Eine der am 1. Mai in Hoyerswerda gehaltenen Reden im Wortlaut.
"Durch eine gemeinsame Anstrengung wird es uns gelingen, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Sachsen und Thüringen schon bald wieder in blühende Landschaften zu verwandeln, in denen es sich zu leben und zu arbeiten lohnt." Kaum 20 Jahre ist es her, als Altbundeskanzler Helmut Kohl mit diesen Worten den neuen Bundesländern eine Zukunftsperspektive versprach, deren wahrer Gehalt sich erst heute offenbart.
Wo einst junge Familien lebten, sind es nun überwiegend Senioren, die das Bild von Hoyerswerda und anderen ostdeutschen Städten prägen. Wo einst Kinder lachend auf den Straßen spielten, sind es heut Abrissbagger, die ein leerstehendes Wohnhaus nach dem anderen dem Erdboden gleich machen. Wo eine florierende Wirtschaft den Menschen in dieser Region Arbeit und Brot sicherte, gehören heute lange Schlangen vor den Arbeitsämtern zum festen Bestandteil des Alltags der noch hier Gebliebenen.
Waren es einst Sprechchöre einer fest entschlossenen Masse, die durch die Straßen schallten, getragen vom Willen, das eigene Schicksal selbst zu bestimmen, so sind es heute die leeren Phrasen der Demokraten, welche den Menschen gebetsmühlenartig ihre Ideologie als Allheilmittel für die selbst verursachten Probleme verkaufen. Nach 20 Jahren demokratischer Realität in dieser Region sind blühende Landschaften lediglich dort vorzufinden, wo sich die Natur stillgelegte Industrie- und Wohnlandschaften wieder zurückerobert hat.
Der erste Mai als Feiertag der nationalen Arbeit steht traditionell für den Tag, an dem Arbeiter und Angestellte, Schüler und Studenten, Auszubildende und Erwerbslose, Schulter an Schulter für Recht und Freiheit auf die Straße gehen. Doch im Gegensatz zum Selbstverständnis der herrschenden Demokraten, verstehen wir unter Freiheit nicht jene angebliche Freiheit, jederzeit alles konsumieren zu können. Unter Recht nicht jenes Recht, bei demokratischen Wahlen zwischen Orangen und Apfelsinen zu entscheiden, nicht das Recht, überall hin reisen zu dürfen, während das eigene Einkommen nicht zum leben reicht.
Es ist das Recht auf Heimat, das Recht auf Arbeit, das Recht auf Familie, welches uns die Demokraten versagen. Es ist das Recht unseres Volkes, frei über seine wirtschaftliche, soziale und kulturelle Entwicklung zu entscheiden, für welches unsere Stimmen am 1.Mai die Straßen von Hoyerswerda wieder mit Leben füllen. Mehr denn je gilt es, für die Freiheit unseres Volkes zu kämpfen, jene Freiheit, die im Zeichen der Globalisierung systematisch in Fesseln gelegt wird.
Seit Anfang der 90er Jahre wurden in der Region um Hoyerswerda 150.000 Arbeitsplätze vernichtet. Unmissverständlich wurde den Menschen verdeutlicht, was Freiheit im Kapitalismus wirklich bedeutet. Es ist die Freiheit, zu entscheiden, entweder der Heimat den Rücken zu kehren, um sein Leben fortan fern von Familie und Freunden an Wirtschaftsstandorten auszurichten oder hier zu bleiben, um in einem Heer von Hartz-IV-Empfängern am Rande einer Plattenbausiedlung unterzugehen.
Wie an keiner anderen Stadt offenbart sich an Hoyerswerda das grundlegende Versagen der Herrschenden. Ungehindert haben sie unser Volk dem Kapital ausgeliefert. In ihrem Namen wurden über Jahrtausende gewachsene Strukturen vernichtet, Grenzen geöffnet und geschlossene Gemeinschaften in offenen Gesellschaften verwandelt.
Die Demokraten haben unsere Heimat zu einem Investitionsstandort verkommen lassen, in dem Einwanderungsfluten ausländischer Lohndrücker die Nationalkultur zerstören, während unser Volk lediglich als Humankapital gehandhabt und zu einer werte- und traditionslosen, konsumierenden Masse erniedrigt wird.
