
Auch im neuen Jahrzehnt gibt es im rot-roten Brandenburg keine Veränderungen der Repressionspolitik gegen den Widerstand. Integraler Bestandteil dessen ist es, Menschen, die dem Widerstand in irgendeiner Weise zugerechnet werden, mittels des Geheimdienstes auszuspähen, einzuschüchtern und als Informant anzuwerben, um ein möglichst umfassendes Bild von Kritikern und Gegnern des Staates zu bekommen.

In der Nacht vom 13. zum 14. Februar 1945 wurde der Scheiterhaufen in Dresden aufgeschichtet. Was hier geschah, ist unbeschreiblich. In dieser Stadt, in der sich hunderttausende Flüchtlinge mit Pferd und Wagen drängten, in der Zehntausende verwundeter Frontsoldaten in den Lazaretten untergebracht waren und tausende Rote Kreuze auf weißen Laken zum Himmel ragten, hat sich die alliierte Grausamkeit selbst übertroffen. Dresden brannte sieben Tage und acht Nächte.

Die Stille der Nacht ist vorbei. Überall hetzen die Einsatzbusse des Apparates durch die verlassenen Straßen der Dörfer, suchen nach ein paar Jugendlichen, die diese Gegend wohl schon lange nicht mehr gesehen hat. Sie kommen zu spät.

Wie bereits am vergangenen Freitag gemeldet, wurde am 19.11.2009 nicht nur in Vetschau, sondern auch in Guben durch den brandenburgischen Verfassungsschutz der Versuch unternommen, einen Spitzel anzuwerben.
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