
Der 30. April 2011 ist ein sonniger Tag. Keine Wolke zeigt sich am Himmel, ein leichter Wind trägt die Samen der Pflanzen durch Wiesen, Gärten und Wälder. Blüten und Vogelgesänge künden vom nahenden Sommer, vom ewigen Kreis der Natur, von Unsterblichkeit.
So ist es auch im Kleingarten der Familie Schulze, die heute Freunde und Verwandte zum Grillen eingeladen hat. In gemütlicher Runde sitzt man in der Abendsonne, wertet die Geschehnisse der letzten Wochen und Monate aus, erkundigt sich über jene, die heute nicht gekommen sind, weil der weite Weg dorther sich nicht gelohnt hätte, wo sie inzwischen nicht das sichere Glück, aber zumindest einen unsicheren Arbeitsplatz gefunden haben. Die Stimmung ist ausgelassen und froh, über alltägliche Ärgernisse kann heute gelacht, über den Chef geschimpft und über Probleme auch morgen noch nachgedacht werden.
Doch als der Tag sich dem Ende neigt, kühlt es schnell ab. Langsam werden die Gespräche leiser, die Stimmung wird gedrückter. Für viele ist die frostige Kälte in der Nacht zum Tag der Arbeit sinnbildhaft für die sozialpolitische Entwicklung der BRD, die zum 1. Mai 2011 einen weiteren Tiefpunkt erreicht hat: Hunderttausende deutscher Arbeitsplätze, so vermelden es - nicht nur systemkritische – Medien, sind in Gefahr in einem Staat, dessen Arbeitslosenzahlen schon jetzt nur durch Taschenspielertricks der Statistiker im Zaum zu halten sind. Der deutsche Arbeitsmarkt wird für Bürger aus EU-Mitgliedsstaaten geöffnet, deren Lohnniveau deutlich unter dem deutschen liegt. Während die BILD dies schmackhaft zu machen versucht, indem sie (v)erklärt, durch günstigere Lohnbedingungen für Arbeitgeber hierzulande würden die Preise der Produkte sinken, sodass jeder Deutsche froh über die Öffnung gen Osten zu sein habe, dämmert vielen, dass solche Vergünstigungen – wenn es sie denn tatsächlich gäbe – den Verlust des eigenen Arbeitsplatzes nicht aufwiegen würden. Und so werden viele nachdenklich, als sie in das kalte Dunkel der Nacht blicken, als würden sie gleichsam in die düstere Ungewissheit einer frostigen Zukunft sehen.
Doch es ist keine Ungewissheit, die der Blick in die Zukunft bietet. Es ist schlimmer. Es ist die berechenbare Gewissheit, dass es Deutsche auch in dieser deutschen Stadt in ein paar Jahrzehnten nicht mehr geben wird, sollte sich nicht endlich etwas ändern. Zwar ist alles falsch, alles ungerecht und schlecht, sobald man nun im Dunkel der Nacht auf Politik zu sprechen kommt. Doch was sich ändern soll, was denn richtig und gerecht wäre, das bleibt offen in all den Schimpftiraden.
Familie Lehmann sitzt derweil im Wohnzimmer der großen Altbauwohnung in der Innenstadt. Franziska, die einzige Tochter, 21 Jahre alt, besucht ihre Eltern und berichtet von ihrem Alltag in Frankfurt am Main. Dort hat sie vor einem Jahr eine Anstellung bei einer Bank gefunden. Die Arbeit mache ihr Spaß, einzig die Fahrt dorthin mit der städtischen Bahn sei kein Vergnügen. Als junge Deutsche sei sie täglich widerlichen Sprüchen und Blicken junger Fremder, oftmals kaum 13 Jahre alt, ausgesetzt. Überhaupt sei kaum ein Deutscher in den Straßen zu sehen. Unter ihren Kollegen sei das kein Thema. Sie kämen allesamt aus der Region um Frankfurt und kannten es nie anders. Einmal habe sie ihren Chef auf das Thema angesprochen. Er habe ihr sogleich einen leidenschaftlichen Vortrag über das Zusammenwachsen der Welt gehalten. Danach sei er, abgeschottet in seinem protzigen Betriebswagen bei Musik aus der Premium-Stereoanlage, zurück in seine Villa im Vorort gefahren, wo er zusammen mit seinem Lebensgefährten wohne.
Kopfschüttelnd nimmt Franziskas Vater all dies zur Kenntnis. Doch er unterdrückt die Sorgen, die er angesichts des täglichen Arbeitsweges seiner Tochter gerade äußern wollte. Hat sie doch wenigstens eine Arbeit, ein halbwegs gutes Einkommen. Was könnte er ihr da schon für Ratschläge geben, wo er doch selbst seit 1995 arbeitslos ist? Dass sie zurückkommen solle, hierher, wo die Welt noch in Ordnung scheint? Ach nein, in Ordnung kann sie hier auch nicht sein, das bezeugt der stetige Wegzug der Jungen. Ähnlich denkt Franziskas Mutter, die seit dem Konkurs des Betriebes, in dem sie als Sekretärin gearbeitet hatte, von einer Arbeitsmaßnahme zur nächsten gereicht wird, ohne Aussicht auf einen echten Arbeitsplatz.
Was so viele Deutsche nicht nur an diesem Abend beschäftigt, sind materielle, oftmals existenzielle Ängste. Doch beziehen sich diese stets auf den eigenen Lebenskreis, die eigene Arbeit, die eigene Familie. So bleibt jeder allein in seiner kleinen Runde. Kein Chor des uferlosen Unmuts erhebt sich in der nötigen Lautstärke, dass diejenigen ihn hören könnten, die schuld sind an all den begründeten Ängsten. Kein Zorn wird spürbar in der Intensität, dass sie ihn fürchten müssten. So fürchtet mancher Demokrat bei Wahlen den Verlust seines Platzes am Fresstrog des Systems, doch fürchtet bisweilen wohl keiner die gerechte Strafe, die er für den Verrat an seinem Volke verdient. Allein der Gedanke, die Demokraten für ihre Taten zur Verantwortung ziehen zu wollen, ruft die Strafverfolger auf den Plan, denn es ist durch Strafgesetze zwar verboten, Verrat am Staate BRD zu begehen, doch der Verrat am deutschen Volke bleibt straffrei – zumindest solange, bis die Verratenen sich ihrer Lage bewusst werden.
Dieses Bewusstsein muss erwachen. Jeder Deutsche muss erkennen, dass er nicht allein ist mit seinen Ängsten, mit seinen Nöten, mit seiner Wut. Jeder Deutsche muss wissen, dass es allein in seiner Hand liegt, dem volkszerstörerischen Treiben der Demokraten ein Ende zu bereiten – gerade jenem volkszerstörerischen Treiben, das die Grundlage all der individuellen Ängste und Nöte ist. Jeder Deutsche muss spüren, dass die wenigen, die das System heute stützen, machtlos sind im Vergleich zu den Millionen eines über Jahrzehnte ausgebeuteten, verleumdeten und entrechteten Volkes.
