
Es vergeht kaum eine Woche, in der wir nicht über die Souveränität der bundesdeutschen Polizeiprofis bei der Verrichtung ihrer alltäglichen Arbeit staunen dürfen.
Nachdem wir in der vergangenen Woche von der Linux-Kompetenz der Profis aus Frankfurt begeistert werden konnten, kommen wir nun wieder zurück zu den Profis aus Berlin, welche uns bereits in der Vergangenheit von ihrer ausgesprochenen Professionalität, insbesondere im Umgang mit libanesischen Familienclans, überzeugt haben.
Diesmal bekamen es die Profis jedoch mit einem Angreifer auf vier Pfoten - einem Pitbull namens "Calito" - zu tun.
Am Dienstagabend gegen 20:30 Uhr wurde eine Frau im Treppenhaus eines Wohngebäudes in der Weddinger Marktstraße von besagtem "Calito" angefallen. Dieser stürzte aus der Wohnung der Nachbarn auf die Frau los und verbiss sich in ihrem Oberschenkel, nachdem die Frau bei ihren Nachbarn klingelte und diese die Wohnungstür öffneten.
Erste Versuche, das Tier von der Frau zu entfernen, schlugen fehl. Durch die schmerzerfüllten Schreie wurden weitere Bewohner des Hauses auf die Situation aufmerksam, welche daraufhin die Profis der Weddinger Polizei alarmierten.
Während der Zeit zwischen dem Absetzen des Notrufes und dem Eintreffen der Polizeibeamten am Einsatzort, gelang es den Hundehaltern, "Calito" von seinem Opfer zu lösen. Die schwer verletzte Frau flüchtete daraufhin in ihre Wohnung und schloss die Tür hinter sich.
Als man den nunmehr angeleinten Pitbull den Beamten übergab, wurde dieser erneut äußerst aggressiv. Die Profis eröffneten daraufhin das Feuer auf den Hund, jedoch trafen nicht alle Schüsse - laut Polizeiangaben insgesamt 20 - ihr Ziel. Ein Geschoss durchschlug die Tür zur Wohnung der bereits schwer verletzten Frau und traf diese am Oberarm. Ein weiterer Querschläger traf einen der Profis am Hals.
Die mittlerweile an Bein und Arm verletzte Frau und der getroffene Beamte wurden ins Krankenhaus eingeliefert. "Calito" erlag im professionellen Kugelhagel seinen Verletzungen. Und nur durch das beherzte Vorgehen der Profis und ihrer Souveränität im Schusswaffengebrauch konnte Schlimmeres verhindert werden...
27.04.11

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nicht wichtig
27.04.11 um 20:13
antworten
Bei solchen "Profis" kann man nur den Kopf schütteln.
Schlafes-Michel
28.04.11 um 09:40
antworten
Hätten sie doch lieber vernünftig gelernt mit einer P1 zu werfen oder wären Bogenschützen geworden. Es ist aber auch schwer mit einer P8 zu schießen, gesetzt dem Fall diese Profis sind damit ausgestattet. Schießen "6" setzen - Motivation und Engagement "..."