Berlin: Einwanderer sollen per Gesetz bevorzugt werden

Berlin: Einwanderer sollen per Gesetz bevorzugt werden

Wer kennt sie nicht, die mahnenden Worte der Eltern und Lehrer, sich besser in der Schule, dem Studium und der Ausbildung zu bemühen, um mit einer möglichst hohen Qualifikation dem Arbeitsleben entgegentreten zu können? Die Stunden vor dem Arbeitsvermittler, der seine "Kunden" von einer "Qualifizierungsmaßnahme" in die nächste treibt, um dem Arbeitsmarkt flexibel begegnen zu können? Nun stellt sich heraus, dass dies alles gar nicht zählt.

Dass Leistung und Veranlagung in einem System keinen Wert besitzen, das dem uralten Gedankengut aus der Zeit der Aufklärung des 19. Jahrhunderts verhaftet ist, nach dem alle Menschen gleich seien und sozusagen wie leere Säcke auf die Welt kämen, ist nicht neu. Daher planen die rot-roten Genossen in Berlin nun auch ein "Integrations- und Partizipationsgesetz", das Einwanderern bei der Einstellung im öffentlichen Dienst und bei der Vergabe von Aufträgen gegenüber anderen Bewerbern bevorzugen soll.

"Es geht um Integration und Partizipation, ähh, weil wir das brauchen für die Stadt, weil wir tatsächlich mehr Beteiligung auch festschreiben wollen, von Migranten und Migrantinnen, weil wir alltäglich Benachteiligungen haben, von Migranten und Migranten und weil wir unbedingt den Schritt von einer Chancengleichheit und Beteiligung von Migranten und, ähh, Migranten brauchen."

Diesen ins Mikrofon gestammelten Worten lässt sich zweifellos entnehmen, dass für die bereits 1982 der SED beigetretenen Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, Carola Bluhm, das deutsche Volk im Grunde keine Daseinsberechtigung, geschweige denn irgendeinen Wert hat. Und ganz plötzlich ist auch der sonst immer so hoch gehaltene Gleichbehandlungsgrundsatz nicht mehr verbindlich, der besagt, dass Arbeitgeber keinen einzelnen Arbeitnehmer aus willkürlichen Gründen schlechter als andere behandeln dürfen.

Beim Türkischen Bund Berlin-Brandenburg, einem Dachverband von 26 Organisationen, die sich der Lobbyarbeit für Einwanderer verschrieben haben, zeigt man sich über diese neue "Idee" erfreut:

"Dieses Gesetz kann die Integrationschancen noch erhöhen, weil ja die Hauptstoßrichtung darin besteht, vorhandene Maßnahmen zu bündeln, zu verstetigen, damit das auch überall gleich angewandt wird, und das ist, denke ich, ein guter Schritt."

Weil die geplante Bevorteilung rechtlich nicht möglich ist, die Einstellung der Einwanderer in Behörden und öffentlichen Betrieben durch Quoten zu regeln, wollen die rot-roten Genossen die Anforderungsprofile für zu besetzende Stellen neu formulieren. So sollen häufiger als bisher "Sprachkenntnisse", "Mehrsprachigkeit" oder "interkulturelle Kompetenz" verlangt werden. Im Vergaberecht wollen die Berliner Genossen prüfen, wie von Einwanderern geführte Firmen gegenüber anderen bevorzugt werden können.

Kritischen Stimmen wirft Bluhm derweile eine reduzierte Debatte vor:

"Wieso bevorteile ich jemanden, wenn ich ihn ermuntere, sich für den öffentlichen Dienst zu bewerben?"

Im Grunde genommen ist dafür gar kein passender Kommentar mehr zu finden - ist das Frechheit? Oder merkt die das wirklich nicht mehr?

Jedenfalls sind auch alle anderen "Argumente" haltlos und können nicht darüber hinwegtäuschen, dass keine dieser Gestalten auch nur im entferntesten eine Ahnung davon hat, wie die Schwierigkeiten zu bewältigen sind. Sie stolpern von einer "Reform" in die Nächste, stopfen Schuldenlöcher mit immer neuen Krediten und stehen allen dringlichen Problemen völlig hilflos gegenüber. Sie verschärfen die Lage noch durch ungebremste Zuwanderung, eine fatale Bevölkerungspolitik und gefallen sich immer mehr darin, viel zu lamentieren und nichts zu sagen. Aber macht Euch keine Sorgen: Bis zur nächsten Wahl müsst Ihr ja nur Eure Bewerbungsunterlagen um die "interkulturelle Kompetenz" ergänzen.

11.05.10

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Kommentare

*kopfschüttel*
11.05.10 um 16:25
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Kommentar 1

Wenn ich mal groß bin, werde ich auch Migrant....



Rurik
12.05.10 um 20:23
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Kommentar 2

@ *kopfschüttel*

"Migrant" ist sexistisch! Wenn Du etwas werden willst, dann mußt Du MigrantIn werden. Am besten wäre es natürlich, wenn Du bi-, homo-, trans-, oder am besten intersexuell bist. Dann stehen Dir alle Türen (im wahrsten Sinne des Wortes) offen. Also frisch ans Werk! ;-)



Sir Blackpin
30.05.10 um 00:30
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Kommentar 3

- wann ändert sich wieder etwas in Deutschland
- wann dürfen wir Deutsche deutsch sein
- wann stehen wir Deutsche wieder in unserem eigenem Land an erster Stelle, wann, wann nur wann..... ick hab die Schnauze voll



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