erkannt, dass die gegebenen Zustände innerhalb der Bewegung ein völliges Umdenken erfordern. Zumal wenn man einmal auf Demonstrationen beispielweise in Berlin sieht, wo fast ausschließlich über fünfzig Prozent der "Szene" angehören, die außer dumpfen Parolen nichts in der Seele haben.
Nationaler Widerstand, dieses Konzept ist nie bzw. wird auch nie aufgehen. Wenn wir uns alle dem Kampf um die Parlamente widmen würden, wäre unser Volk längst schon tot. Eine Einheit mit jenen zu bilden welche wir selbst bekämpfen ist schon ein Widerspruch in sich. Ob Demokrat oder Nationaldemokrat wo ist da der Unterschied für Dich? Für mich gibt es da keinen!
Und ich möchte definitiv kein einheitliches Auftreten mit Leuten die meinen das zu sein, was sie gar nicht sind, jenen nicht zur Autorität verhelfen, die gar nicht gewillt sind zu kämpfen, sondern lieber ihre Namen oder Gesichter preisen wollen, um im System der Demokraten ein Licht zu sein.
Wir bleiben hier, marschieren in unserer Region, mit Gleichen unter Gleichen, wo jeder Einzelne von uns weiß, für wen die Feuer in unseren Herzen brennen. Es gibt kein Leben ohne Freiheit!
@Karl
07.04.10 um 13:33
antworten
"Bandenmentalität gegenüber Linken oder Ausländern, inkonsequente Haltung bzgl. der Gebiete jenseits der Grenzen des eigenen Kiezes, Unmöglichkeit der flächendeckenden Propaganda mit Flugblättern oder gar "Infotischen", Ignoranz bzgl. der Parolen oder Plakate dank völlig zugekleisterter Wände mit allen erdenklichen Häßlichkeiten"
Nach deiner Meinung haben also die Kameraden aus einer Großstadt Bandenmentlität, weil sie sich genauso wie auch andere Kameraden aus ländlichen Regionen zusammenschließen in Gruppen, mit dem Unterschied, dass man sich in Städten wie Berlin auch mal gegen einen rücksichtslosen Mob Linke wehren muss und zu rückschlägt. Wenn das Bandenmentalität ist, dann frage ich mich wie du deine oben zitierten Sturmabteilungen genannt hättest, die damals geziehlt in die Großstadt gegangen sind, Probaganda machten und sich dabei geziehlt Straßenschlachten und Saalschlachten mit den Kommunisten lieferten, um die Köpfe des Volkes zu gewinnen. Wegen der flächendeckenden Probaganda. Es ist natürlich nicht möglich alles abzudecken, aber man kann in einer Großstadt geziehlt in die wichtigen Gebiete gehen, die man ansprechen will und dann dort agieren. Und wenn man sich z.B. die Arbeit der Nationalisten in Berlin zur Zeit anguckt, dann werden eine Menge Gebiete erreicht.
Sollen die Kameraden aus Großstädten jetzt resignieren, aufs Land ziehen, ihre Herkunft, Familie, ihre Wurzeln vergessen, nur weil der politische Kampf dort schwerer als wo anders ist. ICH DENKE NICHT!!!
Ich möchte eure Arbeit in und um Hoyerswerda nicht schlecht reden, aber diese Demo hätte man auch zu einem anderen Datum machen können und man würde den gleichen Effekt erzielen, wie am 1. Mai.
E.
07.04.10 um 14:37
antworten
An Karl:
Richtige Analyse, ich stimme da völlig mit dir überein. Eine Anmerkung dennoch. Natürlich ist es aus strategischen Überlegungen sinnvoll gerade im ländlichen Raum, aufgrund der wesentlich günstigeren Rahmenbedingungen, seine Kraft zu investieren. Vielleicht wäre es sogar begrüßenswert, wenn die vernünftigen Kameraden aus dem westlichen Teil Deutschlands in die Mitte kommen, um sich hier mit einzubringen, um nicht den Kampf gegen Windmühlen tagtäglich zu praktizieren. Die Quintessenz wäre somit die Aufgabe der Großstädte. Nun darf man aber nicht die Menschen aus diesen Gebieten vergessen, welche noch deutsch fühlen. Immerhin ist es deren Heimat. Und die Aufgabe dieser zu fordern, selbst wenn es aus strategischen Gründen ratsam ist, wir aus emotionalen Gründen nicht zwingend auf Zustimmung stoßen.
Karl
07.04.10 um 15:38
antworten
@@Karl(16):
Du missverstehst offenbar meine Auführungen und ich habe nicht vor, sie endlos zu wiederholen. Lies diesen Artikel
Der "Nationale Widerstand"
und kommentiere dann weiter, wenn es Bedarf dazu geben sollte.
