Demografischer Wandel: Die Schuld der Demokraten

Demografischer Wandel: Die Schuld der Demokraten

Oftmals wird seitens der Demokraten der Vorwurf erhoben, der Widerstand würde mit seinen Aussagen zum Volkstod ein Schreckensszenario konstruieren, welches sich durch Fakten problemlos widerlegen ließe. Die darauf folgende Argumentation der Demokraten zeigt indes schon im ersten Satz, dass es ihnen unmöglich ist, die Angst, das eigene Volk sterben sehen zu müssen, auch nur ansatzweise nachzuvollziehen. Können sie in diesem Denken schuldig am Volkstod der Deutschen sein? Oder führen sie ihn nur fahrlässig herbei, um ihren eigenen liberalkapitalistischen Maßstäben gerecht zu werden?

Die Denkweise der Demokraten

In ihren Köpfen ist schließlich schon lange vollzogen, was der Widerstand zu verhindert sucht: Völker sind gleichbedeutend mit Gesellschaften, Kulturen mit "westlichen Werten" und Individualität ist nicht mehr als die Möglichkeit, den eigenen Lebenstypus aus einem verheißungsvoll angepriesenen Katalog endlos scheinender Selbstverwirklichungsoptionen auswählen zu dürfen. Wer jedoch sich selbst in der Mitte seines Volkes und die eigene Verwirklichung in der Verwirklichung dessen Gemeinschaftslebens sieht, stößt an ideologische Grenzen: Individuelle Freiheit könne es schließlich nur geben, solange schon in der Wohnung nebenan, ja selbst innerhalb der eigenen Familie abweichende Vorstellungen davon herrschen dürfen, wie bestmögliche "Selbstverwirklichung" zu jedermanns Vorteil zu vollziehen ist. Ein Rahmen, der Interessen der Gemeinschaft betont, ist für sie unvorstellbar. Selbst, wenn sie nationalsozialistisches Positionen zu analysieren versuchen, stützen sie ihre Überlegungen auf eigene Definitionen. So formulierte Mathias Brodkorb (SPD), dass es den "Nazis" doch stets um "die Vorteile Deutschlands" gehe, die von ihnen vertretenen Positionen zur Globalisierung aber nachteilig für Deutschland wären, da Deutschland "zu den Globalisierungsgewinnern gehöre". Hierin offenbart sich ein typisches Denkschema der Demokraten: Was finanziell lohnt, ist erstrebenswert und gut. Da die BRD mit "Deutschland" und das deutsche Volk mit der Gesellschaft der BRD gleichgesetzt werden, ist für sie unverständlich und widersprüchlich, dass "Nazis" sich gegen etwas wenden, das "gut für Deutschland" sei. Gravierende Unterschiede in der Definition alltäglicher politischer Begriffe machen es den Demokraten unmöglich, sich inhaltlich mit den Argumenten des Widerstandes auseinanderzusetzen. Ein "Volk" als natürlich gewachsene Schicksalsgemeinschaft gibt es in ihrem Denken nicht mehr.

Demografischer Wandel – ein Alterungsprozess?

Den "demografischen Wandel" begreifen sie deshalb im Wesentlichen als gesellschaftlichen Alterungsprozess. So würden im Jahre 2050 10 Millionen Deutsche über 80 Jahre alt sein. Prompt werden darin "neue Märkte" erkannt: So lobte Manfred Zöllner bei einer aktuellen Stunde des Bundestages zur CeBit, dass mit der Vorstellung von "Senioren-Handys" diesem Markt endlich Rechnung getragen werde. Gerhard Schröder meinte seinerzeit in der Regierungserklärung zur Agenda 2010, problematisch am so verstandenen demografischen Wandel sei einzig das Verhältnis der jungen und älteren Bevölkerungsanteile hinsichtlich sozialer Sicherungssysteme. Obgleich dies die derzeit schlimmsten Ängste des BRD-gepeinigten Deutschen (nämlich jene, in finanzielle Schwierigkeiten geraten zu können) befördert, hatten 2003 nur 52 Prozent der Deutschen überhaupt jemals vom "demografischen Wandel" gehört. Kein Wunder, wenn von den Herrschenden damit lediglich "neue Märkte" im Seniorensektor und bestenfalls Arbeitsplätze in den alten Bundesländern in Verbindung gebracht werden, nicht aber das Aussterben der Ursprungsgemeinschaft eines jeden Deutschen – egal, ob er sich jemals Gedanken für den Volksbegriff gemacht hat.

Demografischer Wandel – ein gezielter Entwurzlungs- und Umvolkungsprozess?

