Die Geschichte der Demokratie - Teil I: Das alte Griechenland

Die Demokratie beherrscht heute einen Großteil aller Staaten und wird von ihren Vertretern als unantastbar dargestellt. Erst im April des Jahres erklärte Polizeischutzbereichsleiter (LDS) Preuß in einem Artikel der Lausitzer Rundschau, dass es im Süden Brandenburgs Leute gäbe, die die Demokratie öffentlich infrage stellen, um später anzudeuten, wie diese unter Druck gesetzt und zur "Einsicht" bewegt werden sollen. Auch in den Reihen des Widerstands wird oftmals die Position vertreten, sich selbst als den "echten" Demokraten, die anderen als die "falschen" darzustellen, um den Deutschen die trügerische Ansicht zu vermitteln, die Demokratie sei, würde man sie "anders machen", ein makelloses, heiliges System. Höchste Zeit also, sich einmal mit dem Entstehen und Wirken der Demokratie über die Jahrhunderte auseinanderzusetzen.

Die alten Griechen waren der edelste, begabteste und blühendste Zweig des europäischen Menschen seiner Zeit. Ihre Kultur stieg höher und höher, solange sie sich selbst und ihrer nationalen Eigenart treu blieben. Ihre ritterlichen Spiele zeigen, welchen Wert sie auf die Ausbildung körperlicher Kraft und Geschicklichkeit legten. Aber viel wichtiger war doch, dass sie auf allen Gebieten des geistigen Lebens rast- und ruhelos arbeiteten, um Vollkommenes zu leisten. Dabei waren sie die eifrigsten Wahrheitssucher. Das tritt uns schon in den Homerischen Epen Ilias und Odyssee entgegen.

Der freie Menschengeist erhob und entfaltete sich zu den höchsten Regionen; die Wissenschaft wurde geboren. Was für Wahrheitssucher waren die Philosophen! Sie rangen mit den wichtigsten Problemen, die uns noch heute beschäftigen. Sie wollten das "Seiende" erforschen, das Wesen der Dinge, den Urstoff, die Ursache des Werdens und Vergehens, das Bleibende. Mit staunendem Blick erkannten sie den Reichtum unserer Innenwelt, entdeckten immer neue Fähigkeiten, sannen über das Rätsel von Freiheit und Gebundenheit. Was für Wahrheitssucher waren die großen Geschichtsschreiber - vor allem Herodot und Thukydides!

Was Richard Wagner an den besten Deutschen rühmt, gilt auch für die echten alten Griechen. Sie waren fähig, eine Sache um ihrer selbst willen zu verfolgen – ohne Gedanken an Gewinn und ohne tendenziöse Absichten.

Je höher es aufwärts geht, umso stärker werden die Kräfte, die abwärts ziehen. Die griechische Geschichte hat ein Doppelgesicht. Je strahlender das Licht und der Glanz, umso schwärzer ist auf der anderen Seite die Finsternis! Freiheit und Gleichheit - Die Demokratie... Griechenland verblutete daran!

Der Übergang von der Natural- zur Geldwirtschaft brachte die größten Umwälzungen. Wohl hatte man schon Gold- und Silberbarren gekannt, und auch als Austauschmittel gebraucht. Aber das Geld d.h. die staatlich geprägten Münzen von verschiedenem Gewicht und Wert kamen erst im 8. Jahrhundert v.d.Ztw. in Kleinasien auf.

Niemand wird leugnen, dass die Geldwirtschaft bedeutende Kulturfortschritte gebracht hat. Aber das Geld wurde zum Fluch, weil die Menschen es nicht beherrschten; weil sie statt Herren des Geldes, seine Sklaven wurden. Die Aristokratie – die Herrschaft des Geburtsadels – wandelte sich in eine Plutokratie – die Herrschaft des Geldes.

