
Jedes vierte Kind in Deutschland wächst ohne Geschwister auf. Das geht aus einer heute veröffentlichten Erhebung des Statistischen Bundesamts hervor, in der auch Stief-, Pflege- und Adoptivkinder mit einbezogen wurden. Wohl zum Ärger der Demokraten seien die Vorurteile wie das vom verwöhnten Egoisten jedoch nicht begründet - zumindest dann, wenn die Eltern sich kümmern und den Kontakt zu anderen Kindern frühzeitig fördern.
Das war es dann auch schon, was man aus der Erhebung an Erkenntnissen gewinnt. "Es ist heute kein Manko, ein Einzelkind zu sein", sagt Christian Alt vom Deutschen Jugendinstitut. "In der Summe sind Einzelkinder nicht besser und nicht schlechter dran als Geschwisterkinder." Zwar erziehen sich Geschwisterkinder gegenseitig und lernen voneinander, jedoch hätten Eltern für ihr Einzelkind dafür mehr Zeit. Bei der Mediennutzung sieht Alt sogar einen deutlichen Vorteil: "Sie müssen den Computer nicht mit Geschwistern teilen." Wobei Studien zeigen, dass Kinder im Umgang mit Computern erheblich von Geschwistern profitierten, die mindestens vier Jahre älter seien.
Kein Wort ist zu hören, warum in keinem anderen Land Europas so wenig Kinder zur Welt kommen, wie in Deutschland und davon, warum die Demokraten der katastrophalen demografischen Entwicklung nicht nur völlig hilflos gegenüberstehen, sondern diese auch noch fördern. Kein Wort davon, dass sich ein Volk von Generation zu Generation halbiert, wenn zwei Elternteile nur ein Kind hinterlassen und davon, warum bis heute keine geeigneten bevölkerungspolitischen Maßnahmen eingeleitet wurden, um dieser verhängnisvollen Entwicklung entgegenzuwirken.
Dabei wäre es höchste Zeit dafür: Im Osten der Republik hat die Zahl der Einzelkinder in den vergangenen Jahren dramatisch zugenommen. 35 Prozent der rund 2,1 Millionen Kinder wuchsen hier 2009 ohne Geschwister auf - 13 Jahre zuvor waren es noch 29 Prozent. In den alten Bundesländern seien es unverändert 23 Prozent - wobei neben Geschwistern aus sogenannten Patchwork-Familien ebenso deutlich geburtenstärkere Familien eingebürgerter Fremder mit einberechnet sind. Vor allem in den anonymen Großstädten ist das Leben als Einzelkind den Angaben zufolge weit verbreitet. Dazu kommt die fortwährende Landflucht junger Menschen, die der Arbeit hinterher ziehen und im Ergebnis oft kinderlos bleiben, um auch in Zukunft flexibel zu sein.
Eines ist sicher: Wenn die heutige "fortschrittliche" Politik der Demokraten unverändert fortgesetzt wird, ist dies der endgültige Todesstoß für das deutsche Volk. Ihre Maßnahmen beschränken sich lediglich darauf, den Volkstod zu verwalten und die jetzige Generation weiterhin in dem Glauben zu bestärken, mit zugewanderten "Fachkräften" und "privater Vorsorge" die Probleme der Zukunft lösen könnten. Das aber ist eine faustdicke Lüge - die Demokraten haben nicht erst seit Adenauer ("Kinder kriegen die Leute von selber") versagt, sondern sind hauptverantwortlich für den Niedergang unseres Volkes.
Sie haben nicht, wie in ihrem Amtseid behauptet, Schaden vom deutschen Volke abgewendet, sondern dieses über Jahrzehnte hinweg an den Abgrund geführt. Und welcher Schaden kann schwerer wiegen als der Tod des ganzen Volkes? Heuchlerisch klingen ihre Reden, wenn sie vor ihre Kameras treten und es noch wagen von einer Zukunft zu sprechen, während das Volk ausblutet. Dass diese Gestalten jemals für bevölkerungspolitische Maßnahmen eintreten, die unserem Volk ein Überleben sichern, ist weiterhin mehr als unwahrscheinlich.
20.09.10

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Steffen
21.09.10 um 22:16
antworten
Man beachte, dass hauptsächlich Migranten viele Kinder bekommen. Ein Abwärtstrend der deutschen Kinder und ein Aufwärtstrend der Migrantenkinder. Wo soll das noch hinführen.
Martin
24.09.10 um 22:02
antworten
@Steffen(1): Nach Haiti, ist doch klar!
na nu
25.09.10 um 17:24
antworten
Das mit dem Haiti ist wohl ein schlechter Scherz in Verbindung mit diesem ernst zunehmendem Beitrag!
Martin
26.09.10 um 20:46
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@na nu(3): Nö, war durchaus ernst gemeint: http://spreelichter.info/blog/Land_ohne_Volk-582.html