Die Arbeitslosen, sie resignieren beim Aufruf, die Zustände zu ändern – allzu wach sind die Erinnerungen an 1989 und das, was dann folgte. Die Arbeiter, sie fürchten um den Verlust ihres Arbeitsplatzes, sollten sie es wagen, ihren Protest auch außerhalb kleiner Runden zu äußern. Die Herrschenden, sie spielen auf Zeit. Sie manifestieren ihren Deutschenhass in einer Familien- und Sozialpolitik, die der Begründung kinderreicher deutscher Familien entgegensteht, den Zuzug und die familiäre Expansion der Fremden jedoch geradezu erzwingt.
Sie können froher Hoffnung eine Zukunft abwarten, in der ihre ethnische und kulturelle Gleichmacherei endlich Früchte trägt: Eine Zukunft, in der völkische Erhebungen gegen Feinde völkischer Selbstbestimmung ausgeschlossen sind, weil es keine Völker mehr gibt. In diesem Geiste wird auch die kleinste Einheit völkischer Solidarität, die Familie, zerrissen und als überholtes Lebensmodell dargestellt, das die individuelle Freiheit einschränke, einer Standortpolitik zum Wohle der Weltwirtschaft widerstrebe und deshalb endlich zu überwinden sei.
Während die Schulzes, Lehmanns und viele andere Familien nachdenklich zu Bett gehen, zerreißen plötzlich Böller das nächtliche Schweigen. Fackeln durchdringen die Dunkelheit. Sprechchöre erschallen in den Gassen der Stadt, reißen die Menschen aus ihren Gedanken. "Der Staat ist am Ende – wir sind die Wende!" heißt es, und jedem, der die Parole vernimmt, ist unweigerlich klar, das zumindest der erste Teil der Wahrheit entspricht. Doch wer sind "wir", wer sind die, die in der Nacht zum Maifeiertag durch die Straßen ziehen und eine politische Wende fordern, statt auf einer der zahlreichen Maifeiern all den Ärger über die Politik in Alkohol zu ertränken? "Nationaler Sozialismus – Jetzt!" hallt es zwischen den Altbaufassaden, und "Wer hat uns verraten? Die Demokraten! Wer macht damit Schluss? Nationaler Sozialismus!".
Damit die Nachwelt nicht vergisst, dass du Deutscher gewesen bist: www.werde-unsterblich.info
Die Parolen dringen aus hunderten Kehlen junger Deutscher, die sich dem durch die Demokraten verordneten Schicksal nicht fügen. Und als Antwort auf die von so vielen geäußerte Befürchtung, durch die Teilnahme an derartigen Aktionen zwangsläufig in den Fokus der staatlichen Repression zu geraten, sind die Akteure nicht zu erkennen. Alle tragen identische weiße Masken, die nicht nur der Gleichheit ihres Wollens symbolhaft Ausdruck verleihen, sondern es den herbeigeeilten Polizeikräften unmöglich machen, durch sogleich gefertigtes Foto- und Videomaterial die "Täter" zu ermitteln. "Passt auf, hinter der Ecke stehen die Bullen!" ruft ein interessierter Anwohner den Leuten an der Spitze des Protestzuges warnend hinterher. Doch die wenigen Beamten sind machtlos gegen die hundertfache Überzahl der Maskierten. So begnügen sie sich damit, den Verkehr zu regeln.
Nach einer halben Stunde ist der Marsch so schlagartig beendet, wie er begonnen hatte. Die Teilnehmer verschwinden in Hauseingängen, eilen zu ihren Fahrrädern oder Autos, um den Ort des Geschehens zu verlassen. Nichts zeugt von der eindrucksvollen Erhebung, die hier einen kurzen Vorgeschmack auf das bot, was schon bald in allen deutschen Städten zu jeder Zeit geschehen kann, wann immer Deutsche sich ihrer Identität als Angehörige eines sterbendes Volkes bewusst werden, das doch nur als lebendige Einheit die Nöte der vielen Einzelnen zu überwinden vermag. Jeder, der diese Einheit, der dieses Volk nicht sterben lässt, wird selbst unsterblich, während all die Ängste und Nöte, die durch volksfeindliche Politik entstanden sind, mit einem Handstreich überwunden werden, sobald das Volk sich seiner Macht bewusst ist.
Die Repressionsorgane der Demokraten werden den Polizei- und Medienapparat in Stellung bringen, doch all ihr Aufwand wird nichts nützen. So können sie fluchen über den Verstoß gegen ihr versammlungsrechtliches Vermummungsverbot. Doch man wird ihnen augenzwinkernd zurufen:
Ratet, wer im Mai dabei...
Ihr wolltet doch Gleichmacherei!
01.05.11

Du suchst Kontakt zu aktiven Widerstandsgruppen in Südbrandenburg, hast Fragen oder Hinweise? Dann melde Dich über das Kontaktformular!
Nutze das Tor-Netzwerk, um dem Apparat die Verfolgung zu erschweren!
Thilo
02.05.11 um 09:40
antworten
Klasse Sache! Lasst uns gemeinsam einen Mythos schaffen!
Tragt das Konzept in alle Regionen!
Grambauer
02.05.11 um 10:10
antworten
Spitzenmäßige Aufmachung, da werden wohl gerade neue Standards gesetzt.
Gruß von der Ostsee
Jupp
02.05.11 um 10:34
antworten
Äußerst professionelles Video, macht weiter so!
Dr. H. G.
02.05.11 um 10:52
antworten
Das habt Ihr toll gemacht! Gratulation!
.Herbert
02.05.11 um 13:12
antworten
Wenn nur nicht solche Berichte à la "nw-berlin" wären...Au weia!
Ansonsten klasse Sache!
fkk.nw.am
02.05.11 um 13:27
antworten
Eine der besten Aktionen die wir je gesehen und erlebt haben. Weiter so.
frosch
02.05.11 um 13:37
antworten
"Ihr wolltet doch Gleichmacherei..." den demokratischen Irrsinn perfekt auf's Korn genommen und sie mit Ihren eigenen Mitteln geschlagen... wegweisende Idee und perfekte Umsetzung... besser gehts nicht... klasse wie immer !
Hanna
02.05.11 um 13:49
antworten
Wow! Ich bin wirklich beeindruckt von euerer Aktion und dem Sinn, der dahinter steckt. Ich selber habe diesen Artikel von einem Freund zugeschickt bekommen und bin eigentlich unpolitisch. Super Sache, ich hoffe, das gibt es auch mal in meiner Stadt.
