Während der Aktionswoche "Ein Licht für Dresden" wurden in einer Kleinstadt in Südbrandenburg mehrere Mauerparolen und viele Motive mit einer Schablone angebracht. Damit soll auf die Aktionswoche aufmerksam gemacht und die Bevölkerung mit dem Thema Dresden konfrontiert werden. Es wurden, wie immer, keine privaten Flächen genutzt.
Wie sollte man die Tatsache verstehen, dass an verschiedenen geschichtlichen "Offenkundigkeiten" mit der Grammwaage gemessen wird, während die Opfer von Dresden keinen Wert zu haben scheinen. Dabei geht es primär nicht um Opferzahlen, sondern um die Tat an sich: die Bombardierung einer unbewaffneten und mit Flüchtlingen überfüllten Stadt mit Phosphor und Sprengbomben, zeitlich so versetzt, dass man möglichst viele Menschen tötet, das ist das primäre Verbrechen. Dass man nichtmal die Zahl der Opfer nennt, und sie so in einer respektlosen Art herabwürdigt, zeigt deutlich, dass die Urheber solcher Propaganda keine Deutschen sein können.
Wir hatten und haben es mit einem gewissenlosen Gegner zu tun, der jede Möglichkeit, die sich ihm bietet, kaltblütig ausnutzen wird, so wie er es in Dresden getan hat. Diese Warnung wird für alle Zeiten in den Geschichtsbüchern geschrieben stehen.
Unser Feind hat sich die Menschlichkeit auf die Fahne geschrieben, tritt sie jedoch in seinen Handlungen mit den Füßen. Unser Feind hat sich die Individualität auf die Fahne geschrieben, verurteilt und bekämpft in seinen Handlungen aber ein ganzes Volk.
Wie bekämpft man einen solchen Gegner? Nicht mit Unmenschlichkeit, Grausamkeit und Gewissenlosigkeit, wie er es macht. Wir stehen auf der anderen Seite, unsere Anschauung ist der Lebenswille unseres Volkes, und das ist auch der Schlüssel zum Sieg: Der Lebenswille.
Viel nachhaltiger und schädlicher als es ihre Bombardierungen sein konnten, ist die Propaganda des Feindes, die unserer Jugend jeglichen Lebenswillen nimmt. Stellen wir ihnen unser Lebensmodell entgegen und machen nicht ihres zu unserem.
Die Muslime beispielsweise sind nicht so dumm, während ihres Kampfes das Primärziel des Lebens, die Arterhaltung, aus den Augen zu verlieren. Palästina hat trotz Besatzung, trotz offener Gewalt, trotz Bombardierungen und trotz ständiger Gebietsverluste eine der höchsten Geburtenraten der Welt. Dieser Lebenswille macht das palästinensische Volk unbesiegbar. Ein Volk lebt oder stirbt nur durch die Geburtenrate, durch den eigenen Lebenswillen.
Anstatt brutal gegen unsere Gegner zu sein, sollten wir lieber brutal gegen uns selbst sein: brutal viele Kinder, brutal darauf zu achten, die Werte unserer Ahnen zu erhalten, brutal darauf bedacht zu sein, stetig an der Ausbreitung unserer Anschauung zu arbeiten.
Selbst am Wachstumszwang der Kapitalisten können wir uns in gewisser Hinsicht ein Beispiel nehmen: Immer mehr, immer besser, immer öfter sollen unsere Ideen über die Minuswelt der real existierenden Demokratie hereinbrechen. Seien wir lieber lebensmüde im Kampf, als dass unser aller Leben müde und träge zuende geht!



12.02.09
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