Die Habgier wurde geweckt; der Grundsatz "nobless oblige" (der Adel hat Pflichten) wurde vergessen. Anstelle des Schutz- und Vertrauensverhältnisses, das früher zwischen Adel und Volk bestanden hatte, trat ein herzloser Klassenegoismus, der die Macht des Geldes benutze, um die rechtlosen Bauern ins Elend zu jagen, die Pächter auszubeuten und sich selbst maßloser Verschwendung hinzugeben. Ein vernichtendes Urteil fällte um 600 v.d.Ztw. der athenische Gesetzgeber Solon über seine Standesgenossen:

"Sie wissen ihren Durst nach Geld und Gut nicht im Zaum zu halten. Es genügt ihnen nicht, sich in Ruhe eines wohlbehäbigen Besitzes zu erfreuen. Durch Unrecht und Gewalttat mehren sie ihren Reichtum. Ohne Scheu vor dem Gute der Tempel und des Staates stehlen und rauben sie, der eine hier, der andere dort.

Sie achten nicht die heilige Achtung der Dike (Göttin der Gerechtigkeit), welche schweigend gewahrt, was geschehen ist und noch geschieht. Unheilvolle Wunden sind der Stadt schon geschlagen... Von den Armen werden viele verkauft, mit schmählichen Fesseln gebunden, in fremdes Land geschafft und müssen, der Gewalt gehorchend, der Knechtschaft kummervolles Elend ertragen."

Mit welchem Hochmut sahen die meisten adeligen Herren auf die Bauern und Pächter hinab. Welch ein Hohn liegt darin, dass sie das platte Land mit einem Wildgehege verglichen! Die Masse des Volkes erschien ihnen wie eine nützliche Herde, deren Daseinszweck im Grunde nur der ist, den Interessen der bevorzugten Klasse dienstbar zu sein.

Für kurze Zeit schien die Gefahr der Perserkriege die Kluft zwischen den Klassen zu unterdrücken. Auf die Siege folgte ein gewaltiger wirtschaftlicher Aufschwung. Aber weil man es nicht verstand, das Geld zu bändigen, folgte bald die zweite, viel schlimmere Periode der Klassengegensätze. Das Anwachsen der Industrie schuf neue Formen der Geldherrschaft. Das Geld verdrängte die Handwerker und Kleinhändler; immer größer wurde die Zahl der Besitzlosen. Wir staunen über die Höhe des Zinsflusses und über die Tiefe des Arbeitslohnes.

Die siegreichen Griechen wurden zu Besiegten! Während vor Jahren noch die Überlegenheit der Griechen gepriesen worden war, steckten wenige Jahrzehnte später beide führende Mächte - Athen und Sparta - bettelnd die Hände aus nach persischem Geld. Mit persischem Geld wurden die Kriege geführt, in denen die Griechen sich gegenseitig zerfleischten; der Perserkönig wurde der Schiedsrichter unter den Streitenden.

Die Gleichheit der politischen Rechte wurde durchgeführt – allgemeines, gleiches, alljährlich sich wiederholendes aktives und passives Wahlrecht. Alles, was da noch ein Gegengewicht gegen die schrankenlose "Volksherrschaft" bildete, verlor seine Bedeutung. Nicht Geburt und Blut - Besitz wurde der entscheidende Faktor im Kampf um Posten. Nun entschied die "Volksversammlung" und die Rechtsprechung geschah in den "Volksgerichten". (Es gab keine höhere Instanz mehr!) Der politischen Gleichheit folgte "soziale Demokratie", das Verlangen nach wirtschaftlicher Gleichheit. Früher noch galt – Jedem das Seine – nun galt allen das Gleiche – allen der gleiche Besitz – und damit trat eine Wahnidee ihren Siegeszug um die Welt an...

Dass die Freiheit in der Gleichheit zu suchen sei, ist einer der verhängnisvollsten Irrtümer. Dieser Wahn hat das hochbegabte griechische Volk zugrunde gerichtet und droht nun auch unser Volk zu vernichten. Nur eine kurze Strecke können Freiheit und Gleichheit zusammen gehen. Dass Athen ein Rechtsstaat wurde, in dem es für den Schutz der Person und des Eigentums gleiches Recht gab und gleiche Strafen für das Verbrechen und gleiche Möglichkeiten des Aufstiegs – dass alle Bürger am öffentlichen Leben beteiligt waren und ihr Schicksal selbst bestimmten:

Das war die Freiheit, welche Herodot so begeistert pries. Das war der gewaltige Fortschritt des Griechentums und ohne die Befreiung der Persönlichkeit, ohne diesen Individualismus, ohne dieses Recht der Selbstbestimmung würde die hohe Kultur des 5. Jahrhunderts nicht erreicht sein.