XXX
02.05.11 um 14:29
antworten
Dieser aussagekräftige Einblick in die niveauvolle, aktivistische Möglichkeit führt involvierten sowie außenstehenden Personen sehr eindrucksvoll vor Augen, was man durch eine präzise Organisation und Planung sowie der Konzentrierung nationaler Kräfte auf realpolitische und nicht utopisch - demokratische Agitationsformen alles erreichen kann.
Es bestärkt einen immens, den Widerstand in solch einer geschlossenen Art und Weise mit dem Glauben im Herzen und dem Fackelschein in der Hand durch das Dunkel des auf dem Weg zu seinem eigenen Grabe gedrängten Deutschlands marschieren zu sehen, welches leben wird, solange sich die Deutschen, wie hier eindrucksvoll demonstriert, von Ihren Plätzen erheben, und, das Demokratentum am Boden des drohenden Volkstodes liegen lassend, wie eine Wand auf der Straße stehen, als Einheit und geeint marschierend, diesem todbringenden System den Krieg erklärend!
Macht Mut und bestärkt! Ich bedanke mich für diesen kreativen Motivationsschub!
icke
02.05.11 um 14:30
antworten
Unsterblich werden, weil man mit weißen Masken nachts durch die Straßen läuft? Da gehört meiner Meinung nach etwas mehr dazu. Gebt eure Gene weiter. So wird man unsterblich.
Der Sinn des Lebens ist das Leben selbst!
Feurio
02.05.11 um 15:02
antworten
@icke(10):
Das Eine schließt das Andere nicht aus! ;)
blacksun
02.05.11 um 15:08
antworten
Klasse Aktion, Respekt und Anerkennung!!!
123Luft_holen
02.05.11 um 15:53
antworten
Wirklich herrlich! Das geht durch Mark und Bein.
Landeskrone
02.05.11 um 16:58
antworten
Eine der besten Aktionen der letzten Zeit!
Kai
02.05.11 um 16:59
antworten
Sehr gut, mehr davon, dass alle merken was hier passiert.
germania19
02.05.11 um 17:25
antworten
Ich hoffe, Ihr habt auch Flugblätter und Schnipsel verteilt, damit die Parolen ein bisschen nachhaltiger bei den Leuten ankommen! ;)
sinister
02.05.11 um 17:42
antworten
Professionelles Video, stimmungsvoll, kreative Aktion, wegweisend!
Nordfriesland
02.05.11 um 17:45
antworten
Traumhaft - DAS darf sehr gerne zum neuen Maßstab werden.
Haben uns gleich ein paar dieser Masken bestellt.
Danke für diese großartige Aktion!
Lil
02.05.11 um 18:16
antworten
Toll! Nur weiter so! Das sollte nicht die Ausnahme bleiben und in jeder Stadt bald passieren! Daumen hoch!
Egon
02.05.11 um 18:16
antworten
Kann euch auch nur beglückwünschen zu so einer gelungenen Aktion. Wirkt sehr gut und wird hervorragend von dem Artikel unterstützt.
Weiter so!
Earl Dreher
02.05.11 um 18:17
antworten
Wir vergeben 5 Sterne plus!
Das Beste, was von diesem 1. Mai aufzuweisen ist. Leute, ihr seid richtungsweisend.
hebbel
02.05.11 um 18:50
antworten
Ohne Anmeldung, ohne Bullen, ohne Antifa.
Einfach unberechenbar!!!
Es kann an jedem Ort passieren und zu jeder Zeit!
klasse Aktion
B. Thormania BS
02.05.11 um 19:27
antworten
Eine wirklich absolut geniale Aktion!!
Gruß aus Braunschweig, macht weiter so!!
Marius
02.05.11 um 20:13
antworten
Also ich kann mich den Kommentaren nicht anschließen. Ich halte derartige Fackelmärsche des Nachts für abschreckend. Wenn wir die Menschen für unsere politische Botschaft gewinnen wollen, sollten wir uns als Persönlichkeiten präsentieren, die die Menschen kennen. Was bringt es, als anonyme Gruppe zwar für Aufsehen zu sorgen, aber dann in keinster Weise politische Verantwortung zu übernehmen als Person im öffentlichen Leben.
Ich denke, daß Eure Aktionen zwar originell sind, aber rein gar nichts bringen. Da sind Infostände, wie sie auch die NPD durchführt, bei denen mit den Bürger direkt gesprochen wird, bei denen auch Kontaktdaten gesammelt werden, viel nutzbringender.
Versucht doch mal Eure Gangart zu überdenken. Ihr macht mit Eurem Verhalten viel kaputt, was andere mühsam aufgebaut haben.
Übrrigens: es wäre toll, wenn jetzt nicht wieder persönliche Angriffe folgen würden. Argumente wären nett, falls vorhanden.
Franzi
02.05.11 um 20:43
antworten
Echt klasse Aktion!!!
Tolles Video!!!
Sollte es bei uns auch mal geben!!
Grüße aus Sachsen
Klaas
02.05.11 um 20:47
antworten
@Marius(24): Das ist ja genau das, was sie nicht wollen. Dieses ganze: "die npd macht dies, die npd macht das". Deswegen sind es "Freie Kräfte". Sie müssen nicht auf Wählerfang gehen. Wer Kontakt zu den Sprelichtern möchte, hat doch die Chance über das Kontaktformular.
Karl
02.05.11 um 21:02
antworten
@Marius(24): Was andere Leute auf anderen Netzseiten zu Deinen Hetzkommentaren schreiben, in denen Du mit Halbwissen über vermeintliche Initiatoren strafrechtlich relevanter Aktionen um Dich wirfst, hast Du selbst zu verantworten.
Wenn es Dir um eine inhaltliche Debatte ginge und Du der Meinung bist, die Ansprechpartner zu kennen, hätte sowas in jedem Fall intern zu erfolgen und nicht in den Kommentarspalten irgendwelcher Netzseiten (an denen sich diese Ansprechpartner übrigens eher selten beteiligen und die sie nun bloß auf Hinweise Dritter zur Kenntnis genommen haben).
Fackelträger
02.05.11 um 21:08
antworten
@Marius(24): Warum die Gangart überdenken? Wenn die Infostände so nutzbringend sind, warum dümpelt die NPD dann personell und qualitativ seit Jahren vor sich hin? Kreativität hat diese Partei auch seit den Jahren des sächsischen Landtagseinzugs nicht an den Tag gelegt. Da, wo nichts ist, kann man nichts kaputtmachen.
Neue Wege müssen beschritten werden, wenn alte nicht mehr weiterführen.
Heiko
02.05.11 um 21:10
antworten
@Marius(24):
Was willst du eigentlich? Wenn du glaubst, dass deine Aussagen irgendeinen Einfluss auf zukünftige Aktionen hätten, hast du dich getäuscht.
Wenn du dir deine eigene Erfolgslosigkeit so erklärst, ist das deine Sache. Ich glaube, dass beispielsweise die NPD noch 50 Jahre Infostände machen kann und sich dadurch nichts zum Guten ändern wird.
