Land ohne Volk

Haiti war der erste Traumort schwarzer Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit – 1804 gegründet sieht es heute dort bis auf zerbeulte Blechmobile als Fortbewegungsmittel und automatischer Waffen statt Buschmesser und Speer noch genauso wie vor 200 Jahren aus. Allerdings nicht etwa deswegen, weil die mehr als bunt gemischte Bevölkerung besonders konservativ ist, sondern im Gegenteil so viele fortschrittliche Meinungen vertritt, dass noch nie eine davon dauerhaft verwirklicht werden konnte. Gemeinsame echte Freude aber scheinen die Bewohner an Voodoo-Zauber, Bandenkämpfen, Revolutionen und Aufständen zu haben.

Als Haiti in die Unabhängigkeit entlassen wurde – die Franzosen verkrafteten zuletzt auch das Geldfieber nicht - wählten sich die Bewohner Haitis, die der bildzeitungslesenden Masse nur als blumenbehangene und dünn bekleidete Tänzer aus den umzäunten Hotelanlagen der "Dom-Rep" bekannt sind, ihre Präsidenten selber. Schon der erste Präsident, ein ehemaliger Sklave, ließ sich zum König krönen, ein anderer ließ sich gar eine Art "Sanssouci" bauen und später kamen auch die ehrenwerte Familie Duvalier zum Zuge, dessen berühmtester Sprössling "Baby doc" – ebenso wie seine Vorgänger – Teile der Bevölkerung ermordete.

Haiti ist ein Land ohne Volk und wird von einem Bevölkerungsgemenge bewohnt, das besonders aufgeklärte und fortschrittliche Politiker hierzulande als "multikulturelle Gesellschaft" preisen und als erstrebenswertes Vorbild hinzustellen sich bemühen. Von den rund neun Millionen Einwohnern leben über 65 Prozent unterhalb der absoluten Armutsgrenze, die Hälfte der Bevölkerung ist unterernährt. Die Analphabetenquote liegt bei 50 Prozent, obwohl eine sechsjährige Grundschulpflicht besteht. Auch vom Wald auf Haiti ist nichts übriggeblieben. Zwar wurde fortschrittlich abgeholzt, doch irgendeiner muss vergessen haben, den Insulanern zu erzählen, dass zur Unabhängigkeit etwas mehr gehört, als in der warmen Hütte zu sitzen.

Schade eigentlich, dass es bundesdeutschen Demokraten verwehrt bleibt, auf Haiti das Zepter in die Hand zu nehmen. Für Demokraten wie Böhmer, die immer nur von theoretischen Annahmen ausgehen, wäre es ein ideales Erprobungsfeld in dem nicht mehr viel Schaden anzurichten ist. Allerdings kann dort anders als in Deutschland keine Pension garantiert werden. Die Bewohner Haitis neigen eher nicht dazu, ihre ehemaligen Regierungen so ohne Weiteres in den Ruhestand zu entlassen.

Ein blühendes Land kann Haiti niemals mehr werden. Es ist seiner Menschen beraubt worden – das heutige Völkerchaos ist weder in der Lage, schöpferisch tätig zu sein, noch weit in die Zukunft handeln zu können. In Haiti ist zu besichtigen, dass die Parolen von "Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit" hohle Phrasen sind, die immer genau das Gegenteil von dem erreichen müssen, was man den Menschen vorher eingeredet hat. Die Nachkommen müssen dafür heute teuer bezahlen – das Schlimmste aber ist die Unumkehrbarkeit dieses Zustandes.

Die Zustände in Haiti können nur dann einen Sinn haben, wenn man wenigstens daraus lernt, doch die neuen Zahlen des Statistischen Bundesamtes von über 16 Millionen Fremden in Deutschland beweisen leider das Gegenteil.

Die Zukunft stellt düstere Prognosen – Europa steht vor einer ungeheuren Menschenflut, die alles wegspülen wird, was heute noch als Errungenschaft der "Freiheit" gefeiert wird. Erste Ergebnisse sind bereits heute in den europäischen Großstädten zu besichtigen. Auch der größte Gleichheitsprediger kann den Zusammenhang nicht übersehen und muss in der Lage sein, den einfachen Gedankengang bis hin zu Zuständen wie in Haiti nachvollziehen zu können. Dieses Chaos dort droht Europa – wenn nicht umgehend Maßnahmen eingeleitet werden.

16.07.10

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Kommentare

Haitianer
17.07.10 um 15:41
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Kommentar 1

...und als Strafe für ihre teuflische Rassenmische gabs prompt ein Erdbeben, welches nur die europäischstämmige Bevölkerung hat überleben lassen.



Martin
18.07.10 um 02:18
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Kommentar 2

@Haitianer(1): Und scheinbar sinnlose Kommentarschreiber...



Tolf
18.07.10 um 13:16
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Kommentar 3

Das Beispiel ist gut, aber nicht dieser schnelle Übergang zu Europa/Deutschland.



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