Tarif- und Sozialsysteme werden stetig zugunsten von Wirtschaftsbossen und zuungunsten der Werktätigen ausgehöhlt. Seit Mitte der 90er Jahren konnte sich in Teilen des deutschen Arbeitsmarktes ein permanent wachsender Niedriglohnsektor etablieren, welcher vom ehemaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder in widerwärtigster Weise als "einer der besten in ganz Europa" gefeiert wurde. Schon heute erhält bundesweit jeder fünfte Beschäftigte einen Stundenlohn, der sich weit unterhalb der Niedriglohnschwelle befindet.
Eine um sich greifende Verarmung ist mittlerweile in allen Bevölkerungsschichten allgegenwärtig. Es sind Väter, die trotz Vollarbeitszeit nicht mehr in der Lage sind, ihre Familien mit genügend ausgewogener Nahrung zu versorgen. Es sind junge Frauen, die aus Angst vor Armut auf den Kinderwunsch verzichten müssen, wodurch die Existenz unseres Volkes mehr als gefährdet ist. Es sind Kinder, die seit ihrer Geburt in sozial schwachen Verhältnissen aufwachsen, ohne Perspektive auf eine bessere Zukunft und somit schon im Kindesalter resignieren. Es sind Alte, die ihr Leben lang für dieses Land gearbeitet haben und jetzt um ihre Rente und einen sorglosen Lebensabend bangen müssen.
Seit 60 Jahren haben die Herrschenden die Demokratie mit all ihren Begleiterscheinungen an unserem Volk erprobt, um nun hilflos und ohnmächtig vor dem Scherbenhaufen ihrer selbst erschaffenen Ordnung zu stehen. Sie regieren und reformieren, kassieren und manipulieren, machen Versprechungen und heucheln Erfolge, während sich dem Volk einzig ihr erbärmliches Versagen offenbart. Ihre politische Handlungsfähigkeit begrenzt sich einzig darauf, die Endzeit, in der wir leben, durch Aufnahme immer neuer Kredite auf Kosten der kommenden Generationen zu verwalten, ohne jedoch echte Antworten liefern zu können.
Und trotz all der großen Reden, trotz all ihrer Prognosen und ihrer scheinheiligen Programme, werden die Demokraten nie in der Lage sein, Alternativen vorzuweisen, liegt doch die einzige Alternative außerhalb der Grenzen ihrer Ideologie und ist für sie somit weder begreifbar noch erreichbar.
Nationaler Sozialismus ist die einzige Alternative zu diesem System. Es ist an der Zeit, uns unserer Identität und der Verantwortung zum Erhalt dieser bewusst zu werden. Lasst uns ihrer seelenlosen Gesellschaft eine handlungsfähige Gemeinschaft entgegenstellen. Der Kampf um die Freiheit unseres Volkes hat sich zum Kampf um dessen Existenz entwickelt. Die BRD ist lediglich eine Etappe dieses Kampfes, an dessen Ende wir wieder zu einer verwurzelten und homogenen Gemeinschaft heranwachsen. Zu einem schöpferischen, zu einem stolzen, zu einem lebendigen Volk.
Scheitern wir, scheitert auch die letzte Generation, der es möglich ist, aus eigener Kraft eine Wende zum Besseren herbeizuführen; der es möglich ist den drohenden Volkstod noch einmal abzuwenden; der es möglich ist, dem Untergang zu entgehen. Fasst endlich Mut, leistet Widerstand. Generationen der Feigheit müssen vergehen!
04.05.10

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E.
06.05.10 um 15:02
antworten
@ Autor
Diesem Redebeitrag kann man natürlich nur zustimmen. Leider bleibt es, wie apropos bei vielen Artikeln, lediglich bei einer Analyse der derzeitigen Zustände bzw. zu „schwammigen“ Lösungsansätzen. Dass es keinen Königsweg gibts ist mir jedoch klar. Nach meinem Ermessen sollte man deutlicher herausarbeiten, wo jeder Einzelne ansetzen kann und vor allem praktische Ansatzmöglichkeiten den Leuten vor Augen führen.