Klare Linie, klare Kante, auch wenn es weh tut, kann ich nur bei den Spreelichtern erkennen. Und wenn sich Leute aus dem Dunstkreis der NPD darüber aufregen, kann man das nur als Kompliment für die Aktion und die Spreelichter werten ;)
Schradenland
02.05.11 um 21:13
antworten
Ich kann Euch nur immer wieder meine herzlichsten Dank und meine Bitte ausspechen.
Danke, für Eure tagtäglich harte Arbeit, die Aufopferung, die Professionalität der Beiträge und der verwendeten Sprache, die Tatsche andere zum nachdenken zu bewegen, mir und Uns Hoffnung zu geben, um daran festzuhalten, dass morgen das System wieder einen Schritt, in Richtung seines Verderbens, vorwärts geht.
Ich und ich hoffe auch all die anderen, aufrechten Personen, welche diese Info-seite besuchen, würden Euch bitten, weitere Berichte zu verfassen und so bestrebt, mit der Unterstützung weiterer Mitglieder des Widerstandes, in dieser Region und auch außerhalb, den Kampf gegen dieses kranke, absurde System zu führen.
Mit aufrechten Grüßen - Die Kam... Schradenland
Marius
02.05.11 um 21:14
antworten
@Karl(27):
Worüber redest du? Ich kann dir nicht folgen. Ich habe nur eben hier den Bericht gelesen und war der Meinung, mich mal äußern zu müssen. Ich selbst lese viel auf euren und auch auf anderen Seiten. Aber diese Aktion finde ich nunmal nicht unterstützenswert. Tut mir leid.
Roman
02.05.11 um 23:02
antworten
Auch auf Youtube gibt es ein klasse Video von der Aktion zu sehen:
http://www.youtube.com/watch?v=bkU6KTjLTYU
Daniel
02.05.11 um 23:17
antworten
Klasse! Sehr gut und Zukunftstragend. So funktioniert es, aber wie kann man daran mitwirken?
Heinz
02.05.11 um 23:31
antworten
@Marius(24): Dein Kommentar hier erinnert stark an einen ähnlich gearteten Beitrag auf einer anderen I-Präsenz!
Auch wenn du es womöglich nicht warst, sind deine Argumentationen (in meinen Augen) haltlos.
Infostände vermag die Leute kurzfristig zu beeinflussen, dir zeitweise Sympathien erbringen, jedoch erzeugt das keine Nachhaltigkeit im eigentlichen Sinne, wie du es hier vielleicht darstellen willst. Der Mensch, der Deutsche, ist beeinflussbar – es gibt aktive und passive Charaktere. Du möchtest die passiven 95 Prozent ansprechen, was dir nur marginal nutzen wird - diese Majorität hilft dir eventuell dann, wenn ein Grossteile des Volkes für eine neue Ordnung bereit ist.
NS
02.05.11 um 23:57
antworten
Eine sehr sehr gute Aktion weiter so ich hoff das jetzt mal noch mehr junge deutsche aufwachen aus ihrem BRD schlaf und endlich mal Widerstand leisten gegen diesen Staat der unserem Volk den Tod bringt.
Grüße aus Württemberg
Schlafes-Michel
03.05.11 um 09:36
antworten
Die An/Spannung stieg, das Adrenalin schoß in den Körper und als das "Signal" kam war der Herzschlag ruhig und besonnen!!!
Es war ein geistiger Coitus Interruptus der hoffen läßt und für viele ein kleiner Lichtblick war und ist!
Wir haben Menschen geweckt und das hoffentlich nicht nur aus dem Nachtschlaf...!?
ns-revolution
03.05.11 um 10:34
antworten
Hammer Aktion!
Super Video!
Bin auf den Inhalt der neuen Seite gespannt!
Grüße aus NDS
Ryper
03.05.11 um 10:59
antworten
Tolle Sache immer weiter so.
hate fight die
03.05.11 um 13:52
antworten
Wow, tolle Sache, hab Gänsehaut bekommen - echt beeindruckend und wie ihr schon alle sagt: hoffentlich bald auch in meiner Stadt!
Klasse Sache - weiter so, mein Respekt!
Liebe Grüße aus M-V
S.
03.05.11 um 14:32
antworten
Ich lese hier immer nur "sehr sehr gute Aktion"; "macht weiter so" etc. pp. Was ist mit Euch? Ja, die Aktion war sehr gut und wegweisend. Aber das ist nicht die erste. Wann verinnerlicht man dieses Beispiel und trägt den Widerstand auf die Straßen seiner Region, Stadt und Land? Damit es auch wirklich bald in jeder Stadt so sein wird!
Thorsten
03.05.11 um 18:02
antworten
Sehr professionell gemachtes Video mit "Gänsehautfaktor"!
Respekt!
Thomas
03.05.11 um 20:40
antworten
Sehr gut gemacht. Solch eine Taktik geht auf. Bitte mehr davon!
Haus
03.05.11 um 21:36
antworten
Servus, nochmal gute Aktion. Da es auf Vimeo gelöscht wurde wollte ich es von youtube auf unsere Seite mache, ich finden aber den einbingungscode nicht mehr.
Nada
03.05.11 um 22:16
antworten
Schau mal da: http://youtu.be/-ghmXTFHO28?hd=1 (Weiterleiten > Einbetten)
max
04.05.11 um 10:31
antworten
Investigativer Journalismus in Höchstform. :-)
Nazi-Aufmarsch von Brandenburg aus organisiert
Bautzen. Die Hintermänner des Neonaziaufzugs in Bautzen sitzen offenbar in Brandenburg. Darauf deutet ein rechtsextremes Propagandavideo hin, das kurz nach dem Aufzug im Internet veröffentlicht wurde. Das professionell produzierte Video dokumentiert den Aufmarsch am Abend des 30.April (die SZ berichtete). Das Filmmaterial wurde von den Teilnehmern selbst gedreht. Vieles spricht dafür, dass der Aufzug in erster Linie für die Videoproduktion inszeniert wurde.
Urheber des Videos ist die rechtsextreme Gruppierung Spreelichter. Nach Erkenntnissen des Verfassungsschutzes handelt es sich um einen Zusammenschluss von Rechtsextremisten aus Südbrandenburg. Die Gruppe besteht seit etwa drei Jahren und verfügt über enge Kontakt zur Jugendorganisation der NPD. Die Zahl der Anhänger wird auf etwa 200 geschätzt.
In Bautzen waren am Sonnabend gegen 23.30 Uhr etwa 150 Personen vom Holzmarkt aus Richtung Altstadt gezogen. Sie trugen Masken und führten Fackeln mit sich. Mehrfach wurden rechtsextreme Parolen skandiert. Nach einer halben Stunde löste sich der Zug auf. 30 Teilnehmer wurden von Polizisten kontrolliert. Der Staatsschutz der Kriminalpolizei ermittelt. (SZ)
Die Edda
04.05.11 um 12:33
antworten
Ganz grosse Klasse... Perfekt durchorganisiert und ausgeführt!
