
"Die Bedeutung der Ehe ist dramatisch zurückgegangen."
Zu dieser Feststellung gelangte unlängst Jürgen Dorbritz, Statistiker beim Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB), nachdem er die Ergebnisse einer aktuellen Prognose-Rechnung zum Heiratsverhalten der Deutschen ausgewertet und sie der Öffentlichkeit zugänglich gemacht hat. Nach seinen Erkenntnissen werden bundesweit etwa 30 Prozent der Frauen und 40 Prozent der Männer niemals den Bund der Ehe als Schritt zur Gründung einer Familie eingehen, womit sich die Heiratswahrscheinlichkeit in Deutschland seit 1980 halbiert hat.
Besonders in den ostdeutschen Bundesländern hat das Debakel, welches die Demokraten als Familienpolitik bezeichnen, dramatische Folgen hinterlassen. So bleiben laut Berechnungen des BiB mittlerweile 41 Prozent aller hier lebenden Männer unverheiratet. Ihr Anteil hat sich somit in nur 30 Jahren von ehemals 12 Prozent mehr als verdreifacht. Es mangelt schlicht und ergreifend an Frauen, da gerade unter ihnen die Flucht in den Westen als einzige Möglichkeit der vorprogrammierten und systemgewollten Verarmung ganzer Landstriche zu entgehen, ergriffen wird.
Doch auch dort angekommen, wird die Ehe immer öfters als das eine, große Hindernis betrachtet, welches dem propagierten Drang nach Karriere, Erfolg und Selbstverwirklichung im Wege steht.
Hans Bertram, Soziologe des (In-)Kompetenzteams des Familienministeriums:
"Vor allem hoch qualifizierte Frauen sagen oft, es habe sich halt nicht ergeben. Oft fehlt gerade in den jüngeren Jahren die Sicherheit im Job."
Die traditionelle Ehe wird nach und nach zerstört und – wenn überhaupt - durch neue, als "fortschrittlich" propagierte Lebensformen wie Ein-Eltern-Familien, nicht-eheliche Lebensgemeinschaften oder lockere Partnerschaften ersetzt.
Zudem wird das Single-Dasein als attraktive Alternative zur Familie gefeiert, ermöglicht doch einzig dieses Dasein in den Augen der Demokraten die notwendige Flexibilität, die als grundlegende Voraussetzung erachtet wird, um auf dem Arbeitsmarkt überhaupt noch als attraktiv zu gelten, will man nicht in einem Heer von Hartz IV-Empfängern bei Chips und Talkshows am Rande einer Plattenbausiedlung zugrunde gehen.
Berlin, Hauptstadt der BRD, Repräsentant demokratischer Willkürherrschaft und mittlerweile unverkennbares Wahrzeichen des deutschen Untergangs, ist in dieser Entwicklung tonangebend. Als Deutschlands Singlehauptstadt betitelt, werden in ihr mittlerweile 54 Prozent aller Haushalte von Alleinstehenden betrieben.
Dem Umstand, dass sich ihm Jahre 2008 dennoch 377.055 Paare für den Bund der Ehe entschlossen, folgt sogleich die Ernüchterung, betrachtet man die Anzahl der Scheidungen des gleichen Jahres. Diese ist laut dem Statistischen Bundesamt mit 191.948 beziffert, womit sich eine Scheidungsrate von ca. 51 Prozent ergibt.
Bundesfamilienminister Kristina Schröder, selbst kinderlos und bei ihrem Amtsantritt im Dezember letzten Jahres noch unverheiratet, hat derweil ihren eigenen, demokratischeren Standpunkt zum Zerfall der Ehe als Grundstein der Familiengründung:
"Wer sich einmal für die Ehe entschieden hat, heiratet auch nach einer Scheidung wieder. So unattraktiv scheint die Ehe also doch nicht zu sein."
Warum sollte sich Schröder als Familienministerin auch um den Erhalt der traditionellen Familie bemühen, kündigte sie doch bereits kurz nach ihrem Amtsantritt an, sich um die rechtliche Besserstellung homosexueller Partnerschaften kümmern zu wollen.
Die Zersetzung unseres Volkes durch demokratische Dogmen, den Tausch nachhaltiger Familienpolitik durch Wachstumsprogramme, welche die Menschen dazu zwingen, sich von allen traditionellen Bindungen zu lösen, um ihr Dasein als Lohn- und Arbeitssklaven im Dienste internationaler Anleger fristen zu dürfen, sowie die Zerstörung aller deutschen Werte, auf denen jegliche Gemeinschaften - vor allem die Familie – ihr funktionierendes Zusammenleben stützen, haben Deutschland an den demografischen Abgrund und den Rand seiner völkischen Existenz geführt.
Sollten sich erneuernde Kräfte für das deutsche Volk nicht durchsetzen können, wird man sich geradezu schwärmerisch in die letzten Zuckungen der heutigen Untergangszeit zurücksehnen – denn im Jahre 2030 wird jeder zweite Deutsche ein Rentner sein und in Deutschland tobt ein Völkerchaos ungeahnten Ausmaßes. Dagegen sind die derzeitigen Zustände wie in Berlin-Neukölln geradezu paradiesische Ruhe!
08.04.10

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HKL
29.10.10 um 22:14
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Die Zukunft liegt in guter Hand, wird Deutschland wieder Kinderland...
Anastasia
20.12.10 um 17:12
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Was aber nicht wahrscheinlich ist HKL