
Werte bilden die Basis, auf die eine Gemeinschaft ihr funktionierendes Zusammenleben stützt. Sie sind fundamentaler Bestandteil einer Kultur und sind aus dem Wesen des Trägers dieser Kultur – aus dem Wesen eines Volkes – heraus entstanden. Werte bilden die Ideale, aus ihnen entspringt das Verhaltensmuster einer Gemeinschaft und sie dienen der Zielfindung jedes seiner Mitglieder. Einteilungen in gut und böse, richtig und falsch, erstrebens- und verachtenswert lassen sich einzig auf Grundlage eines vorhandenen Wertesystems vollziehen – es versetzt somit jeden Menschen erst in die Lage, die Umwelt, die ihn umgibt, zu bewerten.
Um ein Volk nachhaltig zu zersetzen, muss man es seiner Kultur und somit der Besinnung auf die ihm innewohnenden Werte berauben. Genau dieser Zersetzungsprozess ist es, den 60 Jahre Dekadenz im Sinne der „freiheitlich-demokratischen Grundordnung“ mit sich gebracht haben. Denn unter der herrschenden Ordnung bedeutet Freiheit vorrangig die Möglichkeit des unbegrenzten Konsums.
Das demokratische System ist an ein stetiges Kapitalwachstum gebunden. Es kann nur bestehen, wenn es das Volk zu einer Masse von seelenlosen Verbrauchern verkommen und somit zu Trägern dieses Wachstums werden lässt. Aus einem Volk wird somit eine Masse voller Individuen, eine Masse ohne jegliche Bindung zueinander, welche das eigene Ich in das Zentrum des Denkens setzt, für die das alleinige Glück alles, die Gemeinschaft jedoch nichts ist. Aus einem Volk wird eine Gesellschaft.
Jene Werte, die für das Zusammenleben einer Gemeinschaft zu regeln geeignet wären, stehen im Widerspruch zur Lebensweise in der demokratischen Gesellschaftsordnung. So verwundert es auch nicht, dass in dieser von Materialismus und Vergnügungssucht geprägten Zeit einer der wichtigsten Werte unseres Volkes, die Treue, keine Rolle mehr zu spielen scheint.
„Treu sein“ bedeutet Verlässlichkeit und Glaubwürdigkeit. Sie bedeutet, zu sich selbst, zu seinen Grundsätzen und zu seiner Überzeugung zu stehen. Nur über Treue kann Vertrauen geschaffen werden. Vertrauen wiederum stellt die absolute Grundlage für gemeinschaftliches Zusammenleben dar. Seien es Partnerschaften, Freundschaften, Familien oder Arbeitsgruppen.
Besonders in einer Partnerschaft wird dies deutlich: Das unerschütterliche Festhalten an die eingegangene Bindung, auf die der jeweils andere vertrauen kann und di e im endgültigen Treuebeweis seinen Höhepunkt in der Ehe und der Gründung einer Familie – der Keimzelle unseres Volkes - findet. So wird die Treue zur Voraussetzung einer Familiengründung und ist damit elementarer Faktor zum Erhalt unseres Volkes.
Doch im demokratischen System wird genau das Gegenteil gepriesen und vorgelebt. Der Treueeid, den Staatsoberhaupt und Minister bei ihrer Ernennung dem deutschen Volk schwören, ist nicht das Papier wert, auf dem er geschrieben steht. Bereits unmittelbar nach Amtsantritt werden Versprechen gebrochen, das Vertrauen des Volkes missbraucht und die eigene Glaubwürdigkeit somit untergraben.
Es war quasi nur eine Frage der Zeit, bis die Treue als Teil unseres Wesens nicht nur verblasst, sondern das Gegenteil, die Untreue als völlig legitim deklariert wird. Die Errichtung von lukrativen Geschäften auf Basis dieser verdrehten Werteempfindung ließ somit auch nicht lange auf sich warten. Nachdem anonyme Vermittlungen von Seitensprüngen im Internet längst Realität sind, geht die Berliner Diskothek „Q-Dorf“ den nächsten Schritt.
In regelmäßigen Abständen wird unter dem Motto „Untreuparty – Genieße dein Leben ohne deinen Partner“ dazu animiert, seinen Partner zu betrügen und sich für ein Leben ohne feste Bindung und somit ohne Familiengründung zu entscheiden. In diesem System, welches das deutsche Volk ohnehin längst an den Rand seiner Existenz geführt hat, ist die Forderung zur Verweigerung der Familie somit der finale Schritt zum endgültigen Volkstod.
Es ist die Pflicht eines jeden von uns, sich persönlich darüber im Klaren zu werden, welchen Stellenwert die Treue im eigenen Leben hat. Verlässlichkeit und Glaubwürdigkeit sollten, vor allem im Widerstand, zentrale Stellung genießen. Es gilt, die Alternative zum demokratischen System nicht nur zu benennen, sondern sie zu leben.