Fridericus
04.05.11 um 16:56
antworten
@S.(40): Was meinst du wie viele der Leute, die hier Kommentare schreiben auch dabei waren? Einige. Sowas schreibt man freilich nicht hier hin - VS liest schließlich mit.
Ich
04.05.11 um 19:01
antworten
Sehr gute Aktion. Ihr habt mit dieser Aktion friedlich gezeigt, dass es wir denn Verrat nicht dulden! Anders wie die Herren von der Antifa die mal wieder unter Alkohol randaliert haben!
Sehr gut!
Gruß aus Sachsen Anhalt
Ostpreussen
04.05.11 um 23:10
antworten
Schon lustig die Presse sie verwechselt wohl ihresgleichen mit unseresgleichen....."Vieles spricht dafür, dass der Aufzug in erster Linie für die Videoproduktion inszeniert wurde.".....Wir machen keinen NS für Videos sondern Videos für NS.
Und natürlich sehr geile Aktion von euch. Das Video hat mich sehr bewegt. Wie alle vor mir schon sagten "GÄNSEHAUTEFFEKT"
Zu allen Kritikern: NS auf allen Ebenen, in allen Schichten.
Wir dürfen nicht stehen bleiben sondern uns kontinuierlich verbessern.
Diese Aktion war ein sehr guter Schritt nach vorne.
Muldental
04.05.11 um 23:48
antworten
Sowas sollte öfters in mehreren Städten stattfinden um ein Zeichen zu setzen! Wer dabei war, weiß was man fühlt
J.S.
06.05.11 um 19:51
antworten
Ich bin begeistert. Das habe ich in meiner ganzen Laufbahn noch nicht erlebt. So etwas muss weitergehen. Ihr habt wahnsinniges Potenzial. Wir brauchen das. Und danke, dass ihr euch ausgerechnet meine schöne Stadt ausgesucht habt. :-)
Hase
06.05.11 um 20:05
antworten
Gespenstischer Fackelmarsch durch Bautzens Innenstadt
"Gespenstisch war das", sagt ein Bautzener, der in der Nacht zum 1. Mai zufällig den Fackelmarsch von rund 400 offenbar rechtsgerichteten jungen Männern beobachtet hatte. "Die hatten so weiße Masken auf und haben ihre Parolen gebrüllt. Und die Polizei hat daneben gestanden."
Tatsächlich hatten die Beamten noch relativ schnell ein paar Streifenwagen zum Ort des Geschehens geschickt und zumindest noch den Rest des Marsches verfolgen können. Zeugen zufolge flüchteten die Demonstranten sehr schnell, als die paar Streifenwagen, die am schnellsten vor Ort gewesen waren, Verstärkung erhielten. 50 Beamte waren der Polizei zufolge im Einsatz.
Gesichter der Akteure sahen sie in den seltensten Fällen. Die hatten sich trotz Verbotes mit weißen Karnevals-Masken vermummt. Eine halbe Stunde vor Mitternacht hatten sich die Rechten auf dem Holzmarkt versammelt, waren dann in Richtung Innere Lauenstraße gezogen. Sie trugen Fackeln, warfen Knallkörper und Raketen herum, skandierten rechte Parolen. Kurz nach Mitternacht löste sich der Zug so schnell auf, wie er sich zusammengefunden hatte.
Die maskierten Unbekannten verschwanden. "Sie waren so schnell weg, dass unsere Beamten Mühe hatten, sie zu überprüfen", sagt Marcel Wita von der Pressestelle der Polizeidirektion Oberlausitz/Niederschlesien. Und ein Augenzeuge berichtet, dass die Demonstranten sofort auseinandergespritzt und geflüchtet seien, als die wenigen Streifenwagen Verstärkung bekommen hatten und sie sich plötzlich 50 Polizisten gegenüber sahen.
"Wie die Hasen" seien sie gerannt. Immerhin 30 konnten die Beamten festhalten und die Personalien feststellen. Ergebnis: Sie stammten überwiegend nicht aus Bautzen und Umgebung, sondern aus allen Ecken der Bundesrepublik. "Offenbar war die Spontandemo nicht ganz so spontan und sehr genau vorbereitet", sagt Marcel Wita.
Dass die Polizei so relativ schnell vor Ort war, lag Wita zufolge an den zusätzlichen Kräften, die wegen der Hexenfeuer überall in der Region im Einsatz waren. "In anderen Nächten hätte das auch anders aussehen können", meint er. Immerhin sei der Einzugsbereich enorm groß.
Tatsächlich werden die Wege durch die Polizeireform immer länger, die polizeileeren Flecken auf der Landkarte der Oberlausitz immer größer. Ein Fakt, den sich die Rechten möglicherweise gezielt zunutze machen. Bereits im Februar 2010 waren sie mehr oder weniger spontan durch Bautzen marschiert, hatten entsprechende Parolen gebrüllt. Damals waren sie frustriert aus Dresden gekommen, wo Gegner ihrer Demonstration den Marsch durch die Stadt verhindert hatten. Zwar hat der Staatsschutz in diesem Fall ermittelt.
Die Ergebnisse sind Polizeisprecher Uwe Horbaschk zufolge der Staatsanwaltschaft vorgelegt worden. "Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Straftaten wurden durch diese Behörde nicht gefunden", so Horbaschk. Auch im aktuellen Fall ermittelt der Staatsschutz.
Damit hatten die Rechten offenbar gerechnet und sich genau darauf vorbereitet. Im Internet, wo sie sich derzeit als Helden feiern und über den Marsch berichten, heißt es unter anderem: "Alle tragen identische weiße Masken, die nicht nur der Gleichheit ihres Wollens symbolhaft Ausdruck verleihen, sondern es den herbeigeeilten Polizeikräften unmöglich machen, durch sogleich gefertigtes Foto- und Videomaterial die ‚Täter‘ zu ermitteln."
Dass es zu keinen Zusammenstößen mit eventuellen Gegnern kam, dürfte allerdings weder an den Rechten noch an der Polizei gelegen haben. Vielmehr daran, dass zum Zeitpunkt des Marsches kaum jemand in Bautzen unterwegs war. Wer konnte, feierte zu diesem Zeitpunkt an einem der zahllosen Hexenfeuer in der Region die Walpurgisnacht.
Monika Lenz
Alles-Lausitz.de
Trampler
06.05.11 um 23:06
antworten
Nach einer Woche kann man ein erstes, größeres Fazit ziehen. ALLE Leitmedien hüllen den Mantel des Schweigens über den Fackelmarsch. Am Anfang der Woche gabs noch den SZ-Artikel, aber der ist von der SZ bereits wieder entfernt worden. Offensichtlich gibts da wieder mal einen Chefredakteur-Konsens unserer Schafpresse und der SZ-Artikel wurde zurückgepfiffen.