Darüber hinaus aber – und dies ist die wichtigste Erkenntnis – sind Freiheit und Gleichheit Gegensätze! Je mehr Freiheit, umso mehr Ungleichheit! Je größer die Gleichheit, desto größer die Unfreiheit!

Schon die politisch "reine und unverfälschte Demokratie" – die Gleichheit der politischen Rechte, bei gleichzeitiger Ungleichheit der Bildung, bei gleichzeitiger Ungleichheit des Pflichtbewusstseins, bei gleichzeitiger Ungleichheit der Leistung und bei gleichzeitiger Ungleichheit aller sonstigen – angeblichen idealen – Gleichheiten ist nicht nur Unvernunft, sondern auch der schleichende Tod einer jeden Gemeinschaft!

Die Qualität verliert ihre Geltung; der Adel der Vernunft und der Bildung räumte das Feld. Hierzu Aristoteles:

"Wer sich nicht selbst zu ernähren vermag, ist unfrei."

Folgerichtig genügte die politische Demokratie nicht mehr – und führte zur sozialen Demokratie. Man begnügte sich nicht mehr mit der politischen Gleichheit. Entsetzlich waren die Folgen.

Wenn wir nach den Ursachen fragen, weshalb unmittelbar auf die höchste Kraftentfaltung der Griechen, auf die siegreiche Abwehr der Perser, der Niedergang, Verfall und Zusammenbruch folgte, so denken wir zunächst an den verderblichen Geist des Materialismus, den der wirtschaftliche Aufschwung brachte. Und wir denken an die "Souveränität oder Autonomie der Gesellschaft". Denn der Staat löste sich in zwei feindliche Gesellschaften auf – in die kapitalistische Minderheit – und in die proletarische Mehrheit. Bei beiden schwand das Gefühl einer Zusammengehörigkeit und der Verpflichtungen gegen die Gemeinschaft. Bei beiden herrschte eine egoistische Lebens- und Staatsauffassung.

Die Masse sah nun im Staate eine reine Versorgungsanstalt, deren Hauptaufgabe darin bestehe, der großen Menge ein müheloses Einkommen zu verschaffen. Die einzelnen Stadtstaaten wurden in zwei feindliche Lager gespalten – die der Armen und die der Reichen. Unaufhörliche Klassenkämpfe, Missbrauch der Staatsgewalt – im Interesse bald der einen und bald der anderen Gesellschaft und unglaubliche Willkür waren an der Tagesordnung. Derselbe Egoismus verhinderte jegliche Einigungsversuche der Stadtstaaten. Auch der vielversprechende Athenische Bund hatte keinen Bestand, weil die demokratische Regierung Athens ihre Hauptaufgabe darin erblickte, die eigenen Taschen auf Kosten der anderen zu füllen. Sie scheuten sich auch nicht, die "Bundesgenossen" wie Untertanen zu behandeln und gewissenlos auszubeuten. Der Kampf der Sozialdemokratie gegen alles Überragende, besonders gegen die Reichen, wurde schließlich zu einem Kampf gegen das Privateigentum.

Je demokratischer die Griechen – besonders die Athener – wurden, desto mehr breitete sich die Herrschaft der Lüge aus. Es ist bezeichnend, dass im Griechischen die Wörter "überzeugen" und "überreden", sowie "Staatsmann" und "Redner" jeweils ein und derselbe Begriff sind. Die Kunst der Beredsamkeit wurde in den demokratischen Staat das höchste Ziel der Bildung. (Wie es später übrigens auch in Rom war und auch heute nicht anders ist.)

Statt Wahrheit – die für die Demokraten stets unangenehm ist – suchte man die Kunst der Überredung, der Vernebelung, der Ablenkung und besonders der Rabulistik – nämlich die Kunst der Wortspalterei und Wortverdreherei.

Besonders gewandte Demokraten rühmten sich, dass sie ebenso durchschlagend für und gegen ein und dieselbe Sache sprechen könnten. Man begann, irgendwelche objektiven Wahrheiten zu leugnen. Dem stemmte sich Sokrates entgegen. Er hatte den Mut – der ihm wegen seiner mangelnden Gleichheit auch das Leben kostete – gegen den Strom zu schwimmen. Weil er den Politikern seiner Zeit die Maske vom Gesicht riss, weil er den ganzen demokratischen Schwindel aufdeckte, weil er ein Wahrheitssucher war, wurde er hingerichtet. Was man ihm im Prozess vorwarf, war Lüge und sollte die wahre Ursache des Hasses und der Verfolgung verhüllen. (Offiziell war er der "Einführung neuer Götter" und der "Verführung der Jugend" angeklagt. Wenn man heute mal auf die Liste der "jugendgefährdenden" Medien schaut...)

