Ausländerquoten im öffentlichen Dienst und die Wirklichkeit im Land

Ausländerquoten im öffentlichen Dienst und die Wirklichkeit im Land

Bundesdeutsche Demokraten geben nicht nur tonnenweise Geld aus – nein, sie wehren auch Gefahren ab. Doch wer glaubte, dass nun endlich wirksame Maßnahmen zum Schutz des deutschen Volkes vor dem demografischen Wandel eingeleitet werden, sieht sich getäuscht. Stattdessen sehen die Demokraten die massenhafte Aufnahme von Ausländern als aussichtsreichen Weg an, dem Umstand eines schrumpfenden Volkes entgegenzuwirken.

Während sich das deutsche Volk im eigenen Land beinahe unaufhaltsam reduziert, nimmt so der Ausländeranteil stetig zu. Von 0,5 Millionen Ausländern im Jahr 1950 stieg bis heute der Anteil der ausländischen Bevölkerung auf mehr als 15 Millionen, wobei den Schwerpunkt die letzten zehn Jahre bilden.

Und weil sich die demokratische Ideologie auf das gesellschaftliche Weltbild von der Gleichheit aller Menschen begründet, erscheint es nur logisch, dass die Bundesintegrationsbeauftragte Böhmer nun - wo jeder Fünfte kein Deutscher mehr ist - auch einen Ausländeranteil von 20 Prozent im öffentlichen Dienst fordert. Nicht nur bei Polizei und Feuerwehr versteht sich, sondern auch bei den Lehrkräften, Erzieherinnen und in der Verwaltung. Probleme gibt es nur noch bei der fehlenden Qualifikation, aber sie sei zuversichtlich.

Damit Ihr einen Eindruck davon bekommt, wer dann künftig Straftaten verhindern und aufklären, unsere Anträge bearbeitet und Kinder unterrichtet soll, haben wir Euch ein Interview mit einem Polizeibeamten aus Neukölln ausgekramt, das bereits am 2. Februar 2004 in der Berliner Zeitung veröffentlicht wurde. Wir geben es an dieser Stelle unkommentiert und vollständig wieder, weil die Wirklichkeit demokratischer Politik, die das Wohl des deutschen Volkes niemals im Auge hatte, kaum deutlicher auszudrücken ist:

Joachim Klitzing jagt seit sechs Jahren im Problemkiez Neukölln Nord Straftäter. Der 52-jährige ist frustriert, weil die Polizei so wenig respektiert wird.

Herr Klitzing, seit sechs Jahren sind Sie im Neuköllner Norden als Polizist unterwegs. Diese Gegend wurde von der Polizei als Problemkiez eingestuft, wo es besonders viele Straftaten gibt. Können Sie das bestätigen?

Die Gegend zwischen S-Bahn-Ring und Hermannplatz ist in den letzten Jahren zum Rückzugsgebiet von Straftätern geworden. Vor allem Mitglieder von arabischen und türkischen Gangs begehen hier Straftaten oder tauchen unter.

Sie tauchen unter...?

Immer mehr Wohnungen stehen leer. Sie werden von Hausmeistern heimlich vermietet, sodass die Besitzer gar nicht mehr wissen, wer dort wohnt. Es sind aber Leute, die illegal hier sind oder gesuchte Straftäter. In letzter Zeit tauchen auch vietnamesische Zigarettenhändler dort in Neukölln ab, weil man sich in diesem Völkergemisch gut verstecken kann.

Ist es das, was einen Problemkiez ausmacht?

Nicht nur. Im Rollbergviertel, an der Sonnenallee, der Karl-Marx- oder Hermannstraße fühlen sich viele inzwischen permanent bedroht. Arabische Großfamilien haben sich seit Jahren dort etabliert und ihre Kinder werden immer dreister. Zwölfjährige laufen auf Gehwegen nebeneinander, und selbst Erwachsene weichen aus, weil sie fürchten, es sonst mit den großen Brüdern dieser Kinder zu tun zu bekommen. Wer es sich leisten kann, zieht weg.

Körperverletzung und Raub sind die Delikte, die sie am meisten verfolgen. Wer begeht die Taten?

Ein Großteil der Täter geht noch zur Schule. Wenn wir sie vormittags aufgreifen, zeigen sie Zettel vor, auf denen bescheinigt wird, dass sie 14 Tage befreit sind, weil sie den Unterricht massiv gestört haben. Aber in Schulen, wo 85 Prozent ohnehin kaum deutsch sprechen, sind diese Kids auch nicht beherrschbar.