Ihr habt die Leitmedien dazu gezwungen, dass sie von ihrer Propagandaroutine abweichen mussten. Denunzieren ging bei dieser Aktion schlecht, weil sie handwerklich zu sauber war. Und selbst bei der gewohnt negativen Darstellung hätte die Aktion einen viel zu hohen Werbesog entfaltet.
Also Schweigen. Nicht mal die taz schrieb irgendwas. Und das fällt den Schreiberlingen normalerweise unsäglich schwer. Die haben Schiss vor Nachahmungen! Hut ab!
Gruß
der Trampler
Richard
07.05.11 um 08:08
antworten
...die Zeit ist gekommen... wer heut noch bei angemeldeten Demonstrationen auf irgend einen politschen Erfolg hofft, der sollte zum Arzt gehen und seinen Geisteszustand überprüfen lassen... von daher sollte "Bautzen" als neues deutschlandweites Konzept dienen... da hilft auch kein Schweigen der DEMOKRATEN Presse!
stoni
08.05.11 um 18:50
antworten
Das war das Beste, was bei uns in Bautzen in letzter Zeit passierte. Hätte ich es gewusst, wäre meine Person mit dabei gewesen. Übrigens sollten Schreiberlinge genauer hinschauen, wer Fersengeld gab. Auf dem Aldiparkplatz am Holzmarkt hatten es grün-weisse Autos plötzlich sehr eilig...
Uschi
09.05.11 um 14:50
antworten
Ich bin begeistert von dieser Aktion. Einige Leute aus Bautzen können allerdings nicht zählen oder meinten mit 150 Protestanten nur die Fackelträger. Insgesamt waren es etwa 400 Nationalisten, die die Bautzner zum Nachdenken brachten. Es brannten auch keine Autos, wie es bei Aktionen von Linksfaschisten mode ist. Bautzen - weiter so!
Identität
10.05.11 um 18:37
antworten
Welche Masken habt ihr verwendet, ich habe im Netz mal gesucht. Bin auf Neutralsmasken gestossen, da gibt es jedoch auch unterschiedliche Formen etc.. Könnt ihr mir die genauer Form zeigen? Damit es auch bundesweit gleich aussieht, oder denkt ihr die Form an sich ist egal?
Identität
10.05.11 um 19:00
antworten
Nachtrag: die zwei habe ich gefunden
1) http://www.amazon.de/Party-Discount-Neutralmaske-wei%C3%9F/dp/B000VLVABG
2) http://www.amazon.de/neutral-weisse-Gesichtsmaske-Karneval-Mann/dp/B000VM0CKU/ref=pd_bxgy_toy_img_b
;-)
13.05.11 um 00:32
antworten
Auf dem Video zumindest sieht es so aus, als würden DIE UNSTERBLICHEN die zweitere tragen.
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Lausitz
13.05.11 um 12:22
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Rechte Gespenster im Anmarsch?
Von Nicole Preuß
Bei Aufmärschen wie in Bautzen arbeiten Rechtsextreme aus Sachsen und Brandenburg eng zusammen. Sozialarbeiter befürchten eine Verlagerung der Szene in die Oberlausitz.
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Ein Video, das über das Internet verbreitet wird, zeigt den Marsch der Neonazis durch die Bautzener Innenstadt in der Nacht zum 1. Mai. Das Video haben die Organisatoren selbst gedreht, vermutlich mit Hilfe der Bautzener Rechtsextremen. Das Bild ist ein Ausschnitt. Screenshot: SZ
Es ist eine gespenstische Szene – Hunderte Gestalten in dunkler Kleidung marschieren durch die Bautzener Innenstadt. Die Demonstranten tragen weiße Masken, sie halten Fackeln in die Höhe. Das flackerden Licht fällt auf Schaufenster und Geschäfte, die jeder Bautzener aus dem Alltag kennt. Es ist die Nacht zum 1. Mai.
Was die jungen Männer rufen kann man nicht verstehen. Denn das Video, aus dem diese Bilder stammen, ist mit aufpeitschender Musik unterlegt. Verbreitet wird der Film von einer Gruppierung namens Spreelichter, die der Verfassungschutz zur Neonaziszene in Südbrandenburg zählt. Tausendfach wurde er in den vergangenen Tagen im Internet aufgerufen. Viele Bautzener Fragen sich seither, warum ausgerechnet ihre Stadt zum Schauplatz des Aufmarsches wurde und welche Rolle Bautzener Neonazis bei der Aktion spielten.
Warum kamen die Neonazis gerade nach Bautzen?
Fest steht, dass auch Bautzener Neonazis beim Fackelumzug dabei waren. Das hat die Polizei bei ihren Kontrollen nach der Demonstration festgestellt. Die einheimischen Rechten legten vermutlich die Route fest und bestimmten, wo Kameras stehen. Die Verbindungen zwischen sächsischen und brandenburgischen Rechtsextremisten bestehen allerdings schon seit längerem. Laut Verfassungsschutz organisierten Neonazis aus beiden Ländern zum Beispiel vor fast genau einem Jahr, am 1. Mai, einen Umzug in Hoyerswerda. Laut Verfassungsschutz gibt es enge Verbindungen zwischen sächsischen und brandenburgischen Rechtsextremisten.
Vor einem Jahr, am 1. Mai 2010, zogen zum Beispiel Neonazis aus beiden Ländern gemeinsam durch Hoyerswerda. Dass Bautzen aber inzwischen ein attraktives Ziel für Neonazis geworden ist, können auch die Sozialarbeiter bestätigen, die sich tagtäglich mit Rechtsextremismus in Bautzen beschäftigen.Sozialarbeiter sind deshalb besorgt. Ihrer Beobachtung nach gibt es in Bautzen und Umgebung immer mehr solcher Aktionen. „Wir befürchten, dass es eine Verlagerung der Neonaziszene vom Osterzgebirge um Pirna nach Ostsachsen gibt“, sagt Oliver Schneider vom Netzwerk für Kinder- und Jugendarbeit. Das Netzwerk ist Mitglied im Trägerverbunt, in dem sich Initiativen und Vereine im Landkreis gegen rechts engagieren. „Das ist der Balloneffekt. Wenn es irgendwo gelingt, die Luft rauszulassen, zischt sie woanders wieder rein“, sagt Schneider.
Michael Ankele vom Aussteigerprojekt 21II sieht das ähnlich. Seiner Meinung nach wurde in den vergangenen Jahren noch zu wenig gegen rechts getan. Das bestätigen ihm die Szeneaussteiger, die er betreut. „Und auf so etwas reagieren die Rechten natürlich.“
Wie sind die Neonazis in Bautzen organisiert?