Alles Überragende wurde nach unten gezerrt und der Niedergang der Kultur war die zwangsläufige Folge. Je "reiner" die Demokratie wurde, desto "unreiner" wurde die Kunst; das zeigt besonders die Entwicklung des Theaters. Und was man für das tägliche Leben besonders erstrebte, war triebhafter Genuss. Wie wenig nun die Massen an Gleichheit dachten, zeigt der Umstand, dass sie es ablehnten, ihre "Rechte" mit anderen zu teilen; vielmehr sollte gerade die Ausbeutung des Sklaventums ihnen ein Genussleben ermöglichen!

Während der "wissenschaftliche", theoretische Sozialismus die Arbeit verherrlichte, wollte der praktische Sozialismus gerade von der Arbeit am wenigsten wissen. Wiederholt ist es in der griechischen Welt zu einer völligen Aufteilung des Besitzes gekommen; aber folgte dann ein Zeitalter der Gerechtigkeit, des Glücks, der Eintracht und des Friedens? Im Gegenteil!

Einerseits erstarkten die Mächte des Widerstandes, andererseits wirkte eine solche Lösung der sozialen Frage jedes Mal, wie bei einem durchlöcherten Fass – in kürzester Frist war alles zerronnen und abermals standen sich Besitzende und Besitzlose gegenüber. Das Ende war allgemeine Verarmung, und obwohl viel Land frei war, stieg das Elend. Eine entsetzliche Tragödie, wie Plutokratie und Demokratie zu Totengräbern der herrlichen Kultur, des ganzen hochbegabten griechischen Volkstums wurden.

Das griechische Volk hat die Erkenntnis, dass die "reine" Demokratie der Tod der Freiheit und der Gerechtigkeit, des Friedens und der Kultur, der Tod auch des sozialen Gedankens ist, mit dem völligen Untergang bezahlen müssen. Die Fremdherrschaft der Römer, welche der politischen Freiheit ein Ende machten, wurde wie eine Erlösung begrüßt. Ein so bedeutender Mann, wie der griechische Geschichtsschreiber Polybios, ging ganz dazu über, die Römer und ihre Geschichte zu preisen...

30.06.10

Kommentare

Halli
01.07.10 um 09:25
antworten

Kommentar 1

Der Text würde in der Schule mit der Bewertung "Thema verfehlt - 6 setzen!" geahndet werden. Er analysiert nicht die Demokratie und ihre angeblich systemimmanenenten Fehler, sondern er analysiert auf Hilfsschulniveau den Kapitalismus bzw. die Zinswirtschaft. Hatte mich anhand der Überschrift sehr über das Thema gefreut, wurde aber bitterlich enttäuscht.

Die Seite war mal echt toll, sie ist mittlerweile auf ein ganz übles Niveau abgerutscht, nach dem Motto: "irgendwas müssen wir ja schreiben, um unsere Leute zu beschäftigen."



Nada
01.07.10 um 13:16
antworten

Kommentar 2

@Halli(1): Der im Artikel dargestellte Zusammenhang von Demokratie und Plutokratie, von Freiheit und Gebundenheit, von Wille und Trieb, dem Wirken auf eine Hochkultur, die nach Argumentation der heute Herrschenden „zufällig“ zugrunde gegangen ist, erschließt sich dir nicht? Hast du ihn bis zum Ende gelesen? Wenn ja, muss ich dir sagen, müsste es in der Schule wohl heißen: "Aufmerksamkeit und Auffassungsgabe ungenügend", um in deiner Terminologie zu bleiben.



Martin
03.07.10 um 02:13
antworten

Kommentar 3

@Halli(1): Na dann lass dein Kommentar mal lieber nicht bewerten. Denn auch in einer Hauptschule würde man "systemimmanenten" statt "systemimmanenenten" schreiben.



