
Die deutschen „Sozialversicherungssysteme“ sind trotz laufend steigender Beiträge und Zuzahlungen finanziell am Ende. In der medizinischen Behandlung zeichnet sich die Teilung des Volkes in Unter- und Oberschicht immer deutlicher ab. Wer arm ist, stirbt früher und ist somit keine Belastung mehr für dieses System. Immer mehr wird über Leistungskürzungen im Gesundheitswesen entschieden und die Betroffenen sind dieser „Entwicklung“ hilflos ausgeliefert.
Wusstet Ihr, dass die BRD mit der Türkei, Kroatien, Mazedonien, Rest-Jugoslawien, Bosnien-Herzegowina und weiteren acht Ländern, darunter Tunesien und Marokko, Vereinbarungen getroffen hat, wonach Familienangehörige von in Deutschland lebenden Ausländern beitragsfrei bei deutschen Krankenkassen mitversichert sind, auch wenn diese in ihrem Heimatland leben?
Wusstet Ihr, dass bei diesen der Familienbegriff anders definiert wird? Während bei Deutschen nur Ehegatten und Kinder zur Versichertenfamilie gezählt werden, sind bei Ausländern aus der Türkei und dem Balkan auch noch die Eltern mitversichert und gegebenenfalls auch die Zweitfrauen und sonstige Verwandte im Heimatland.
Wusstet Ihr, dass ein arbeitsloser Ausländer in Deutschland kostenlos alle Medikamente ohne Zuzahlung in der Apotheke bekommt, kompletten Zahnersatz, sämtliche Operationen, sowie keine Krankenhauszuzahlung leisten muss und physiotherapeutische Behandlungen (Dolmetscher inklusive) erhält, ohne jemals einen Geldbetrag eingezahlt zu haben, während Ärzte bei deutschen Kassenpatienten wegen der Bewertungsmaßstäbe, Teilbudgets (im Gesundheitswesen ein Ausgabenplan zur Begrenzung der gesetzlichen Krankenkassenkosten für das nächste Jahr) und Punktezahlen zahlreiche Leistungen nur noch begrenzt abrechnen und deshalb auch nur begrenzt anbieten können?
Dr. Wolfgang Hoppenthaller, Vorsitzender des Bayerischen Hausaerzteverbandes, schätzt den Schaden durch den Missbrauch der Krankenversicherungen durch ausländische „Gesundheitstouristen“, die extra einreisen, um sich einer medizinischen Behandlung - bis hin zur Herzoperation - zu unterziehen, so hoch wie das aktuelle Defizit aller Krankenkassen. Insgesamt wird geschätzt, dass mindestens 10 Prozent der Arzneimittelausgaben als Betrugsschaden zu Lasten der versicherten Gemeinschaft zu werten ist. Der Chipkartenbetrug hat bereits von 1997 bis 2001 um 70 Prozent zugenommen.
Wisst Ihr, was uns der Gesundheitsfonds der Demokraten gebracht hat?
Alle gesetzlichen Krankenkassen berechnen einen einheitlichen Beitragssatz von 15,5 Prozent des Bruttoeinkommens. Dieser Satz gilt auch für Rentner. Hier haben die Demokraten aber vergessen, zu sagen, dass dies nur auf Deutsche zutrifft.
Für freiwillig Versicherte der gesetzlichen Kassen gilt ein ermäßigter Satz von 14,9 Prozent. Wie gütig!
Genügen einer Krankenkasse die Beitragseinnahmen nicht, kann sie von ihren Versicherten Zuschüsse von bis zu einem Prozent berechnen - und das nach Lust und Laune.
Erhebt die Kasse einen Zusatzbeitrag bzw. erhöht diesen später, haben Versicherte ein Sonderkündigungsrecht - wie nett, gerade war es noch ein Prozent.
Die statistischen Jahrbücher weisen aus, dass im Jahr 1989 256.000 Deutsche und 270.000 Ausländer uneingeschränkte Krankenhilfe aus den Rentenkassen erhielten. Im Jahr 1993 waren es 250.000 Deutsche und 577.000 Ausländer. Damit ist bei den Deutschen in vier Jahren ein leichter Rückgang, bei den Fremden mehr als eine Verdoppelung zu verzeichnen. Kein Wunder, dass die Zahlen seit 1994 nicht mehr veröffentlicht werden.
08.05.09

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Bravo!!!
09.05.09 um 15:26
antworten
Ein super Artikel, ganz große Klasse.
Als kleines Manko würde ich nur die fehlenden Quellen kritisieren. Bei Korrektur dieses Fehlers erfahrt ihr zukünfitg noch mehr Glaubwürdigkeit!
SpreelichterFan
09.05.09 um 20:50
antworten
Hier ist z.B. eine Quelle: http://snipurl.com/hou6s
ich
11.05.09 um 20:41
antworten
Aus welchem Grund kriegen die eigentlich alles in den Arsch geschoben? Und unsereins muss zusehen, wie er für seine Gesundheit sorgt!
Meinhardt
13.05.09 um 12:42
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http://www.lr-online.de/regionen/Cottbus-Cottbus-Arzt-Arztpraxis-Wartezimmer-Wartezeit-Patienten-Privat-kassenpatient;art1049,2522613