Um Deine Fehlvorstellung zu SA und "Bandenmentalität" kurz aufzugreifen: Eine Volksbewegung muss aus Teilen des Volkes erwachsen und immer Teil des Volkes bleiben, wenn sie um sich greifen und das ganze Volk einst beseelen soll. In Berlin dagegen habe ich etliche Demonstrationen miterlebt, auf denen es sicher über 80% der Teilnehmer um Provokation und Reaktion im Verhältnis zu linken Störern ging, die Sprechchöre, Parolen auf den Transparenten und das ganze Auftreten hatten allein diesen Bezug. Der außenstehende Deutsche wird sich für die Parolen "Fight Antifa", "Support your local Anti-Antifa", "Schöner leben MIT Naziläden", "9 Milimeter!", "Dumm, dümmer Antifa" etc., die er auf kaum lesbaren Transparenten entziffert oder aus dem Gebrüll hasserfüllter Vermummter versteht, kaum begeistern können. Allein das ist mit "Bandenmentalität" gemeint. Eine solche Demo ist weder am 1. Mai noch sonst irgendwann unterstützenswert, wenn es einem "um die Zukunft unseres Volkes" geht.
Bei der Wahl der Mittel und der Orte, an denen der politische Kampf in welcher Weise auch immer stattfinden soll, geht es nicht um "Schwere" oder derartiges, sondern angesichts unserer begrenzten personalen Ressourcen einzig um Effektivität. Diese ist derzeit weder bei Großdemos (Erfahrung Leipzig, Dresden,...) noch bei Demos (groß oder klein) in anonymisierenden Großstädten gegeben. Wer das erkannt hat, muss umdenken und aus den gezogenen Konsequenzen auch Handlungen ableiten können, die mehr Aussicht auf Erfolg haben. Wer es anders macht, ist ein Ignorant.
(Um es abzuschließen: Wer in seiner Großstadt bleiben will, muss sich eben dort erfolgversprechende Konzepte einfallen lassen und daran gehen, diese umzusetzen. Er soll es aber unterlassen, auf überholte Konzepte zu bestehen, wenn andere wiederholt dargelegt haben, warum sie ineffektiv sind.)
Karl
07.04.10 um 15:54
antworten
@E.(17): Da stimme ich mit Dir überein - die Aufgabe der Heimat ist auch nicht gefordert, sondern die Unterstützung bzw. Umsetzung sinnvoller politischer Arbeit, an der - wenn sie auch abseits der eigenen Großstadt stattfindet - einst auch diese Großstadt genesen wird. Zumindest erscheint mir diese Reihenfolge wahrscheinlicher als die entgegengesetzte.
@Karl
07.04.10 um 15:57
antworten
Ich habe auch keine Lust hier irgendwelche Grundsatzdiskusionen zu führen, denn die gehören hier eh nicht hin. Aber hast du dir mal die Mühe gemacht, die aktuelle Arbeit der Berliner Kameraden anzugucken. Du tust so, als ob diese Demo unter dem Motto "Let`s Fight the Antifa" oder ähnlichen steht. Die Berliner führen in meinen Augen einen guten Kampf um die Köpfe auf der Straße. Was einmal war und dich wohl sehr prägte, ist Vergangenheit. Auch andere Leute lernen aus Fehlern mit dem Älterwerden.
Aber es ist egal, die Demo ist da und ich wünsche euch viel Glück bei eurer Sache, aber ich fahre nach Berlin.
Karl
07.04.10 um 16:11
antworten
@@Karl(20): Warte ab, ob die Demo den von Dir erhofften Verlauf nimmt und ob die sicherlich größtenteils anerkennenswerte Vorarbeit da auch bei den Anwohnern gleichermaßen gefruchtet hat, wie es in Kleinstädten nach meiner Erfahrung der Fall sein kann. ;-)
Ich befürchte, die äußeren Umstände machen in Berlin keine kontinuierlichen Aktionen denkbar, wie ich sie für ländliche Regionen befürworte. Ob man deshalb nun wegzieht oder bleibt und sich andere Konzepte ausdenkt, muss jeder selbst wissen.
Was die Unterstützung anderer Demos und generell die Unterstützung anderer Regionen angeht, so steht leider auch allzu oft die Frage im Raum, ob es eine weltanschauliche Basis oder nur einen Minimalkonsens ("Deutschland") mit der jeweils anderen Seite gibt. Ich persönlich sehe bei Veranstaltungen der NPD oder solcher freier Gruppen, die ganz offiziell etwas propagieren, was meiner Weltanschauung widerstrebt, keine weltanschauliche Basis. Wenn ich dann zwischen zwei Veranstaltungen wählen kann, die einmal "irgendwie national" und einmal identisch mit meinen politischen Anliegen ist, dann werde ich selbstverständlich die letztere wählen. "Konsequenz" in der eigenen Haltung sollte auch sowas beinhalten.
E.
