
Damals ging es um die greifbare Not des Einzelnen, die jedem vor Augen oder im Magen lag. Und doch war unser Volk nicht so gefährdet wie heute – lag doch die Geburtenrate 1953 noch bei 2,5 Kindern pro deutscher Frau. Heute hat sich diese Geburtenrate nahezu halbiert, wodurch sich unser Volk von Generation zu Generation um über 30% vermindert. Zur völkischen Not kommt nun schleichend unaufhaltsam abermals die persönliche, wenn es heißt, zum Wohle des internationalen Finanzsystems die Gürtel enger zu schnallen...

Fragt Pfarrer Michel, warum er zu einem Bündnis gegen unsere Demonstration aufgerufen hat, ohne sich auch nur einmal inhaltlich mit unseren Aufrufen auseinandergesetzt zu haben. Warum gerade er vorverurteilt, ohne uns zu kennen und damit die Zustände tabuisiert, die heute so bedrohlich sind! Fragt die Teilnehmer der "Aktion Zivilcourage", wie viele Kinder es wohl in 10 Jahren hier noch geben wird, deren Handabdrücke sie sammeln können, um sie in den Straßen der Stadt aufzuhängen!

Das Jammern und Zetern um eine vorgebliche Einheit, der sich jeder kritiklos zu unterwerfen hat und die nicht angetastet werden darf, ist nur ein Zeichen politischer Schwäche und mangelnden Durchsetzungsvermögens. Denn dann taugt entweder die Idee nichts oder es fehlt an schöpferischen Persönlichkeiten, die dieser Idee zum Durchbruch verhelfen können.

Im Vorfeld des 1. Mai beginnt nun erneut die Diskussion, krampfhaft einen "Nationalen Widerstand" als einheitliche Bewegung herbeireden zu wollen, den es so jedoch seit 1945 nicht gibt. Denn alle Aufrufe, politischen Vorbehalte und Weltanschauungsdifferenzen zurückzustellen, sich zusammenzuschließen und jetzt gemeinsam durch Masse Stärke zu zeigen, tragen bereits den Keim des sicheren Verderbens in sich.
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