So liegt eine entscheidende Etappe auf dem Weg zum Volkstod in den Auswirkungen der so genannten Binnenwanderung: Das ländlich geprägte Bundesland Brandenburg beklagte beispielsweise im Jahre 2006 knapp 70.000 Fortzüge. 9.000 davon zogen ins Ausland, der Rest aber verteilt sich auf das Bundesgebiet, wobei auf die Ballungszentren wie Berlin, die Region München oder das Ruhrgebiet besonders hohe Zuzugszahlen aufwiesen. Demgegenüber steht eine Zuwanderung nach Brandenburg von knapp 9.000 Menschen aus dem Ausland und Zehntausenden Menschen aus den Ballungsgebieten, darunter wiederum tausende mit nichtdeutschen Wurzeln. Dieser Prozess führt zu zwei Phänomenen:

a) Zerstörung gewachsener Gemeinschaften

Über Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte in ländlichem Gebiet ansässige Deutsche werden durch den "Arbeitsmarkt" zum Wegzug bewogen und finden sich überwiegend in anonymen Großstädten wieder. So wird im brandenburgischen Landkreis Spree-Neiße die Bevölkerungszahl von 93.000 im Jahre 2006 auf 52.000 im Jahre 2030 sinken. Dafür ziehen jene Wenigen, die es sich leisten können, in dafür einschlägig bekannte ländliche Gegenden: Die Gemeinde Kleinmachnow am Rade von Berlin wird bis 2030 um 1.500 Einwohner anwachsen, die Gemeinde Hoppegarten gar um 4.500 neue Bürger. Natürlich gewachsene Gemeinschaften, die einst ein "Stadtleben" bzw. "Dorfleben" ermöglichten, Traditionen bewahrten und ein solidarisches Miteinander garantierten, werden durch diesen Bevölkerungsaustausch zerstört. Darüber hinaus erlebt ländliches Gebiet fernab von Ballungszentren den schleichenden "Leerzug". Das Grundgesetz der BRD spricht in Art. 72 von der "Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse innerhalb des Bundesgebietes". Um diese Vorgabe angesichts der Entwicklung umsetzen zu können, schlägt das namhafte "Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung" vor, Städte "zurückzubauen", ganze Regionen zu "entsiedeln" und zu "renaturieren" und der "ökologisch unerwünschten ländlichen Zersiedlung" dadurch Einhalt zu gebieten, nicht kleine Kommunen, sondern Städte bei der familienfreundlichen Gestaltung finanziell zu fördern. Auch der Straßenbau in ländlichen Gefilden soll keine Förderung mehr erfahren: Seit 1999 werde durchschnittlich auf Deutschlands Straßen weniger gefahren, die Zahlen seien latent rückläufig. Der Fernverkehr und die innerstädtische Infrastruktur sollten demnach gefördert werden, nicht aber die Verbindung (ohnehin bald "renaturierter"?) kleiner Gemeinden.

b) Austausch der angestammten Bevölkerung

Daneben wird zwar seitens der Demokraten eingeräumt, dass unser Volk bis zum Jahre 2050 auf 75 Millionen schrumpfen werde, allerdings klingt diese Zahl weit weniger dramatisch als das, was sich anhand anderer statistischer Berechnungen aufzeigen ließe: So hat sich die Bevölkerungszahl Berlins kaum geändert: Im Jahre 1950 lag sie bei 3,3 Millionen, 2007 bei 3,4 Millionen Menschen. Im Jahre 2007 war jedoch bereits jeder vierte Berliner nichtdeutscher Herkunft. In Brandenburg sinkt die Bevölkerungszahl stetig, sie wird sich bis 2050 von 2,5 Millionen auf 1,8 Millionen verringern – die Zahl der Brandenburger, die als Ausländer gelten, stieg indes durch Zuzüge allein von 2006 zu 2007 um 0,1 Prozent. Hierbei werden bereits eingebürgerte Brandenburger nichtdeutscher Herkunft nicht berücksichtigt. Auffällig ist demnach, dass selbst bei Rückläufiger Bevölkerungsentwicklung der Ausländeranteil steigt. Eine Prognose, wie sich die 1,8 Millionen Brandenburger im Jahre 2050 ethnisch zusammensetzen werden, fällt nicht schwer bei einer Geburtenrate von 1,3 Kindern pro deutscher Frau und der ungleich höheren Geburtenrate besonders südländischer Zuzüglerinnen, verbunden mit einem stetigen Zuzug von weiteren Ausländern. Ungeachtet der absoluten Bevölkerungsreduzierung findet somit ein permanenter Austausch der angestammten Bevölkerung durch Menschen nichtdeutscher Herkunft statt.

Die Schuld der Demokraten

Angesichts solcher Fakten ist nicht davon auszugehen, dass den Demokraten derartige Ausprägungen des demografischen Wandels bisher verborgen blieben. Vielmehr findet man gerade die Herrschenden oftmals unter den Zuzüglern in Wohlstandsregionen am Rande von Ballungszentren – vielleicht, um den katastrophalen sozialen Verhältnissen in den bereits im "Endstadium" befindlichen Gebieten zu entgehen?

Doch handeln die Demokraten schuldhaft, oder sind sie angesichts ihrer eingangs beschriebenen Denkweisen schlicht unfähig, die Entwurzlung und den ethnischen Austausch der Deutschen als Problem zu erkennen?