13.12.09

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Lieselotte
13.12.09 um 22:08
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Ein sehr schön geschriebener Artikel, der einem aus der Seele spricht. Die hier besprochenen Werte muss man versuchen für sich zu bewahren und nicht durch äußere Einflüsse verkommen lassen. Wir als nationale Sozialisten sind auch keinesfalls immunisiert gegen die Auswüchse des kranken Zeitgeistes mitsamt seiner familienzersetzenden und -verhindernden Politik und Massenmanipulation. Und diese Fremdgehparties sind der beste Spiegel für das mittlerweile hässliche Gesicht der BRD und ihrer treuen Bürger.
Konsumgegner
14.12.09 um 04:25
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Eine Weltanschauung sollte nicht nur täglich propagiert werden, sie sollte gelebt werden!
"Bis der Tod uns scheidet?"
Selbst Paare, die sich Treue schwören und zur Hochzeit entscheiden, schließen Eheverträge ab, die meist regeln, wem was nach einer (möglichen) Scheidung gehört, damit auch bloß keine materiellen Güter verloren gehen!
Brautweihe
14.12.09 um 15:02
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Der Germane sah im Menschenleben die Wiederspiegelung aller Vorgänge der Natur. So sah er auch die Hochzeit, welche Mann und Frau im Leben verband, als ein Abbild der Vereinigung zwischen Erde und Sonne. Da die Vereinigung dieser den Frühling, und damit das Emporsteigen der Sonne zu neuer Kraft, symbolisierte, ist es verständlich das auch die Liebenden in dieser Zeit zueinander fanden. So ist es bis in die heutige Zeit geblieben. Die Hochzeit, die die Natur vorgibt, ist Urbild der Hochzeit zwischen Mann und Frau. Die alten Zeugnisse dieser heiligen Hochzeit finden wir noch heute wieder. So ist uns z.B. die Brautweihe bis heute erhalten geblieben. Früher symbolisiert durch den Hammer des Himmelsgottes Donar, später durch den Streithammer oder die Streitaxt. So lässt ein mittelalterlicher Dichter die Jungfrau Maria sprechen: "Der Schmied vom Oberlande warf seinen Hammer in meinen Schoß." In den Dichtungen des Mittelalters wird eben jene Brautweihe sehr genau beschrieben. So auch bei der Vermählung von Siegfried und Kriemhilde. "Man hieße sie zueinander in dem Ringe stahn und fragte, ob sie wollte den stattlichen Mann".
Auch ist der alte Brauch des dreimaligen Umschreitens des Herdfeuers oder des Hofes durch die Braut zum Zeichen der Herrschaft über Hof und Herd erhalten geblieben.
Lieselotte
14.12.09 um 21:47
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Klingt ja alles ganz nett, aber leider versichert mich dreimaliges übern Hof laufen auch nicht der Beständigkeit einer Partnerschaft. Damit die Ehe überhaupt zustande kommen kann müssen gewisse Vorbedingungen erfüllt werden, die bei der Partnerwahl anfangen. Wenn man dann ganz sicher ist,den richtigen Partner gefunden zu haben, kommen immernoch hunderte andere Dinge, die sich in den Weg stellen und die man manchmal gar nicht als manipulierenden Zeitgeist ausmachen kann. Die Folge ist dann, dass man etwas aufgibt, was für einen selbst als auch die Volksgemeinschaft hätte zukunftsträchtig sein können, um nach der Perfektion und "ewigschmetterlingeinsichtragenden" Beziehung zu suchen. Oder man wählt ein "von Blüte zu Blüte" Dasein um sich dadurch immer neu zu berauschen. Die Ehe als Institution hat schon lange ausgediehnt. Früher wurde noch geheiratet um eben diese oben genannten materiellen Güter gemeinsam anzusammeln um die Existenz der Familie zu sichern, heute kocht jeder sein eigenes Süppchen und rechnet mit dem Abschluss eines Ehevertrages ja offiziel schon mit einer Scheidung, bzw. kalkuliert diese in seine Rechnung ein.
Skeptiker
16.12.09 um 19:02
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Ein schöner Bericht. In Bezugnahme auf das Thema Treue in einer Ehe sei nur so viel gesagt: diese Auswüchse/Neigungen sind eher auf die menschliche Natur zurückzuführen, egal zu welcher Zeit oder Epoche es auch stattfindet. Richtig hierbei ist, dass die Demokratie falsche Wertvorstellungen suggeriert, nur legt die Natur das "Treuegen" für eine Partnerschaft nicht jeden in die Wiege. Deshalb sei gesagt, dass auch ein NS-Staat diese menschlichen Versuchungen niemals komplett beseitigen kann/könnte.
Die Fehler sind in der Hinsicht eher beim Menschen zu suchen als im System!