Gestern Abend ist bei uns eine Mail reingekommen, in der uns vorgeworfen wird, wir halten uns „nicht an die demokratischen Spielregeln“ und würden „Hetzartikel“ schreiben. Natürlich geben wir gerne zu, dass es schmerzt, wenn ein wunder Punkt berührt wird oder an anderer Stelle gleich eine ganze Eiterbeule platzt – aber keineswegs ist es unsere Absicht, gegen irgendjemand zu „hetzen“.
Über die „demokratischen Spielregeln“ ist nicht viel zu sagen; das ist eine inhaltsleere Formulierung, die jeder für sich auslegen kann und davon wird – das gehört wohl auch zu den „demokratischen Spielregeln“ - ohnehin schon ausgiebig Gebrauch gemacht.
„Hetzen“ aber ist schon etwas ganz anderes – da sieht man den armen Fuchs und hinter ihm die geifernde Meute bildlich vor sich. Nein, das ist nicht unsere Sache. Wir geben aber gerne zu, dass der Fuchs von uns weniger Anteilnahme und mehr Aufmerksamkeit zu erwarten hat, wenn ihm noch das Blut unserer schönsten Gans aus dem Maul tropft – erkennen aber an, dass er seiner Art und seinem Charakter treu bleiben muss, wenn er sich und seiner Nachkommenschaft die Zukunft erhalten will. Deswegen hetzen wir ihn nicht, sondern treffen Maßnahmen, um zukünftig unsere Gänse besser zu schützen.
Und ebenso ist es auch in der politischen Auseinandersetzung: Wir sehen, dass unser Volk in seinem Bestand und seiner Zukunft gefährdet ist, haben aber nicht die Möglichkeit, Maßnahmen zu seinem Schutz zu ergreifen.
Wir erkennen an, dass das Volk sich andere Vertreter gewählt hat – nehmen uns aber die Freiheit, den Bock, der da als Gärtner tätig ist, auch „Bock“ zu nennen, seine Haltung und seinen Charakter offenzulegen und darauf zu verweisen, dass dieser Bock für die Pflege des Gartens grundsätzlich ungeeignet ist. Dass es völlig sinnlos sein muss, diesen Bock durch einen „besseren“ Ziegenbock zu ersetzen.
Wir erkennen: Die grundsätzliche Idee ist falsch!
Das versteht trotzdem nicht gleich jeder und dann ist es mal notwendig, zu übertreiben, zu überspitzen, ironisch und sarkastisch zu sein, den Bock lächerlich zu machen – das Ziel aber ist nicht, den Bock zu erlegen – sondern den Garten neu und viel besser für die Zukunft unseres Volkes zu gestalten. Denn auch der Bock hat natürlich seine Berechtigung – nur eben nicht gerade zwischen unseren schönen Blumen!
21.05.09

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Meinhardt
22.05.09 um 13:55
antworten
Ob derjenige das jetzt verstanden hat, vielleicht war es ihm ja zu viel? Wieso sollen wir uns an irgendwelche Spielregeln halten, wenn die Herrschenden gar keine Spielregeln kennen.
Sie wiedersetzen sich der Natur und ihren Gesetzen und vernichten so Stück für Stück die biologische Substanz unseres Volkes. Und genau diesem naturwidrigen Seelenmord stellen wir eine weltanschaulich gefestigte Gemeinschaft entgegen.
Und wir reden immer miteinander statt übereinander!
zufaellig geseh
25.05.09 um 21:22
antworten
Das hat Niveau!
Gut gemacht!
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