Als "richtige Politik" verstehen sie jene, die der Gesellschaft finanziell bemessbare Vorteile einbringt. Die Entwurzlung führt indes zum Aussterben örtlicher solidarischer Gemeinschaften – gleichzeitig steigen Probleme bei der Versorgung älterer Menschen. Angehörige zogen den Arbeitsstellen hinterher und anonyme Gesellschaften sind nicht bereit, sich der Probleme ihrer Mitglieder so selbstverständlich anzunehmen, wie es innerhalb einer funktionierenden Gemeinschaft der Fall wäre. Jene, die auch in den Großstädten und Ballungszentren schließlich ohne Arbeitsplatz im sozialen Netz stranden, sind oft lebenslang auf finanzielle Hilfe des Staates angewiesen – ohne Unterstützung und Förderung durch vertraute Menschen, ohne berufliche Alternativen, die eine ihnen vertraute Natur eventuell bieten könnte. Auch ihnen fehlt eine Gemeinschaft, die sich für ihre Situation und nicht lediglich für ihre Kaufkraft interessiert. Hinsichtlich der Entwurzlung des Volkes kann die Politik der Demokraten damit auch aus deren Sicht nicht als erfolgreich gelten. Dennoch wird sie betrieben.

Ähnlich steht es um den ethnischen Austausch der angestammten Bevölkerung. Zunächst sind Ausländer laut Institut der deutschen Wirtschaft fast doppelt so oft arbeitslos wie Deutsche. Die Behauptung, Ausländer würden die Sozialsysteme aufrechterhalten, entpuppt sich dadurch als dreiste Lüge. Zusätzlich bestehen Abkommen zur Mitversicherung von Familienangehörigen ausländischer Arbeitnehmer in deutschen Krankenversicherungen – auch wenn diese Familienangehörigen im Ausland leben. Hinzu kommt, dass als "Gastarbeiter" zugewanderte Ausländer mittlerweile selbst das Rentenalter erreicht haben und deren Nachkommen oft wenig Aussicht auf einen Einstieg ins Berufsleben haben, wo doch 19 Prozent aller ausländischen Schüler die Schule ohne Abschluss verlassen. Daneben bewirken Ausländer immense Kosten für Strafverfolgungsbehörden und Haftanstalten: So waren 2003 36 Prozent aller Tatverdächtigen bei Raub, 35 Prozent aller Tatverdächtigen bei Mord und Totschlag sowie 34 Prozent aller Tatverdächtigen bei Vergewaltigung und sexueller Nötigung nichtdeutscher Herkunft. Hiernach lässt sich auch der blutsmäßige Austausch der Deutschen an demokratischen Maßstäben nicht als lohnend bewerten.

Die Demokraten wissen folglich selbst dann, wenn ihnen das Überleben des deutschen Volkes als Problem gänzlich unbewusst ist, dass ihre Politik hinsichtlich der Entwurzlung und Umvolkung allein anhand demokratischer Maßstäbe verfehlt ist. Trotzdem setzen sie genau diese Politik fort und unterstreichen mit Prognosen bis ins Jahr 2050, dass sie daran nichts zu ändern gewillt sind. Sie tragen die Schuld am Volkstod – aus welchen Motiven auch immer.

28.06.10

Weitere Artikel zum Thema

Kommentare

Fred
28.06.10 um 23:12
antworten

Kommentar 1

Insgesamt wird mit dem Text der Punkt getroffen.

Es gibt einen kleinen Kreis allparteilicher Coleur, denen der Volkstod bewusst ist, die ihn aber vorsätzlich, meistens aus ideologischen Gründen, praktizieren. Ihnen ist das Volk schlicht und ergreifend egal.

Der Großteil der Politiker denkt aber in einem Rahmen, der ein völkisches Denken nicht beinhaltet und nicht beinhalten kann. Vor allem die Auswüchse der 68er-Generation werden an dieser Stelle immanent. Die Institutionen Schule und speziell die Universität lenkten und lenken die Jugendlichen seit den 60er Jahren in eine Richtung, die postmaterialistische, hedonistische und individualistische Werte propagiert. In diesem Rahmen bewegt sich der Horizont der meisten "Intellektuellen" - ein völkisches Denken, welches in den Bildungsinstitutionen der BRD nicht gelehrt wird und mit dem sich die wenigsten eigenständig beschäftigen, kann darin gar nicht vorkommen. Somit sind diese Leute nur die Marionetten in diesem System.



Kommentar schreiben

Name


Kommentar
kommentar


 


...lade
 

Kontakt

Du suchst Kontakt zu aktiven Widerstandsgruppen in Südbrandenburg, hast Fragen oder Hinweise? Dann melde Dich über das Kontaktformular!

Nutze das Tor-Netzwerk, um dem Apparat die Verfolgung zu erschweren!


Feed Flickr