Halli
03.07.10 um 17:09
antworten

Kommentar 4

@Martin

Sehr substanzielle Kritik, hast ja schon im Zuge anderer Kommentare demonstriert, daß man mit Dir kaum wesentliche Argumente austauschen kann.

@ Nada

Ich konnte dem Text durchaus aufmerksam folgen, so schwer zu verstehen ist er ja nicht. Aber ich bleibe dabei: er belegt mit keiner Silbe, was nun so schlecht an Demokratie sein soll. Er steht damit in der Folge aller bisher erschienenen Artikel, dieses Thema behandelten.

Demokratie ist nicht das Gleiche wie Parlamentarismus, das scheinen hier einige beständig zu vergessen. Es gab in der Weltgeschichte noch nie eine echte Volksherrschaft bzw. Demokratie. Es gab lediglich Systeme, die sich so nannten, um das Volk bei Laune zu halten. Aber ein System, indem das Volk herrschte und es eine Identität zwischen Regierenden und Regierten gab, wie es auch Schmitt fordert, gab es nie. Oder?



Martin
05.07.10 um 19:16
antworten

Kommentar 5

@Halli(4): Na Du bist ja einer. Was für substanzielle Kritik sollte denn an deinen Kommentar geübt werden, wo er doch ohne Substanz war? Beispiele für das Sinken des Niveaus hast Du ja nicht gebracht, im Grunde nur rumgemotzt. So wie es in den Wald hineinschallt, so schallt es eben auch wieder heraus. Aber nun hast du es ja geschafft, mal einen Punkt zu bringen und ich erspare dir jetzt auf einen erneuten Schreibfehler hinzuweisen, trotz deiner überheblichen Art.

Auffallen sollte dir an deinen Kommentar jedoch noch etwas Entscheidendes: Du schreibst, dass es in der "Weltgeschichte noch nie eine echte Volksherrschaft bzw. Demokratie" gab. "Es gab lediglich Systeme, die sich so nannten, um das Volk bei Laune zu halten." Die Demokratie ist also eine Utopie, eine Wunschvorstellung, die sich dadurch auszeichnet, dass sie in der Theorie zwar nett klingt, in der Praxis jedoch von der Wirklichkeit überholt wird – mit all den fatalen Auswirkungen, die wir heute erleben und die wir anhand des Wirkens der Demokratie in seiner Geschichte (auch im Beispiel des Artikels) sehen können. Ähnlich wirkt ja auch der Marxismus, der in seiner Theorie durchaus toll klingt. Jeder bekommt, was er nach seinem Gutdünken zum Leben braucht, kein Geld, keine Armut etc. Nur mit der Wirklichkeit hat das alles nichts zu tun, weil diese Systeme bereits grundsätzlich in ihrer Idee falsch sind und das naturgesetzliche Wesen der Menschen falsch bewerten, missachten. Ist nun das politische System, das in seiner Theorie so wunderbar erscheint, dann aber, wenn es Anwendung findet, immer nur Chaos und Zerstörung mit sich bringt, ein "Scheinsystem"? War die Demokratie in all den Jahrhunderten bisher immer nur eine "Scheindemokratie"? Ich glaube nicht! Du solltest das demokratische System von einer reduzierten Begriffsübersetzung lösen.



glosoli
11.08.10 um 21:26
antworten

Kommentar 6

Ich begrüße sehr die staatstheoretische Auseinandersetzung und Suche nach Alternativen mit dem parlamentarischen System der brd. Ohne mich vorerst jedoch zu der Diskussion, ob es eine "echte" Demokratie neben den real existierenden demokratischen Staatssystemen westlicher Prägung geben kann, zu äußern, möchte ich gerne einmal loswerden, dass es meines Erachtens angebracht wäre auf die Quellen zu verweisen, die man beispielsweise in diesem Text zitiert. Ich denke, dass Heinrich Wolf das verdient hat...



tera
08.09.10 um 14:33
antworten

Kommentar 7

Das ist zu lang.



Kommentar schreiben

Name


Kommentar
kommentar


 


...lade
 

Kontakt

Du suchst Kontakt zu aktiven Widerstandsgruppen in Südbrandenburg, hast Fragen oder Hinweise? Dann melde Dich über das Kontaktformular!

Nutze das Tor-Netzwerk, um dem Apparat die Verfolgung zu erschweren!


Feed Flickr