Über die Neonaziszene in Bautzen gibt es unterschiedliche Angaben. Klar ist nur, dass die NPD nicht allein ist. So nennt der Verfassungsschutzbericht seit Jahren die Gruppe „Sturm24“. Darin sind Rechtsextreme organisiert, die der Sturmabteilung (SA) Hitlers nacheifern wollen. „Die sitzen dann in den Hinterzimmern von Kneipen und sinieren über den Staat“, sagt Aussteigerbetreuer Michael Ankele. Danach kommt es nicht selten zu Schlägereien. Der Verfassungsschutz bemerkt in seinem Bericht, dass von der Gruppe zurzeit keine Aktionen in der Öffentlichkeit ausgehen.
Anders ist das bei den „Nationalen Sozialisten“ und den „Freien Kräften“. Nach dem Landeskriminalamt, das in Bautzen eine Außenstelle der Sonderkomission Rechtsextremismus hat, sind diese 2010 mehrfach aufgetreten. Unter anderem bei der spontanen Demo vom Bahnhof in die Innenstadt, als sie vom gescheiterten Dresdner Aufzug am 13. Februar 2010 zurückkamen. Nach Ansicht der Experten sind die Mitglieder dieser Gruppen lose verbunden. Besonders aktiv bleiben Neonazis bei Jugendlagern. „Ausbildungslager mit Wehrsportcharakter“, nennt Sozialarbeiter Oliver Schneider sie. Manchmal wüssten die Eltern gar nicht, dass beim Feriencamp am Quizdorfer See menschenverachtende Ideen weiter getragen werden. Gefährdet sind auch Jugendclubs. Vereine schreiben Klauseln in ihre Satzungen, die es Rechtsextremen schwer machen sollen, sie zu unterwandern.
Wie stehen die Neonzazis der Kameradschaften zur NPD?
Zwischen der NPD und den freien Gruppen gibt es Überschneidungen. So wird von Grillpartys berichtet, die beide gemeinsam feiern. Der Verfassungsschutz schreibt von Neonazis, die in der Kameradschaftsszene aktiv sind und die NPD gleichzeitig bei Wahlen unterstützen. Gerade in der Straßenszene ist die Partei allerdings verpönt. „Die sagen dann, dass nicht mehr gequatscht werden soll, sondern dass man handeln muss“, sagt Michael Ankele. Kommentare, die Neonazis zu dem Video des Bautzener Fackelumzug geschrieben haben, gehen in eine ähnliche Richtung.Sie gelten als Bonzen.
Wie hat sich die Szene in den letzten Jahren verändert?
An Springerstiefeln, Glatze und Bomberjacke sind Neonazis schon lange nicht mehr zu erkennen. Im Gegenteil: Das, was sie tragen, unterscheidet sich nicht mehr wesentlich von der Kleidung der Linksextremen. Eine Marke, die besonders oft getragen wird, ist Thor Steinar. Im Bautzener Steinhaus sind Jacken, Pullover und ähnliches mit dem Emblem inzwischen verboten. Der Trägerverbund hat darauf gedrängt, dass die Marke im Kornmarktcenter nicht mehr verkauft wird. „Wer die Klamotten trotzdem trägt, macht das bewusst“, sagt Sozialarbeiter Oliver Schneider. Im Straßenbild sind außerdem Aufkleber der rechtsextremen Szene präsent.
Auch er ist ein Zeichen für Rechtsextreme. Insgesamt gilt jedoch: Neonazis sind immer schwerer erkennbar. „Man will akzeptiert werden“, sagt Michael Ankele. Deshalb heben sich die Neonazis kaum noch ab. Die Straftaten mit rechtsextremen Hitnergrund bleiben im wesentlich auf dem gleichen Niveau. Aufkleber an Ampelpfosten, wie an der Vogelkreuzung in Bautzen, verbreiten keine offensichtlich rechtsextremen Parolen mehr.Wer auf die Internetseite klickt, bekommt allerdings die menschenverachtende Ideologie serviert, sagt die Steinhaus-Sozialarbeiterin Manja Richter. Wie sich die Neonazis verändert haben, zeigt auch die Form der Kundgebungen. Immer seltener werden sie angemeldet. Damit verhindern die Neonazis, dass die Polizei vorbereitet ist und Gegendemonstranten schon warten. Denn gerade in dieser Hinsicht ist Bautzen sehr wach, sagt Steinhaus-Sozialarbeiterin Manja Richter. Als 2009 der NPD-Chef Holger Apfel vor dem Rathaus sprechen wollte, wurde er von vielen Bautzenern mit Pfiffen, Trommeln und lauter Musik empfangen. „Da hat man deutlich gezeigt, dass man Leute wie ihn hier nicht haben will“, sagt Manja Richter.
http://www.sz-online.de/Nachrichten/Bautzen/Rechte_Gespenster_im_Anmarsch/articleid-2763049
Ydna
13.05.11 um 15:48
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Echt klasse. Ich bin beeindruckt.
Steffen
14.05.11 um 14:08
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Schön. Ich ziehe meinen Hut vor euch, dass ihr endlich daran arbeitet einen kreativen und produktiven Widerstand zu testen, der dem jüngerschen Waldgänger ähnelt. Gott sei Dank, die ewigen Demonstrationen haben nie etwas gebracht, waren eher mehrfach Schnitte ins eigene Fleisch. Ich denke aus diesen bisherigen Ideen, kann man eine ganze Menge herausholen. Hauptsache man löst sich von den alten und dummen Bräuchen ebenso, wie von den dummen und kontraproduktiven Leuten.
Viel Erfolg !
Matthias
16.05.11 um 10:45
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@Heiko(29): ...ich bin der Meinung, dass gerade die ansässige NPD (KV BZ) ihren Hut vor dieser Aktion zieht! Respekt auch von mir an die Spreelichter und deren Kameraden!
Leo
02.06.11 um 15:54
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Vor dieser grandiosen Idee allgemein habe ich seid der ersten Aktion Respekt. Man stelle sich die Auswirkungen und den Eindruck in allen deutschen Städten vor, der durch ein zurecht sehr gutes Konzept getragen wird. Wenn jeder sich anschließt und mitmacht, werden die Unsterblichen ein wahrer Geschichtsteil werden können. Nie zuvor hatten sich Menschen in Deutschland vorstellen können, dass es fast schon märchenähnliche Gestalten sind, die maskiert zu Helden werden und den Schatten der Demokraten bekämpfen.