08.04.10 um 07:43
antworten
An: @Karl
Wenn ich in einem Dorf mit 300 Einwohnern wöchentlich Flugblätter verteile, Aktionen ausrichtete, wohlmöglich noch Bürgergespräche führe und dann am 1.Mai noch eine Großveranstaltung nachschiebe, ist die Wahrscheinlichkeit das ich die dortigen Menschen erreiche, sofern die Vorbereitungen auf einer ordentlichen und qualitativ hochwertigen Ebene geleistet wurden, sehr hoch. In einer Großstadt ist dies, zumindest in diesem Umfang, nicht möglich. Ein Vorschreiber hatte schon aufgeführt warum (Reizüberflutung, ständige Demonstrationen, personelle Engpässe um eine flächendeckende und kontinuierliche Informationsabdeckung zu gewähren usw. usf.). Nun muss man sich überlegen, aus strategischer Sicht, ob ich wenigstens eine kleine Gruppe Menschen auf dem Land erreichen möchte oder unter Umständen niemand in der Großstadt. Ich wurde mich für den ersten Weg entscheiden. Bei meinen Überlegungen habe ich den weltanschaulichen Hintergrund der verschiedenen Ausrichter/Veranstalter ausgeklammert, da ich zwar die Lausitzer kenne aber die Berliner weniger.
Cindy
08.04.10 um 12:11
antworten
Hinzu kommt ja noch, dass aufgrund der letzten Erfahrungen (Leipzig, Dresden) es schlecht aussieht, überhaupt loszulaufen. Und im Endeffekt endet es in Krawallen und Eskalationen. Ist das der Sinn? Wollen wir das unserem Volk mitteilen?
Südbaden
12.04.10 um 18:37
antworten
Also wer nicht grad neben Hoyerswerda wohnt kann ja gern nach Schweinfurt kommen :)
Ist nicht so ne Parteiprofilierungsdemo oder so, sondern schön FK/JN dominiert. Und wird definitiv die Grösste Demo an dem Tag.
Martin
12.04.10 um 18:55
antworten
@Südbaden(24): Und das ist schließlich das Entscheidende - müsst Ihr wissen - auf das es ankommt!
CB
19.04.10 um 21:24
antworten
Wir verhindern den Volkstod - GENERATIONEN DER FEIGHEIT MÜSSEN VERGEHEN - Auch wir Frauen sind dabei in Hoyerswerda!
1MainachBerlin!
24.04.10 um 18:46
antworten
Wenn man richtig überlegt, ist es produktiver die Linken, wieder mal, als die Chaoten stehen zulassen. Ob man läuft oder nicht, ist mir persönlich egal, wichtig ist nur welche Stimmen hinterher entstehen. Es ist wichtig gegen den Feind zu kämpfen, egal mit welchen Mitteln, aus meiner Sicht muss man, bzw die Linken machen es ja immer von selbst, das Bild der Linken als "Chaoten", "Randalierer" zu reproduzieren. Dadurch entsteht mehr Sympathie für UNS, als für die Linken. Für die, aus meiner Sicht legitimen, Anti-Linken-Proganda kümmert sich die Bild und Co. Es ist viel Nachhaltiger SO taktisch zu denken, als einfach aus purer Faulheit eine Demo vor den eigenen Füßen zu veranstalten und hinterher mit faulen Ausreden zukommen.
Martin
24.04.10 um 22:11
antworten
@1MainachBerlin!(27): Die "Chaoten" reproduzieren das Bild, wie Du selbst schreibst ("bzw die Linken machen es ja immer von selbst"), auch ohne eine "unserer" 1. Mai Demonstration in Berlin. Die brauchten sie dafür weder in den vergangenen Jahren, noch in diesem Jahr. Eher bekommen die 1. Mai Krawalle dieses Jahr dadurch noch ihre mediale Legitimität. Dass "wir" dadurch in den vergangenen Jahren mehr und die Roten weniger Zuspruch erfahren haben, kann ich nicht erkennen. Warum soll das nun plötzlich anders sein? Im Gegenteil konnte nicht nur ein Unterstützer und Rechtsanwalt der RAF später im Bundestag platz nehmen (Schily, Ströbele). Egal, ob Randale oder gar Morde und Bomben, Deine "nachhaltige Taktik" erweist sich im Ergebnis falsch. Und warum die Organisation einer Demonstration fauler sein soll, als die bloße Teilnahme an einer, erschließt sich mir beim besten Willen nicht – das aber kannst Du sicher nicht nachvollziehen.
LöbauerJugend
29.04.10 um 10:19
antworten
Also, ich finde es doch genau richtig, dass wir überall im Lande uns zeigen. Grade am 1.5.!
Enno
29.04.10 um 19:11
antworten
Auf nach Berlin alles andere ist unnütz!
Martin
02.05.10 um 14:53
antworten
@Enno(30): ...wie man nun ja auch sah. ;)
ich
04.05.10 um 19:09
antworten
Diskussionsvorschlag:
Was haltet ihr von einem einzigen "1.Mai - Fest der Völker" ?
Frei nach dem Vorbild vom "Fest der Völker"