Wer sind die Opfer der Jugendgangs?

Türkische Großmütter sind es jedenfalls nicht, wegen der Angst, mit deren Familien Ärger zu bekommen. Bevorzugt werden ältere deutsche Frauen, Alkoholiker aber auch Gleichaltrige, die zum Beispiel im vergleichsweise wohlhabenden Rudow wohnen und im Norden die Schule besuchen.

Diese Probleme sind doch nicht neu.

Es gibt sie seit Jahren, die Politik hat die Entwicklung verschlafen. Die Probleme wurden schon immer der Polizeiführung gemeldet. Beamten, die das taten, wurde dann aber Rassismus unterstellt.

Was erzählen Ihnen die Festgenommenen über ihre Motive?

Immer wieder hören wir: Ich will gut leben. Die Täter haben keinen Schulabschluss, keine Ausbildung, sprechen schlecht Deutsch. Aber so ein Junge lernt schon früh, dass das auch nicht nötig ist, um sich im Leben durchzusetzen. Er sieht, dass die anderen schwitzen, wenn er sich mit seinem Messer die Fingernägel sauber macht.

Was verstehen diese Leute unter gutem Leben?

Zum Beispiel das, was seit zwei Jahren Trend ist: Man mieten einen teuren Wagen, fährt in der Stadt herum und kundschaftet Geschäfte aus. Dann nimmt man einen Gullydeckel, wirft eine Schaufensterscheibe ein und räumt 40 Handys aus. Damit geht es zum Hehler. Von dem Erlös mietet man sich in einem Hotel ein, bestellt sich polnische oder russische Prostituierte und macht Party. Als Polizist höre ich mir dann von 16- bis 20-jährigen in der Vernehmung an: Und du Ärmster fährst immer noch Streife!

Warum lassen Sie die Leute jedes Mal wieder laufen?

Wir bekommen bei Gericht keine Haftbefehle, Verfahren werden eingestellt. Zum Beispiel, weil keine Widerholungsgefahr angenommen wird. Die Justiz ist ein ganz großes Problem.

Der Vorwurf klingt sehr pauschal.

Vergangenen Montag wurden zwei junge Männer verurteilt, die einen Mann verprügelt und ihm schwerste Schädelverletzungen zugefügt haben. Der eine bekam zwei Jahre Haft auf Bewährung, der andere muss 150 Euro Strafe zahlen. Vor Kurzem räumte eine Bande, die uns schon x-mal über den Weg gelaufen ist, einen Laden mit Hochzeitskleidern aus. Die Täter bekamen ein Jahr Haft auf Bewährung.

Im vergangenen Jahr vereinbarten doch Polizei, Justiz und Bezirksämter eine engere Kooperation bei der Verfolgung von Serientätern...

Dieses Intensivtäter-Programm greift ja auch. Aber die Älteren sitzen im Knast und die jüngeren machen weiter. Und sie machen sich über ihre eigenen Landsleute lustig, die ehrlich arbeiten. Seit Dezember macht eine Gang mit dem Namen NSG den Schillerkiez unsicher. Mit Pflastersteinen werfen sie wahllos Fenster- und Autoscheiben ein. Die 13- bis 15jährigen sind den Behörden bekannt und nichts passiert. Das Bezirksamt stellte ihnen einen Sozialarbeiter zur Seite. Das wars.

Haben die Behörden versagt?

Sie haben vor allem nicht erkannt, dass wir längst eine Parallelgesellschaft von Leuten haben, die die Rechtsordnung nicht annehmen. Das merken wir unter anderem daran, dass immer weniger Leute Straftaten anzeigen, obwohl die Angst größer wird.

Das hört sich so an, als ob es in Neukölln keine deutschen Kriminellen gibt.

Die Deutschen machen viele krumme Geschäfte mit: der Hauswart, der eine Wohnung unter der Hand vermietet. Der Apotheker, der das Rausch erzeugende Schmerzmittel Tilidin an Jugendliche abgibt, obwohl klar ist, dass das Rezept gefälscht oder gestohlen ist. Am Hermannplatz habe ich beobachtet, wer unverzollte Zigaretten kaufte: ein BVG-Angestellter in Uniform.

15.01.10

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