ALSO WEITER SO! GEMEINSAM ZIELE SETZEN!
stoni
07.06.11 um 19:56
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Steinhaus-Sozialarbeiterin Manja Richter zeigt langsam Ihr wahres Gesicht. Ihr sind anscheint brennende Autos und kaputte Fensterscheiben, verursacht durch Linksfaschisten und angestiftet von der ehemaligen SED und jetzigen "die Linken", lieber als eine friedliche, zum Nachdenken anregende Demo. Diesen Erfolg der Kameraden, egal wo Sie herkamen, kann Ihnen niemand nehmen und wird noch lange ein Gesprächsthema in Bautzen sein.
WWT
12.06.11 um 00:58
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Absolut Kultverdächtig... diese Aktion sollte nicht ins Vergessen geraten und in ganz Deutschland passieren...
AN Dresden
23.06.11 um 12:23
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Super Aktion! Es scheint, als geben immer mehr die Jungs der Spreelichter den Takt an, was Kreativität angeht.
Alex
24.06.11 um 19:47
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Super Arbeit! Bekomme jedesmal eine Gänsehaut wenn ich das Video sehe! :D
Paderborn
13.07.11 um 23:32
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Echt beeindruckend!!
Hybris
04.08.11 um 16:41
antworten
Heiko hat recht! Es gibt diverse Kreise in Rechtsparteien, die Angst haben, daß sich ihre Klientel auf den Schlips getreten fühlt, und die gerne ihren Willen den "Unsterblichen" aufdrängen möchten. Man sollte sich durch parlamentarische "Sesselfurzer" nicht irritieren lassen. Es ist richtig, dem sog. Durchschnittsbürger durch Schockaktionen seine eigene Widerwärtigkeit zu verdeutlichen. Selbst auf die Gefahr, daß der eine oder andere auf Abstand zu nationalen Elementen gehen sollte, sind derartige Aktionen gutzuheißen, da sie auch attraktiv für junge Leute sind. Und auf die kommt es an! Vielleicht sollte man jedoch darüber nachdenken - wenn organisatorisch möglich! -, solche Aktionen gleichmäßiger über das Bundesgebiet zu verteilen und thematisch den Hauptproblemen der jeweiligen Regionen anzupassen!? "Volkstod"- Aktionen dagegen sind sicherlich überall aktuell. Leider! Gruß!
Notar
18.08.11 um 05:48
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Der Vollständigkeit halber der Link zum Archiv:
www.unsterbliche-aktionen.nw.am
Hans
04.09.11 um 09:15
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Klasse Aktion! Sowas müsste es öfters geben!
Spreewächter
01.10.11 um 18:05
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Tragt das Konzept und die Demonstrationen in alle regionen deutschlands! War selber dabei... war das Beste was ich bisher erlebt habe.
Ulli
04.10.11 um 12:13
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Hab´ mir heute zwei Masken bestellt. Zusammen mit einem Kameraden werden wir nun noch ein Transpi gestalten...
Es ist keine Zeit mehr, um Abseits zu stehen.
Jan
14.11.11 um 10:01
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Hallo ich finde diese Aktionen Super! Würde gern mal wissen ob sowas auch mal in Hamburg ist und wenn wann! :) Falls ihr was wisst könntet ihr mir bitte bescheid sagen würde da auch mal zu gerne mitmachen! :)
Mfg
Jan
KdF
12.12.11 um 17:07
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Das ist genau die antwort die diese Teuflischen Demokraten brauchen! Würde es begrüßen, wenn ihr so was mal in Thüringen veranstaltet - wäre sofort dabei! Mit aufrechten gruß KdF.
Ragnar
18.12.11 um 00:41
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Hallo ihr Helden, macht weiter so und lasst euch nicht von den Verrätern einschüchtern. Die Gerechtigkeit wird siegen. Die Idee mit den Masken ist gut, aber unbedingt gewaltlos agieren. Aus dem Nichts auftauchen und ebenso wieder abtauchen, zu Hunderten, zu Tausenden in allen Städten Deutschlands, das gibt eine Signalwirkung, weckt auch die Helden in den Nachbarländern mit eurem Mut!
Michael
29.01.12 um 00:33
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Ich kann nur hoffen, dass es auf das ganze Land, UNSER LAND, das Land unserer Väter überschwappt...
Noch ist Deutschland nicht verloren. Helft alle mit, es so zu erhalten, wie es unsere Vorfahren gedacht haben...
KDF
29.01.12 um 22:11
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Es erfreut mich, dass endlich auch junge intelligente Menschen sehen, was in unserem Land gespielt wird - und wer es zugrunde richten will. Ich ertappe mich dabei, in der nächsten Zeit zu euch zu stoßen, weil mein Heimatort in der Nähe von Bautzen ist. Noch ist dieses Land nicht verloren, gerade in Ostdeutschland ist die Indoktrinierung noch nicht vollends. Weiter so mit den Aktionen!
Gernot
19.02.12 um 22:06
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In mancherlei Hinsicht teile ich Ihre politischen Auffassungen nicht. Ich bin Demokrat.
Gerade deshalb gratuliere ich Ihnen zu Ihren Aktionsformen bürgerlichen Ungehorsams. Demokratie nämlich ist ohne Freiheit nichts wert, und Freiheiten sind z.B. anonymes Auftreten und Feuerwerk. Beides ist (nicht nur) bei Demos verboten - ohne Grund, wie man sieht, es passiert ja nichts Schlimmes.
Wer Anonymität verbietet, hat Strafabsichten, ansonsten könnte er sie akzeptieren.
Demokratischen Rechte, zu denen es auch gehört, auf den Wert des Überleben des eigenen (Abstammungs)-Volkes hinzuweisen, werden immer mehr beschnitten und abgeschafft ggü. einer Strammsteher-Ordnung, die Bestrafung und Benachteiligung Andersdenkender beinhaltet. Auch dagegen schlagen sie eine Bresche, indem Sie sich die Freiheiten einfach wieder nehmen.
Empor
27.02.12 um 09:51
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Potential hat die Aktion, bin gespannt ob sich Deutschland verändern lässt, oder ob es schon zu spät für sowas ist...
Einherier
01.03.12 um 10:55
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Super Sache! Bin beeindruckt von der spontanität der Aktivisten. Glaube, daß man so ein Zeichen setzten kann! WEITER SO!
Leopoldstadt
02.04.12 um 20:02
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Tolle Aufmachung. Umso aergerlicher ist es, dass sich nur in Mitteldeutschland Leute finden, die bereit sind, ihre Freizeit fuer die nationale Sache zu opfern. Hier in Wien tut sich leider garnichts.
Martin
09.04.12 um 19:23
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Tolle Aktion die Ihr in meiner Heimatstadt durchgeführt habt.
Da ich leider unorganisiert bin, habe ich dem ganzen nicht beiwohnen können, da ich davon nicht wusste. Würde mich über Kontakt freuen. Wie kann man sich "melden"? Auf http://www.werde-unsterblich.info/ finde ich keine Möglichkeit in Kontakt zu treten.
h2o
12.05.12 um 09:39
antworten
Wo kann man die Masken kaufen?